Kategorie: Veranstaltungen

Digitale Transformation einer Wochenzeitung: Leserreporter bei der StadtZeitung

Zum 6. Gogol Open House Day trafen sich über 50 Gäste aus Lokalzeitungs- und Anzeigenblattverlagen zum Austausch und zur Inspiration – bei spannenden Vorträgen: Simon Kriener von der Augsburger StadtZeitung berichtete zum Beispiel von der digitalen Transformation einer Wochenzeitung und wie eine Community von Leserreportern dabei helfen können. 

Simon Kriener ist als dualer Student bei der Mediengruppe Mayer & Söhne eingestiegen und verantwortet seit Oktober 2015 als Produktmanager Digital die digitale Strategie der Verlage. Schwerpunkte seiner Arbeit sind der Ausbau der Community, User Generated Content und die Geschäftsmodellentwicklung für crossmediale Vermarktungsmöglichkeiten. Kriener ist Masterstudent im Bereich der digitalen Kommunikation an der Universität der Künste Berlin und der Universität St. Gallen.

Gogol Publishing Open House Day - Vortrag Simon Kriener

Wie bereits im August hier berichtet, können seit Anfang diesen Jahres die Leser auf stadtzeitung.de Beiträge verfassen, Bilder hochladen und Themen diskutieren. Simon Kriener beschreibt dies in seinem Vortrag auf dem Open House Day bei Gogol Publishing als zentralen Bestandteil der digitalen Transformation, die dort im Haus der StadtZeitung stattfindet.

So will die StadtZeitung “Nähe” neu definieren und über alle Kanäle immer und überall verbreiten, auf Interaktion mit den Lesern setzen und ihnen vor allem zuhören, wer an welchen Orten über welche Themen spricht.

Kriener zitiert in seinem Vortrag auch Prof. Dr. Klemens Skibicki, der auch auf der BVDA-Tagung vergangenen Monat gesprochen hat:

„Digitale Transformation ist nicht: Das Gleiche tun wie vorher, aber jetzt in digitalen Kanälen, sondern das sich Anpassen an die Rahmenbedingungen einer Netzwerkökonomie.“

Modell Social Media Diese neue Netzwerkökonomie vergleicht Kriener mit dem Gesprächsprinzip einer “Gartenparty”, bei der nicht einer vorne steht und erzählt, sondern sich die Beteiligten untereinander über die verschiedensten Kanäle unterhalten. Das Prinzip der Zeitung mit Ihrem alten Kommunikationsmodell der strikten Push-Kommunikation funktioniert in dieser Welt nicht mehr. Diese Veränderung stellt Verlage vor große Herausforderungen. Ihre Leser entwicklen sich vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten. Diese fortschreitende Entwicklung eröffnet Verlagen aber neue Möglichkeiten im Markt gemeinsam mit den Konsumenten zu interagieren und auf seinem Portal alle Inhalte der Region abzudecken. Verlage befinden sich also auf dem Weg vom „klassischen“ Content-Provider zum Network-Organizer, einem Unternehmen also, das Information und Kommunikation nicht mehr ‚einkanalig‘ steuert, sondern im Zentrum einer Community steht und diese organisiert.

dsc_7984Der Markt für Informationen wandelt sich im Digitalen von einem Massenmarkt zu einem Nischenmarkt. Lokalzeitungen müssen hier versuchen alle Informationen ihrer Region abzudecken. Dieser Anspruch kann nur mit einer funktionieren Community erreicht werden. Kriener sieht eine solche Community als einzige Möglichkeit auch künftig der Reichweitenchampion der Region zu sein. “Die Masse an lokalen Informationen kann nur über User Generated Content abgedeckt werden.” Leserreporter helfen sowohl bei der Generierung als auch bei der Verbreitung der Inhalte über die Haupttraffictreiber Search und Social. “Jede dritte Suche hat heute einen lokalen Bezug.” so Kriener. Dieses Potential müssen Lokalverlage nutzen. Deswegen legt die StadtZeitung einen großen Fokus auf die Weiterentwicklung ihres Onlineportals.

Über 5.000 User haben sich inzwischen bei der StadtZeitung als Leserreporter registriert, die Reichweite der Portals hat sich verdoppelt. Was sie vor allem gelernt haben, so Kriener, sei, dass sie keine Community bauen. Diese sei bereits da und interagiere auch schon längst. Es müsse ein Kommunikationswerkzeug geschaffen werden, “das es für alle da draußen eleganter macht, ihre Öffentlichkeitsarbeit in den Vereinen zum Beispiel zu gestalten und noch mehr Menschen zu erreichen.”

Mehr zum Open House Day gibt es auch auf unserer Webseite. Die Präsentation zum Vortrag von Simon Kriener können Sie mit dem folgenden Formular anfordern:

Medienwandel ist auch Methodenwandel — Der Prozess ist entscheidend für den Erfolg

Große wie kleine Medienhäuser, die den aktuellen Umbruch erfolgreich mitgehen und mitgestalten möchten, stehen vor schwierigen Herausforderungen. Bestehende Formate müssen neu konzipiert, moderne Plattformen und Kanäle bespielt, Workflows müssen angepasst werden, um dem Leser ein umfassendes Angebot liefern zu können und neue Zielgruppen zu erschließen. Wer nun den veränderten Anforderungen mit einer alt bewährten Denkweise begegnet, begeht einen fatalen Fehler, denn das klassische Projektvorgehen nach dem Modell “Wasserfall” birgt hohe Risiken.

Deshalb setzt die bayrische Tageszeitung “Der Neue Tag” aus Weiden(299.000 Leser) bei der Einführung ihres neuen Redaktionssystems auf das agile Vorgehensmodell von Gogol Publishing, das mit modernen Methoden und Toolkits, kurzen Arbeitszyklen und heterogenen Projektteams eine passgenau entwickelte Lösung für den Kunden ermöglicht.

Kunden beim Test
Testen, anpassen, testen, anpassen: Agiles Vorgehen nähert sich stetig dem, was der Kunde wirklich möchte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte ihr Lastenheft oder Ihren Anforderungskatalog

Typischer Bestandteil eines klassischen Projektvorgehens sind monumentale Lastenhefte, die zu Beginn des Projekts definiert und im späteren Verlauf nicht mehr angerührt werden. Bereits hier sollen alle Feinspezifikationen für die Anforderungen an das neue System festgelegt werden, was nicht nur äußerst schwierig, sondern auch wenig sinnvoll ist. Oft wird erst beim Testen des neuen Systems klar, wie die veränderten Anforderungen genau aussehen oder welche Features tatsächlich benötigt werden.

Darüber hinaus ergibt sich heutzutage ein weiteres Problem: Medienhäuser und ihre Produkte sind einem steten Wandel unterworfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das System, mit dem sie ihre Angebote realisieren, diesem Wandel standhalten und sich ebenfalls flexibel anpassen muss. Spätestens jetzt erscheint das klassische “Wasserfall”-Modell nicht mehr zeitgemäß, denn hier steht dem Verlag oft erst nach einer langen Implementierungszeit von bis zu einem Jahr ein lauffähiges System zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Aufwendungen bereits versenkt und jede Anpassung wird aufwendig und teuer – Enttäuschung ist die Folge.

Toolkits zum Ausprobieren und eine gemeinsame Sprache

“Der Neue Tag” in Weiden konnte bereits nach zwei Monaten eine erste Version seines Redaktionssystems in der “Sandbox” testen und mit geeignetem Werkzeug und Toolkits spielerisch-explorativ die neuen Möglichkeiten ausprobieren. Sowohl Entscheider als auch spätere Systemnutzer waren dadurch maßgeblich an der Entwicklung ihres eigenen Systems beteiligt und wurden zu “Co-Entwicklern”, die auf Augenhöhe mit dem Anbieter gemeinsam wichtige Entscheidungen trafen. Unklarheiten und Ängste werden so von Beginn an aus dem Weg geschafft.


Thomas Maul

„Jeder, der über eine Systemeinführung nachdenkt, sollte das agile Vorgehen von Gogol Publishing gesehen haben.“

Thomas Maul, Geschäftsführer “Der Neue Tag”


Verlagsbranche unter Innovationsdruck

Ein agiles Vorgehen mit frühem Feedback und permanenter Weiterentwicklung ist für andere Branchen mit hohem Innovationsdruck schon lange Standard. Auch die Verlagsindustrie muss diesem Vorbild folgen, wenn sie den Wünschen der Leser und den Anforderungen der Digitalisierung nachkommen will. Eine fundamentale Transformation von Workflows und Prozessen ist mittlerweile unerlässlich, um im Medienwandel zu bestehen.

Gogol Publishing stellt das agile Vorgehen auf der World Publishing Expo (IFRA-Expo) vor

Auf der World Publishing Expo stellt Gogol Publishing vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 das agile Vorgehen im Rahmen von Vorträgen und Standpräsentationen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Messe. Besuchen Sie uns einfach in Hamburg an Stand Nr. 1.560 (direkt am Media Port “Revenue” in Halle A1) auf einen Kaffee. Terminvereinbarung unter gogol-publishing.de/ifra-expo-2015.

“Best of OHD” – Ein Rückblick auf die letzten 4 Jahre

Anlässlich unseres 5. Open House Days am 10. September 2015 möchten wir Ihnen mit einem kleinen “Best of” einen thematischen Rückblick auf die letzten Jahre geben. Zukunftsorientierte Vorträge und anregende Gespräche unter Entscheidern der Medienbranche – eine Bildergalerie der schönsten Momente gibt zudem einen Einblick in die Atmosphäre dieser spannenden und aufschlussreichen Events.

Gogol Publishing Open House Day 2015 Zum Open House Day 2015

Mal waren es die Möglichkeiten und Chancen im Cloud Publishing, mal die Erfahrungen mit der Arbeit mit Leserreportern. Aber auch mit Strategien für die Zukunft der Zeitung bis hin zu Best Practices für den Aufbau von Reichweite und Vermarktungsmöglichkeiten digitaler Medien beschäftigten sich die Teilnehmer. Stets waren es wegweisende Themenfelder, die die Zukunft der Entwicklungen für die kommenden Jahre gestalten sollten.

Hier finden Sie einen Überblick über die Vortragsthemen und Programmpunkte der vergangenen Jahre:

OHD 2011
OHD 2012
OHD 2013
OHD 2014

Auch in diesem Jahr (OHD 2015) bekommen unsere Gäste in Vorträgen und Live-Demonstrationen wie die Jahre zuvor einen Einblick, wie Kunden unsere Lösungen einsetzen und lernen die neuesten Entwicklungen unseres Systems kennen. Besonders der konstruktive und offene Austausch zwischen Kunden, Interessenten und dem Gogol-Publishing-Team wird von den Teilnehmern geschätzt.


„Der Open House Day in Augsburg bietet […] einen interessanten Austausch mit anderen Verlagen und deren Content- und Vermarktungsstrategien. Für alle gab es überaus interessante Beiträge, die für jedes Portal, das redaktionellen Content bietet, lehrreiches Material bot. Von Social Media über SEO bis zur Gewinnung von BürgerReportern war alles dabei. Für mich ein erfolgreicher Tag mit guten Netzwerk-Möglichkeiten und dem Team von Gogol, das geduldig Rede und Antwort stand.“

Beatrix Gutmann, Leiterin Community und Social Media WVW/ORA

An dieser Stelle möchten wir auch einen besonderen Dank an alle Vortragenden aussprechen, sie sind diejenigen, die den Anstoß für die wichtigen und anregenden Diskussionen geben und auch einen Einblick liefern, wie sie speziell mit bestimmtem Herausforderungen umgehen!

In einer Bildergalerie haben wir schöne Momente der vergangenen Open House Days zusammengefasst und dabei auch noch ein paar Fotos eingestreut, die während der Vorbereitungen oder “Hinter den Kulissen” entstanden sind. Viel Spaß beim Ansehen!

WVW/ORA-Verlag erhält Auszeichung beim European Newspaper Congress 2015

Die Nachrichten-Community lokalkompass.de schreibt weiter Erfolgsgeschichte: Beim European Newspaper Award wurde dem WVW/ORA-Verlag, der den Lokalkompass betreibt, jetzt der „Award of Excellence“ in der Kategorie Konzept und Innovation verliehen.

Rund 500 Verlagsmanager und Redakteure kamen unlängst im prächtigen Wiener Rathaus zusammen, um beim European Newspaper Congress über aktuelle Entwicklungen und Innovationen aus der Medienbranche zu diskutieren und neueste Trends aufzuspüren. In Fachvorträgen zur Zukunft der Zeitung im Zeitalter des Internets wurde viel Mut gemacht: Die Stärken des gedruckten Wortes müsse in tiefgehende Geschichten übertragen werden.

Award of Excellence
Zeitungsdesigner Norbert Küpper (links) und Veranstalter Johann Oberauer (rechts) überreichten WVW/ORA-Geschäftsführer Haldun Tuncay (2.v. links) und Redaktionsleiter Thomas Knackert den „Award of Excellence“.

Award of Excellence für Konzept und Design

Einer der Höhepunkte des Kongresses, der dieses Jahr bereits zum 16. Mal stattfand, war die Verleihung der Awards of Excellence in diversen Kategorien des Zeitungsdesigns, etwa Methoden der Seitengestaltung und Visualisierung. Die international besetze Jury zeichnete dabei auch unsere Nachrichten-Community lokalkompass.de mit einem Award aus und lobte das vorbildliche Konzept und Design der Anzeigenblätter unseres Verlages, die durch ihre crossmediale Aufbereitung die Nachrichten-Community von lokalkompass.de optimal einbinden.

WVW/ORA-Geschäftsführer Haldun Tuncay freute sich sehr über die Auszeichnung:

„Schließlich werden hier normalerweise ausschließlich Tageszeitungen geehrt. Als einziger Anzeigenblattverlag innerhalb dieser renommierten Zeitungen diesen Preis zu erhalten, macht uns besonders stolz.“

Weitere hochkarätige Auszeichnungen für WVW/ORA und Lokalkompass

Award of Excellence

Der Award of Excellence ist bereits die vierte hochkarätige Auszeichnung, die der WVW/ORA-Verlag innerhalb der jungen fünfjährigen Geschichte des Lokalkompass erhalten hat. Im Jahr 2011 war es der Preis für Bürger- und Verbrauchernähe vom Bundesverband der Anzeigenblätter (BVDA), 2012 der XMA Crossmedia-Award des Weltzeitungsverbands WAN-IFRA. Im Jahr 2015 erhielten er einen BVDA-Sonderpreis sowie den Award of Excellence des European Newspaper Congress.

“Eine neue Dynamik durch die Cloud” – die Study Tour 2015 in bewegten Bildern

Video Study Tour 2015

Wie schafft es die RMA, 300.000 Bürgerreportern zu betreuen? Wie ist es ihnen gelungen, ihren gesamten Workflow “in die Cloud zu hieven” und browserbasiert 129 Zeitungen zu produzieren? Wie sieht redaktioneller Arbeitsalltag in der Cloud ganz konkret aus? Es waren diese Fragen, die die Besucher der Study Tour 2015 bei der Regionalmedien Austria in Wien am meisten interessierten. Die Vorträge, aber auch der Besuch der Redaktionsräume gaben ausführliche Antworten darauf. Wir zeigen in unserem Video, wie das Ganze dann aussah.

World Publishing Expo 2014: Großer Erfolg für Gogol Publishing – 30% mehr Besucher

Die World Publishing Expo 2014 vom 13. bis 15. Oktober in Amsterdam war für Gogol Publishing aus Augsburg ein großer Erfolg. Trotz insgesamt rückläufiger Besucherzahlen bei der Messe konnte der Anbieter für browserbasierte Redaktionssysteme und Experte für digitalen Journalismus im Vergleich zum Vorjahr 30 Prozent mehr Besucher verzeichnen.

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Unter dem Motto “Publishing on all channels” verwandelte sich Amsterdam auf der World Publishing Expo 2014 zum Treffpunkt für Entscheider, Experten und Interessierte der Verlagswelt. Auch Gogol Publishing war mit seinem Team auf der Messe vertreten. Seit vier Jahren ist das Augsburger Unternehmen mit seinem browserbasierten Multi-Channel-Publishing-System auf der World Publishing Expo nun präsent und darf sich über das stetig wachsende Interesse der Besucher an ihrem Produkt freuen. In diesem Jahr war der Erfolg besonders groß: 30% mehr als 2013 vereinbarten einen Termin am Stand, um sich live das Multi-Channel-Publishing-System vorführen zu lassen.

Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing, freut dabei besonders, wie einige Besucher auf Gogol Publishing aufmerksam geworden sind:

“Viele Interessenten haben unseren Stand aufgrund von Weiterempfehlungen unserer Kunden besucht. Solch eine positive Resonanz ist das Beste, was einem Unternehmen passieren kann, und bedeutet uns daher sehr viel.”

Positive Aufmerksamkeit für Gogol Publishing erzeugte auch Emma Feurstein-Steppan, Leiterin der Unternehmensentwicklung bei der Regionalmedien Austria (RMA), mit den Vorträgen “Mobile Leserreporter: Die Mitmach-App als optimales Werkzeug für User Generated Content im Lokalen” und “Die digitalen Erlösstrategien der RMA”. Dabei gab Feurstein Einblicke in crossmediale Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, die das Redaktionssystem von Gogol Publishing hierfür bietet.

Insgesamt war die diesjährige World Publishing Expo für Gogol Publishing ein voller Erfolg, weshalb das eingespielte Team aus Augsburg schon voller Vorfreude auf 2015 schaut. Dann findet die von WAN-IFRA organisierte Konferenz in Hamburg statt, wo das Augsburger Unternehmen erneut vertreten sein wird.

World Publishing Expo in Amsterdam – Tag 1 mit Vorträgen von Emma Feurstein-Steppan

Die IFRA World Publishing Expo ist das größte internationale Treffen für Verleger, Macher und Entscheider aus der Medienbranche. Seit Montag zeigen in Amsterdam nun 300 Aussteller aus 80 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen in einer der schönsten und spannendsten Metropolen Europas – mit großem Fokus auf Mobile und Tablet.

IFRA Expo 2014

Für Gogol Publishing war es bereits ein erfoglreicher erster Tag. Nicht zuletzt deshalb, weil Emma Feurstein-Steppan, Leiterin Unternehmensentwicklung Regionalmedien Austria AG, zwei spannende Vorträge am Media Port Content und Media Port Revenue hielt, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. Kurz nach Mittag stellte er mit dem Vortrag “Mobile Leserreporter: Die Mitmach-App von Gogol Publishing als optimales Werkzeug für User Generated Content im Lokalen” vor, wie User Generated Content auch in der mobilen Welt effektiv erzeugt werden kann.

World Publishing Expo in Amsterdam

Um das Thema Vermarktung ging es dann am späteren Nachmittag. “Die digitalen Erlösstrategien der Regionalmedien Austria (RMA) auf Basis von Gogol Publishing” war der Titel des zweiten Vortrags von Feurstein. Dort wurden Vermarktungslösungen vorgestellt wie den konsequent auch für mobile Nutzung entwickelten Kleinanzeigenmarkt oder Digitale Prospekte mit orts- und themenbezogener Ausspielung.

Das Publikum zeigte sich von beiden Vorträgen begeistert, auf dem Stand von Gogol Publishing war danach großer Andrang. Reges Interesse bestand auch an der Studie “Autoren stärken – Reichweiten ernten”, die es in einem Vorabdruck frisch für die Messe zum Ansehen gab.

Übrigens: das Team von Gogol Publishing stellt auch heute am Stand die neueste Version des neuen Print-Produktions-Systems vor, das von immer mehr Verlagen genutzt wird, um so effizient wie flexibel Print- und Online-Workflows zu vereinen.

Rückblick auf die Study Tour bei den WVW/ORA Anzeigenblättern der FUNKE MEDIENGRUPPE

Knapp 50 Teilnehmer konnten am 12. Juni im Rahmen einer von Gogol Publishing organisierten Study Tour bei Deutschlands größtem Anzeigenblattverlag hinter die Kulissen blicken und in Vorträgen und Diskussionen erfahren, wie die WVW/ORA Anzeigenblätter mit lokalkompass.de einen der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland aufgebaut haben.

Study Tour 2014

Der Lokalkompass ist mit 1,5 Mio. monatlichen Visits (Stand: März 2014) und einem Sistrix-Index von 12,2 (Stand Februar 2014) einer der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland. Im Rahmen einer Study Tour, die der Betreiber der Onlineplattform, Gogol Publishing, organisiert hatte, konnten knapp 50 Entscheider aus der Verlagsbranche am 12. Juni einen Blick hinter die Kulissen des Erfolgsmodells werfen.

Mobile wird immer wichtiger

Dr. Martin Huber, Geschäftsführer der Firma Gogol Publishing, gab einen Einblick in das technische System, das hinter dem Webauftritt des Lokalkompass steht. Dabei ging er auch auf das drastisch veränderte Konsumverhalten der Leser ein. Inzwischen konsumieren ca. 40% der Konsumenten die Nachrichten über mobile Endgeräte auf der mobil optimierten Seite des Portals.

Bürgerreporter ergänzen außergewöhnliche Inhalte

Den Auftakt von den WVW Anzeigenblättern machte Haldun Tuncay, Geschäftsführer der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH, der einen Einblick in die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Lokalkompass gab und zeigte, wie es zu der großen Reichweitestärke bei dem Onlineportal kam. Dabei zeigte er auch einen Stimmungsfilm zum Thema „Was bewegt den Leser?“ und wies auf ihre Philosophie hin, alle Inhalte frei und kostenlos anzubieten.

Redaktionsleiter Thomas Knackert berichtete, wie die Redakteure das Portal für ihre Arbeit nutzen und auf diese Weise Leserreporter lieben gelernt haben. Für ihn sind Leserreporter eine optimale Ergänzung zur klassischen Redaktion, da sie oft dort sind, wo keine Reporter sind. Somit kommen von Leserreportern manchmal bessere Geschichten, da sie im entscheidenden Moment anwesend sind. Die Redakteure wissen inzwischen auch, dass Leserreporter gerade in Spezialgebieten manchmal einzigartigere und hochwertigere Inhalte liefern können – weil sie zum Beispiel mehr Fachwissen zu einem bestimmten Thema haben.

Der Lokalkompass in Zahlen

Moritz Büker, Leiter Digitale Projekte, unterfütterte die Gründe für den Erfolg und die Reichweitenstärke des Lokalkompass nochmals mit Zahlen und Statistiken. Unter anderem ging er auf die Bedeutung von SEO und Social Media für die Gewinnung von Reichweite ein.

Augenhöhe ist wichtig

Besonders spannend wurde es der anschließenden Diskussionsrunde im Unperfekthaus in Essen, wo sich Beatrix Gutmann, Teamleiterin Social Media & Community mit 3 Freien Mitarbeitern und 4 Bürgerreportern offen und interaktiv mit den Teilnehmern der Study Tour austauschte. Hier ging man immer wieder auf die Motivation der Bürgerreporter ein, mitzumachen und mitzuschreiben. Dabei wurde immer wieder das so wichtige Arbeiten auf gemeinsamer Augenhöhe betont.

Weitere Informationen und Impressionen gibt es auf unserer Study Tour Seite.

Study-Tour bei den WVW/ORA Anzeigenblättern der FUNKE MEDIENGRUPPE: Einblick in ein Erfolgsmodell

study-tour-lokalkompass

Im Rahmen einer Study-Tour können Interessierte bei Deutschlands größtem Anzeigenblattverlag hinter die Kulissen blicken und in Vorträgen und Diskussionen erfahren, wie die WVW/ORA Anzeigenblätter mit lokalkompass.de einen der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland aufgebaut haben. Der Termin findet am 12. Juni in Essen statt.

Der Lokalkompass ist mit 1,5 Mio. monatlichen Visits (Stand: März 2014) und einem Sistrix- Index von 12,2 (Stand Februar 2014) einer der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland.

Im Rahmen einer Study Tour können interessierte Entscheider aus der Verlagsbranche am 12. Juni einen Blick hinter die Kulissen des Erfolgsmodells werfen. In Vorträgen und einem Barcamp wird aufgezeigt, was den Erfolg des Lokalkompass ausmacht. Haldun Tuncay, Geschäftsführer der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH, referiert darüber, warum der Verlag seine Anzeigenblätter um den Lokalkompass ergänzt hat. Redaktionsleiter Thomas Knackert berichtet, wie die Redakteure das Portal für ihre Arbeit nutzen und auf diese Weise Leserreporter lieben gelernt haben. Moritz Büker, Leiter Digitale Projekte, gibt Einblicke in das Geheimnis der Reichweitenstärke des Lokalkompass. In einem Barcamp mit Redakteuren und Bürgerreportern des Lokalkompass geht Beatrix Gutmann, Teamleiterin Social Media & Community, der Frage nach, wie Redakteure und Bürgerreporter gut zusammenarbeiten können. Dr. Martin Huber, Geschäftsführer der Firma Gogol Publishing, die hinter dem Redaktionssystem des Lokalkompass steht, gibt schließlich Einblicke in das technische System. Das Programm wird zudem für alle die, die nicht deutsch sprechen, in englischer Sprache zusammengefasst. Das gesamte Programm und Informationen zur Anmeldung sind unter http://www.gogol-publishing.de/study-tour-2014 zu finden.

Diskussionsrunde mit Martin Huber auf der Augsburger Frühjahrs Ausstellung zum Thema “Lokale Medien in der digitalen Welt”

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Vom 5. bis 13. April 2014 findet wieder die Augsburger Frühjahrsausstellung statt. Mit regelmäßigen Besucherzahlen zwischen 90.000 und 100.000 und einem hohen Anteil von Stammausstellern und die starke Einbindung der Region zählt die AFA seit vielen Jahren zu den beliebtesten Consumer-Messen Südbayerns. Einen interessanten Programmpunkt gibt es am Samstag, den 12. April um 12.30. An diesem Tag findet eine Diskussionsrunde unter dem Motto “Lokale Medien in der digitalen Welt” statt. Organisiert wird die Podiumsdiskussion von der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) im Rahmen der Veranstaltung “total digital”. In der Expertenrunde wird der Geschäftsführer von Gogol Publishing Dr. Martin Huber auf die Frage nach der Rolle von lokalen Medien im digitalen Zeitalter Stellung nehmen.

Außerdem ist neben dem BLM-Präsidenten Siegfried Schneider und dem bayerischen Staatssekretär für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie auch Jürgen Marks, der stellvertretende Chefredakteur der Augsburger Allgemeine beteiligt. Dr. Martin Huber wird das Unternehmen Gogol Publishing und das Lokalreporterportal “myheimat” vorstellen, sowie die Unterschiede zwischen einer großen Lokalzeitung wie der Augsburger Allgemeinen und einem Leserreporterportal deutlich machen und aufzeigen, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen dieser Medienform liegen. Die Experten der Medienbranche werden unter anderem die Fragen debattieren, ob analoge Medien ein Auslaufmodell sind und inwiefern das Lokale in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielt. Anschließend wird es zwei weitere Diskussionsrunden zu den Themen “Die Zukunft von Hörfunk und Fernsehen” und “Chancen und Risiken von Facebook & Co” geben.

Programm “total digital” am 12. April 2014 auf der “AFA” Messe, Am Messezentrum 5, 86159 Augsburg 12.30-15.00 Uhr.

Roadshow: Cloud meets Media und Marketing. Gogol Medien Geschäftsführer Martin Huber ist mit spannendem Kundenbeispiel dabei

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In der Roadshow „Cloud meets Media & Marketing“ zeigen am 21. Mai in Hamburg erfahrene Experten, wie dynamische Anwendungen aus der Cloud heute dabei unterstützen können, die großen Datenmengen, die durch die zunehmende Digitalisierung der Kundenkontakte entstehen, richtig zu nutzen. Denn Medienunternehmen können auf eine riesige Quellenbasis zugreifen und durch geeignete Strategien effizient die Informationsbedürfnisse ihrer Zielgruppe erfüllen. Mit der richtigen IT-gestützten Lösung können relevante Informationen aus dem Datendschungel extrahiert werden. Die Teilnehmer erfahren in der Roadshow, worauf sie bei der Datenhaltung/-auswertung achten sollten, welche Kostenaspekte eine Rolle spielen und wie Compliance mit allen Sicherheitsauflagen gewährleistet werden kann. So lassen sich versteckte Potenziale entdecken und völlig neue, leistungsfähige Möglichkeiten erschließen, um in der digitalen Welt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

In den Kurzvorträgen zum Thema „Cloud meets Media & Marketing” ist unter anderem auch Dr. Martin Huber, der Geschäftsführer von Gogol Publishing dabei. Er zeigt in einer spannenden Fallstudie wie die Regionalmedien Austria 129 Zeitungen in der Cloud produziert und mithilfe von cloudbasiertem Multi-Kanal-Publishing und Big Data ihre Position als Nummer 1 für Gratiszeitungen in Österreich festigt. In weiteren Kurzvorträgen zeigt Tobias Schaub, Marketing Executive von CenturyLink Technology Solutions “Dynamische IT-Infrastrukturlösungen für eine Medienwelt im steten Umbruch” und Frank Meier-Gerßler, Vorstand Operations(COO) der Global Group Dialog Solutions AG informiert die Gäste mit einem “Anwenderbericht MaaS – Marketing as a Service”

Anschließend gibt es noch eine Diskussionsrunde mit Daniel Eberhardt, Senior Solution Consultant von CenturyLink Technology Solutions, Tristan Reckhaus, Marketing Leader (DACH) von IBM Deutschland Management & Business Support GmbH und Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing. Durchs Programm und durch die Diskussionsrunde führt der Direktor von EuroCloud Deutschland_eco e.V., Andreas Weiss.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen der Medienbranche genauso wie Marketingagenturen und -verantwortliche in Unternehmen aller Branchen. Ebenso angesprochen sind Berater und Fachjournalisten aus den Bereichen Media, Marketing und Cloud Computing.

Die genaue Agenda und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Webseite von Eurocloud.