Kategorie: Tipps & Tricks

Anzeigensysteme: Teilweise und vollständige Anbindung

In den letzten beiden Posts haben wir in einem Überblick gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, Anzeigen- und kaufmännische Systeme mit einem Print-Produktions-System zu verbinden. Nach der Beschreibung einer vollständigen Abbildung des Anzeigen-Workflows in einem Produktionssystem zeigen wir hier, wie hoch spezialisierte Systeme für die einzelnen Teil-Workflows eingesetzt werden können.

Beim Einsatz eines kaufmännischen Systems für die Verwaltung der Anzeigen-Auftragsdaten ist es meist sinnvoll, dieses über eine Schnittstelle an ein Produktionssystem anzubinden. Bei Verlagen mit komplexeren Workflows bietet es sich an, auch für die Anzeigenproduktion spezialisierte Systeme vorzuschalten und über Schnittstellen mit dem Produktionssystem zu verbinden.

Anbindung von kaufmännischen Systemen an das PPS

Schnittstelle
Import von Anzeigen aus einem kaufmännischen System.
Via Schnittstelle können kaufmännische Systeme für die Verwaltung der Auftragsdaten von Anzeigen an das PPS von Gogol Publishing angebunden werden. Dies ist in der Regel bei kleineren Verlagen sinnvoll.

Die Auftragsdaten der Anzeigen laufen aus dem kaufmännischen System direkt in den Inhaltspool der jeweiligen Ausgabe ein. Über diesen Inhaltspool können die Anzeigen dann auf den entsprechenden Seiten der Ausgaben disponiert werden.

Auch hier kann jede Anzeige mit einer Statusinformation im PPS versehen werden. Die gestalteten Anzeigen können für die Freigabe direkt im System per E-Mail an den Kunden gesendet werden. Hier gibt es die Option, verfügbare Informationen wie E-Mail, Ansprechpartner etc. automatisch einzufügen.  

Anbindung über die Gogol Cloud Connect Schnittstelle

Gogol Cloud Connect
Mit Gogol Cloud Connect lassen sich alle gängigen Anzeigensysteme an das PPS anbinden
Für Anzeigen spezialisierte Systeme können über die Gogol Cloud Connect-Schnittstelle mit dem PPS verbunden werden. In der Regel sind dann auch Anzeigenproduktionssysteme direkt mit angeschlossen. Über diese Schnittstellen kann das Gogol-Publishing-System in bestehende Workflows und Systemlandschaften integriert werden.

Die Anzeigen und Motive werden aus den vorgeschalteten Systemen in das PPS importiert und dort für die Montage und Finalisierung der Seite und den Export zur Druckerei genutzt, wobei Änderungen am Status der Anzeige bzw. am Anzeigenmotiv – je nach Ausgestaltung der Schnittstelle – direkt im PPS dargestellt werden.

Workflows optimieren und Ressourcen einsparen

Die Anzeigen und Motive können auch zur Vorschau und Abgrenzung der nicht für die Redaktion nutzbaren Flächen benutzt werden. Die Montage und Finalisierung der Seiten findet in dieser Konstellation in einem externen, angelagerten System statt.

So können die Workflows optimiert und Ressourcen durch die Automatisierung eingespart werden. Zu den bisher angeschlossenen Systemen gehören unter anderem ClassWizard, ppi Media und JJK. Über die Gogol Cloud Connect Schnittstelle angeschlossene Kunden sind beispielsweise das Medienhaus Der neue Tag, die FUNKE Mediengruppe, die Regionalmedien Austria, die Berliner Woche, die WVW/ORA und die Kreiszeitung Wochenblatt. Falls Sie noch weitere Fragen dazu haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren:

Facebook Instant Articles & Google AMP im Vergleich

Teil 1: Erfahrungen beim Serienfuchs mit FBIA

Seit dem 12. April 2016 ermöglicht es Facebook allen Seitenbetreibern, Instant Articles zu veröffentlichen. Serienfuchs aus dem Hause Gogol Publishing nutzt seit kurzem das einfache HTML5, um noch mehr Reichweite über Facebook zu generieren. Ebenfalls an Bord hat die Gogol-Plattform seit Jahresanfang Accelerated Mobile Pages (AMP), Googles Pendant zu den FBIA, mit denen Webseiten ultraschnell geladen werden. Aber funktioniert das wirklich?

Nachdem Facebook zunächst nur einen exklusiven Publisher-Kreis bestehend aus Spiegel, Zeit, BILD & Co. Zugang zu Instant Articles gewährte, öffnete der Social Media-Riese Mitte April die Funktion für alle Seitenbetreiber. Das Versprechen: Eine unglaublich schnelle Ladezeit, eine außergewöhnliche Leseerfahrung und mehr Aufmerksamkeit der Nutzer. Doch stimmt das wirklich und wie kann ich die FBIA nutzen?

Instant Article von Serienfuchs mit spezieller Kennzeichnung
in Instant Article von Serienfuchs mit spezieller Kennzeichnung rechts oben

So funktionieren FBIA

Zunächst einmal muss der Publisher zehn Artikel bei Facebook einreichen, die anschließend manuell überprüft werden, ob Design und Format korrekt sind. Nachdem die Überprüfung abgeschlossen ist, kann man auf zwei Wegen Instant Articles veröffentlichen. Zum einen über einen RSS Feed und zum anderen über eine eigene API. Serienfuchs stellt einen RSS-Feed zur Verfügung, in den ausschließlich Beiträge einfließen, die mit einem sog. “Instant Articles markup” formatiert wurden. Dabei handelt es sich um einfaches HTML5 mit Facebook-spezifischen Klassen und einer definierten Struktur.

Kurze Seitenladezeit beim Serienfuchsn
Durch abgespecktes HTML5 lädt die Seite selbst bei 64 kBit/s Downloadgeschwindigkeit schnell

Sobald die Serienfuchs-Beiträge via RSS-Feed an Facebook übergeben wurden, können sie dort in der „Instant Articles library“ editiert werden. Je nach Konfiguration werden Artikel automatisch veröffentlicht oder zunächst in der Bibliothek gespeichert. So können bspw. individuelle Elemente zur Optimierung des Seitendesign hinzugefügt werden. Eine ausführliche Design-Guideline wird von Facebook zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Vorteil der Instant Articles

Doch nicht nur die Verbesserung der Seitenladezeit auf Mobilgeräten ist der große Vorteil der FBIA. Facebook stellt es jedem Publisher frei, ihre Inhalte individuell auf der Plattform zu vermarkten. Es gibt dabei die Möglichkeit, begleitende Werbung um die Inhalte herum und ohne Provision für das soziale Netzwerk zu verkaufen. Alternativ kann Facebook die Vermarktung überlassen werden, die sich dafür allerdings 30 Prozent der generierten Umsätze einbehalten.

Welche Vorteile Google mit AMP (Accelerated Mobile Pages), seiner ebenfalls für Mobile Devices optimierten Webseite, bietet, gibt es hier zu lesen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, schicken Sie uns eine E-Mail:

So posten lokale Tageszeitungen erfolgreich auf Facebook

Beitrag

Dass sich Social Media für Tageszeitungen mittlerweile zu einem unverzichtbarem Medium entwickelt hat und als ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Reichweite dient, steht außer Frage. Doch was macht einen erfolgreichen Auftritt aus? Wir haben die Daten des Meedia-Rankings von regionalen Tageszeitungen 2014 auf Facebook aktualisiert und uns angesehen, mit welchen Nachrichten die Verlage Leser an sich binden.


Express (127.917 Facebook-Likes)

Der bekannte Kölner Express aus dem Verlagshaus DuMont hat derzeit fast 128.000 Likes. Der Express versteht sich als Sprachrohr des Rheinlandes und bietet für Leser und Fans Inhalte aus den Bereichen Sport, News und Unterhaltung.

Zum Facebook-Auftritt des Express

Express Facebook Post
„Dieser Mann hat Helene Fischer vom Thron gestoßen“. Der Express profitiert von dem Erfolg des Düsseldorfer Rappers und spricht vor allem jüngeres Publikum mit Beiträgen wie diesen an. Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert.

InFranken (105.719 Facebook-Likes)

Das Portal inFranken.de ist die gemeinsame Facebook-Präsenz für die Blätter „Fränkischer Tag“,“Coburger Tageblatt“,“Bayerische Rundschau“,“ Saale Zeitung“ und „die Kitzinger“ und erfreut in der Region Franken großer Beliebtheit.

Zum Facebook-Auftritt von inFranken

Infranken Facebook Post
„Chrisdbaamschbidz“ oder „Christbaumspitze“? Beiträge dieser Art generieren unzählige Likes und lassen den Facebook-Auftritt des inFranken sympathisch und offen wirken.

Berliner Zeitung (89.527 Facebook-Fans)

Trotz ihres 70-jährigen Bestehens ist die Berliner Zeitung noch lange nicht im Rentenalter angekommen und bietet den Lesern einen guten Mix aus politischen, kulturellen und unterhaltsamen Themen.

Zum Facebook-Auftritt der Berliner Zeitung

Berliner Zeitung Facebook Post
Wie gewinnt man Sympathiepunkte und baut sich einen guten Ruf bei den Berlinern auf? Zum Beispiel mit Bildern, welche die Hauptstadt von ihrer schönsten Seite zeigt.

Hamburger Morgenpost (87.009 Facebook-Fans)

Als klassische Boulevard-Zeitung bietet die „MoPo“ aktuelle Nachrichten aus Hamburg und Umgebung und generierte bislang bereits über 87.000 Facebook-Fans.

Zum Facebook-Auftritt der Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost Facebook Post
Sehr beliebt bei den Facebook-Fans der Hamburger Morgenpost sind Beiträge über die beiden Fußballvereine Hamburger SV oder St. Pauli.

Rheinische Post (82.519 Facebook-Fans)

Die Rheinische Post zählt mit ihrer Auflagenanzahl zu den größten regionalen Abonnenten-Zeitungen in Deutschland. Das spiegelt sich auch in der Menge der Fans auf ihrer Facebook-Präsenz wider.

Zum Facebook-Auftritt der Rheinischen Post

Rheinische Post Facebook Post
Die Nachricht, dass der Auftakt zur diesjährigen Tour de France in heimischer Umgebung stattfindet, löste bei den Fans der Rheinischen Post große Begeisterung aus.

WAZ (81.464 Facebook-Fans)

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ist, gemessen an dem Verbreitungsgebiet, die größte Regionalzeitung Deutschlands und gehört zum Verlagshaus FUNKE Medien. Die Inhalte der Facebook-Seite decken das gesamte Ruhrgebiet ab und bieten mit Themen aus Nachrichten, Sport sowie Kultur jeder Zielgruppe lesenswerte Artikel.

Zum Facebook-Auftritt der WAZ

WAZ Facebook Post
„Polizist dein Freund und Helfer“: Soziales Engagement kommt immer gut an, so auch auf der Facebook-Seite der WAZ, denn: Knapp 2000 Mal wurde auf den „Gefällt-mir“ Button geklickt.

Augsburger Allgemeine (79.079 Facebook-Fans)

Die Augsburger Allgemeine ist eine der größten bayrischen Abonnement-Zeitungen und in der Stadt die einzige Lokale Tageszeitung. Die Hauptinhalte des Facebook-Kanals begrenzen sich auf das Verbeitungsgebiet Schwaben und angrenzenden Teile Oberbayerns.

Zum Facebook-Auftritt der Augsburger Allgemeinen

Augsburger Allgemeine Facebook Post
Der FC Augsburg eroberte nicht nur die Herzen der Fußball-Fans, sondern begeistert auch ansonsten weniger fanatische Fußballfreunde. Klar, dass die „AZ“ viel auf Facebook über die Helden der Stadt postet!

Der Tagesspiegel (77.679 Facebook-Fans)

Der Tagesspiegel ist nach der Berliner Zeitung die auflagenstärkste Tageszeitung Berlins. Das 1945 gegründete Abonnement-Blatt spricht jedoch eher die westlicheren Teile der Hauptstadt an.

Zum Facebook-Auftritt des Tagesspiegel

Tagesspiegel Facebook Post
Ernste Themen wie die Flüchtlingsdebatte oder die zukünftige Situation der Einwanderer betreffen alle und sorgen deshalb für viel Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff.

Berliner Morgenpost (73.652 Facebook-Fans)

Die traditionsreichste regionale Tageszeitung unserer Hauptstadt – die Berliner Morgenpost. Auf der Facebook-Seite der „Berliner MoPo“ werden täglich neue Artikel,Bilder und Videos geteilt und somit ein weiteres Diskussionsforum für Fans geschaffen.

Zum Facebook-Auftritt der Berliner Morgenpost

Berliner Morgenpost Facebook Post
„Was meint Ihr: Gehören diese Fassaden unter Denkmalschutz?“ Die Facebook-Fans der Berliner Morgenpost werden oft nach ihrer Meinung gefragt und so zu Diskussionen angeregt.

Freie Presse (70.817 Facebook-Fans)

Und zu guter Letzt die Facebook-Seite der „Freien Presse“, welche die Leser stets mit den neuesten Nachrichten aus Chemnitz und Sachsen füttert.

Zum Facebook-Auftritt der Freien Presse

Freie Presse Facebook Post
Wie erweckt man einen angenehmen Eindruck bei den Facebook-Fans? Die Freie Presse macht es vor: Ein paar nette Worte und ein Katzen-Video, welches selbst bei kalten Temperaturen die Herzen der Leser erwärmen lässt.

Medienwandel ist auch Methodenwandel — Der Prozess ist entscheidend für den Erfolg

Große wie kleine Medienhäuser, die den aktuellen Umbruch erfolgreich mitgehen und mitgestalten möchten, stehen vor schwierigen Herausforderungen. Bestehende Formate müssen neu konzipiert, moderne Plattformen und Kanäle bespielt, Workflows müssen angepasst werden, um dem Leser ein umfassendes Angebot liefern zu können und neue Zielgruppen zu erschließen. Wer nun den veränderten Anforderungen mit einer alt bewährten Denkweise begegnet, begeht einen fatalen Fehler, denn das klassische Projektvorgehen nach dem Modell „Wasserfall“ birgt hohe Risiken.

Deshalb setzt die bayrische Tageszeitung „Der Neue Tag“ aus Weiden(299.000 Leser) bei der Einführung ihres neuen Redaktionssystems auf das agile Vorgehensmodell von Gogol Publishing, das mit modernen Methoden und Toolkits, kurzen Arbeitszyklen und heterogenen Projektteams eine passgenau entwickelte Lösung für den Kunden ermöglicht.

Kunden beim Test
Testen, anpassen, testen, anpassen: Agiles Vorgehen nähert sich stetig dem, was der Kunde wirklich möchte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte ihr Lastenheft oder Ihren Anforderungskatalog

Typischer Bestandteil eines klassischen Projektvorgehens sind monumentale Lastenhefte, die zu Beginn des Projekts definiert und im späteren Verlauf nicht mehr angerührt werden. Bereits hier sollen alle Feinspezifikationen für die Anforderungen an das neue System festgelegt werden, was nicht nur äußerst schwierig, sondern auch wenig sinnvoll ist. Oft wird erst beim Testen des neuen Systems klar, wie die veränderten Anforderungen genau aussehen oder welche Features tatsächlich benötigt werden.

Darüber hinaus ergibt sich heutzutage ein weiteres Problem: Medienhäuser und ihre Produkte sind einem steten Wandel unterworfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das System, mit dem sie ihre Angebote realisieren, diesem Wandel standhalten und sich ebenfalls flexibel anpassen muss. Spätestens jetzt erscheint das klassische „Wasserfall“-Modell nicht mehr zeitgemäß, denn hier steht dem Verlag oft erst nach einer langen Implementierungszeit von bis zu einem Jahr ein lauffähiges System zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Aufwendungen bereits versenkt und jede Anpassung wird aufwendig und teuer – Enttäuschung ist die Folge.

Toolkits zum Ausprobieren und eine gemeinsame Sprache

„Der Neue Tag“ in Weiden konnte bereits nach zwei Monaten eine erste Version seines Redaktionssystems in der „Sandbox“ testen und mit geeignetem Werkzeug und Toolkits spielerisch-explorativ die neuen Möglichkeiten ausprobieren. Sowohl Entscheider als auch spätere Systemnutzer waren dadurch maßgeblich an der Entwicklung ihres eigenen Systems beteiligt und wurden zu „Co-Entwicklern“, die auf Augenhöhe mit dem Anbieter gemeinsam wichtige Entscheidungen trafen. Unklarheiten und Ängste werden so von Beginn an aus dem Weg geschafft.


Thomas Maul

„Jeder, der über eine Systemeinführung nachdenkt, sollte das agile Vorgehen von Gogol Publishing gesehen haben.“

Thomas Maul, Geschäftsführer „Der Neue Tag“


Verlagsbranche unter Innovationsdruck

Ein agiles Vorgehen mit frühem Feedback und permanenter Weiterentwicklung ist für andere Branchen mit hohem Innovationsdruck schon lange Standard. Auch die Verlagsindustrie muss diesem Vorbild folgen, wenn sie den Wünschen der Leser und den Anforderungen der Digitalisierung nachkommen will. Eine fundamentale Transformation von Workflows und Prozessen ist mittlerweile unerlässlich, um im Medienwandel zu bestehen.

Gogol Publishing stellt das agile Vorgehen auf der World Publishing Expo (IFRA-Expo) vor

Auf der World Publishing Expo stellt Gogol Publishing vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 das agile Vorgehen im Rahmen von Vorträgen und Standpräsentationen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Messe. Besuchen Sie uns einfach in Hamburg an Stand Nr. 1.560 (direkt am Media Port „Revenue“ in Halle A1) auf einen Kaffee. Terminvereinbarung unter gogol-publishing.de/ifra-expo-2015.

Von sehr praktisch bis ganz schräg: Faszinierende Google-Funktionen, die kaum jemand kennt

Viele Tausend Google-Mitarbeiter arbeiten täglich daran, dass SEO-Spezialisten ihre Miete bezahlen können. Wenn neben Algorithmus-Optimierung, Kickern und Fußreflexzonenmassage etwas Zeit bleibt, programmieren die Kalifornier gerne auch einmal undokumentierte Funktionen und Gags in ihre Suchmaschine. Hier sind 10 Tricks, die sicher nicht einmal alle siebzehn aktiven Google+Nutzer kennen:


1. Flugfinder

fluege Google sucht nach passenden Flügen: Einfach „Flug“, Abflugort und Ziel eintippen.

2. Flugrolle

flugrolle Mit „do a barrel roll“ startet der Flug dann auch sofort.

3. Die Antwort auf alles

answer Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest? Kein Problem für Google, wenn man korrekt danach fragt.

4. Maßeinheiten umrechnen

einheiten Von Teelöffeln bis Pesos kann Google sämtliche Einheiten direkt aus der Eingabemaske heraus umrechnen.

5. Zerg Rush

zergrushSpielchen gefällig? „zerg rush“ eingeben und den folgenden Angriff zurückschlagen. Vorteil gegenüber Call of Duty: Aus Chefperspektive sieht es zumindest entfernt nach Arbeit aus.

6. Duden

definition Google funktioniert auch als Duden: Mit „definition“ und einem beliebigen Wort wird direkt die passende Definition aufgerufen.

7. Funktionsplotter

funktionsplotter Analysis! Hand auf’s Herz – wer hat das jemals wirklich verstanden? Google hilft und zeichnet den Funktionsgraphen.

8. Tilt

tilit Montag früh heimlich „tilt“ beim Kollegen eingeben. Dann seine guten Vorsätze abwarten, weil er den Effekt möglicherweise aufs harte Wochenende schiebt.

9. Kunstsammlung

werke Die Suche nach dem Wort „Werke“ in Verbindung mit dem Namen eines Künstlers erzeugt eine Übersicht davon, was dieser geschaffen hat, seien es Gemälde, Filme oder Alben.

10. Münzwurf

flipacoin Pizza oder Nudeln? Beziehung oder nur Freundschaft? Den grünen oder den roten Draht? Auf Google.com ‚flip a coin‘ eintippen und die Suchmaschine entscheiden lassen. „roll a dice“ geht ebenfalls. Funktioniert leider nicht bei Google.de.

Die Mechanik sozialer Medien: Diese 3 Dinge müssen Autoren für mehr Reichweite beachten

Dass sich Autoren mit der Qualität und Relevanz ihrer Beiträge empfehlen und einen Namen machen, ist nicht neu und keine Erfindung des Internets. Neu ist aber die Geschwindigkeit, mit der sich diese Empfehlung mittels sozialer Medien verbreiten kann. Um diese zu nutzen, muss man aber ihre Mechanik verstehen. Wir stellen die drei wichtigsten Dinge vor, die Autoren beherzigen müssen, wenn sie mehr Reichweite über Social Media haben wollen.

Visits Buzzfeed

Bei BuzzFeed nehmen Leser, die über soziale Netzwerke auf die Seite kommen, bereits 50% des Besucheranteils ein. Dies funktioniert durch ein optimales Nutzen der Mechanik sozialer Medien: Beiträge müssen zunächst eine Basis an Lesern („Seed Visits“) bei Suchmaschinen und sozialen Netzwerken abholen. Das geht über gute Inhalte und Überschriften – und das aktive Posten auf Twitter- und Facebook-Seiten. Das System von BuzzFeed unterstützt dabei die Autoren umfassend.

Darüber hinaus müssen die Inhalte aber auch virales Potenzial haben: Teilenswerte Inhalte werden von ihren Lesern weiterverbreitet und können so den Traffic vervielfachen („Viral Views“).

Also Besucher, die über Suchmaschinen oder Google-News kommen, Besucher von der Homepage oder von den Social-Media-Seiten der Angebote. So hat die Huffington Post über 4 Millionen Fans auf Facebook und 4,5 Millionen Follower auf Twitter. Forbes hat 1,45 Millionen Facebook-Fans und 3,43 Millionen Follower auf Twitter. Inhalte, die auf den Webseiten-Fanpages gepostet werden, erreichen damit eine enorme Leserbasis.

1. Der Inhalt erhält erste Reichweite durch die bestehenden Stammleser des Autors.

Damit sich ein Beitrag überhaupt viral verbreiten kann, muss er zunächst eine Leserbasis über sogenannte „Seed Visits“ aufbauen. Die Systeme unterstützen beim Aufbau durch die Nutzung aller Akquisitionskanäle (siehe These 4).

Stammleser des Autors Jeff Jarvis
Stammleser des Autors (Quellen: https://medium.com/@jeffjarvis https://twitter.com/jeffjarvis https://www.facebook.com/jeff.jarvis)

Neben diesen „klassischen“ Kanälen für den Aufbau von Seed Visits wird es immer wichtiger, dass sich der Autor selbst eine Fanbasis in den sozialen Medien aufbaut. Dies funktioniert immer dann besonders gut, wenn der Autor Experte für ein bestimmtes Thema ist und damit zur Marke wird. Indem der Autor seinen Fans neue Beiträge über seine Facebook- oder Twitter-Seite zukommen lässt, kann er direkt einen großen Grundstamm an Lesern aufbauen und bringt seine Nachrichten direkt zu den am Thema interessierten Lesern.

Jeff Jarvis etwa, ein bekannter Journalist, Buchautor und Professor, und vor allem Experte für die Themen Medien und Nachrichten: Er hat über 9.800 Follower für sein Medium-Profil, dazu kommen 140.000 Follower auf Twitter und über 445.000 Facebook-Abonnenten. Auf Medium veröffentlichte Inhalte, die er zusätzlich auf seinen Seiten auf Facebook und Twitter postet, erreichen damit ein Vielfaches an weiteren wiederkehrenden Lesern.

2. Der Inhalt erhält zusätzliche Reichweite durch virale Verbreitung.

Leser teilen Inhalte nur dann, wenn sie ihnen teilenswert erscheinen. Damit sich ein Inhalt in sozialen Netzwerken viral verbreitet, ist neben der Qualität des Inhalts (siehe 2.3) vor allem der Aufbau des Posts ausschlaggebend.

BuzzFeed Anatomy
(Quellen: http://www.buzzfeed.com/help/viral http://www.outbrain.com/)

Bei BuzzFeed zielt bereits die thematische Ausrichtung der Inhalte auf virale Reichweite ab („9 out of 10 lists go viral“). Neben dem Thema ist aber vor allem der Aufbau des Posts für den Erfolg in den sozialen Medien entscheidend. In seinem Hilfe-Bereich hat BuzzFeed dazu eine schöne Infografik über die Anatomie eines viralen Posts erstellt.

Der zentrale Teil eines Posts ist die Überschrift. Laut Peter Koechley, Gründer von Upworthy, sollten Autoren 50% ihrer Zeit auf die Überschrift verwenden: „People put way too much emphasis on the specifics of the piece of content and not enough on the packaging. We‘ve seen the case where a headline made the difference between 1,000 views and 1 million views“.

Boston Globe – AB-Test
Boston Globe – AB-Test

Für die perfekte Überschrift werden von vielen Medienseiten inzwischen A/B-Tests genutzt, wie in der Grafik oben bei der Boston Globe. Eine gute Überschrift muss fesselnd sein, die Neugier entfachen und das Thema des Inhalts leicht verständlich transportieren. Neben der Überschrift sind auch das Bild des Posts, eine kurze und bündige Beschreibung und ein persönlicher, einnehmender Ton wichtig. Zentral ist auch, dass die Autoren über ein instantes Feedback lernen, was (nicht) funktioniert und sich so dauerhaft verbessern können (siehe These 1).

3. Der Inhalt schafft durch substanzielle Qualität nachhaltig Reichweite.

Insgesamt spielt die Themenwahl und die Qualität von Online-Inhalten eine immer größere Rolle: Google versucht schon seit Längerem, durch laufende Updates seines Algorithmus immer genauer Inhalte zu erkennen, die dem Leser einen wirklichen Mehrwert bieten. Diese werden durch gutes Ranking belohnt. Klickmagneten, die ihr Versprechen nicht einlösen, werden immer besser erkannt und im Ranking der Suchmaschine abgestraft. Auch Facebook setzt neuerdings den Fokus darauf, reine Clickbaits auszusortieren. Qualitätsinhalte sind daher ein wesentlicher Garant für einen nachhaltigen Erfolg.

TTR - Total Time Reading
TTR – Total Time Reading (Quelle: https://medium.com)

Medium beispielsweise setzt massiv darauf, hochqualitative Autoren an sich zu ziehen, um dadurch originäre Top-Inhalte zu gewinnen. Schlüsselwert für Medium ist daher die Verweildauer des Lesers pro Artikel („TTR“: Total Time Reading), da sich an ihr am besten die Zufriedenheit des Lesers mit dem Inhalt ablesen lässt.

Auch Forbes setzt mit seinem monetären Anreiz der 20-fachen Vergütung pro wiederkehrendem Leser den Fokus stark auf die Qualität der Inhalte.

Lesen Sie nächsten Freitag in Teil 3: Wie externe Autoren zusätzliche Reichweite erzeugen.

Abheben mit Cockpits: Wie Autoren ihre Online-Reichweite durch Feedback verzehnfachen

Durch den Einsatz von geeignetem Feedback für ihre Contentlieferanten können Webseiten ihre Reichweite enorm vergrößern – wenn es so aufgebaut ist, dass es maximale Wirkung entfalten kann. Vorreiter wie Forbes, die HuffPo, aber auch YouTube optimieren das Feedback an ihre Autoren immer weiter, teilweise in Form von Cockpits. Doch diese müssen drei wichtigen Regeln folgen, damit sie auch funktionieren.

Forbes Cockpit

Bei Forbes konnten einzelne Autoren ihre monatlichen Unique Visitors mithilfe eines Autoren-Cockpits von 40.000 auf bis zu 400.000 Unique Visitors steigern.

Das Cockpit vergleicht sie im Benchmarking mit den Top-Autoren und ist bruchfrei und instant dort einsehbar, wo der Autor auch schreibt. So bekommt dieser zu jedem Beitrag wertvolles Feedback, das ihn immer besser macht.

Entscheidend ist dabei, dass das Feedback auch tatsächlich so aufgebaut ist, dass es maximale Wirkung entfalten kann.

1. Wirkungsvolles Feedback fokussiert auf wenige Schlüsselzahlen

Ein Autoren-Cockpit funktioniert nur, wenn es auf wenige Schlüsselkennzahlen fokussiert ist. Damit kann ein Verlag seinen Autoren vermitteln, worauf es ihm ankommt. Verlage müssen sich bei der Auswahl der Kennzahlen aber auch entscheiden, ob sie z.B. auf reine Reichweite oder inhaltliche Qualität optimieren wollen.

Echtzeit-Analyse bei Buzzfeed
Echtzeit-Analyse bei Buzzfeed (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=gh7OcnBzdcE)

BuzzFeed fokussiert sich in seinem Echtzeit-Analysetool auf die zwei Schlüsselkennzahlen „Gesamtzahl der Leser“ sowie den „Viral Lift“. Der „Viral Lift“ zeigt, wie viel Traffic die Beiträge durch das Teilen in sozialen Netzwerken hinzubekommen haben. So erreicht BuzzFeed, dass sich jeder Autor aktiv mit den Wirkungsmechanismen sozialer Netzwerke auseinandersetzt und seine Beiträge auf diese Kennzahlen hin optimiert.

Basisanalyse im Videoplayer
Basisanalyse im Videoplayer (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=gh7OcnBzdcE)

YouTube platziert seine zentralen Schlüsselkennzahlen, die Anzahl der Video-Viewer sowie die Anzahl der positiven und negativen Bewertungen sichtbar für alle Nutzer direkt am Video. So erhalten die Autoren den Anreiz, möglichst gute Inhalte zu erstellen, die nicht nur oft angesehen, sondern auch gut bewertet werden. Daneben stellt YouTube seinen Autoren in einem Analyse-Bereich zahlreiche weitere Statistiken zur Verfügung, die Auskunft geben über die Wiedergabezeit, Gesamteinnahmen und Interaktionen wie Bewertungen, Kommentare, geteilte Inhalte, hinzugefügte Favoriten, Abonnenten sowie die Demografie der Video-Viewer und die Zugriffsquellen.

2. Wirkungsvolles Feedback ordnet die eigene Performance ein

Erst der Vergleich der eigenen Schlüsselkennzahlen mit denen von anderen Autoren ermöglicht es, die Zahlen auch in einen Bezug zu setzen. Ein gut gemachtes Benchmarking ist keine plumpe Rangliste der Autoren, das die „schlechteren“ Autoren an den Pranger stellt. Es muss einen Wissensaustausch zwischen den Autoren ermöglichen und befördern, so dass Best Practices schnell von möglichst allen Autoren aufgegriffen werden.

Forbes: Bestenlisten für Autoren
Forbes: Bestenlisten für Autoren (Quelle: http://www.forbes.com/most-popular/)

Bei Forbes ist das Benchmarking ein wesentlicher Bestandteil des Autoren-Managements. Die Liste der Top-Autoren wird öffentlich auf der „Most Popular“- Sektion der Forbes-Webseite veröffentlicht. Das Benchmarking wird dabei unterstützt durch Webinare für die Autoren zu Themen wie dem Schreiben von guten Überschriften, Social Media oder auch rechtlichen Aspekten. Durch diesen Wissensaustausch untereinander konnten viele Autoren ihre Unique Visitors verdoppeln, andere sogar von 40.000 auf bis zu 400.000 steigern.

Auch die Regionalmedien Austria (RMA) fördert durch ein Benchmarking aktiv den Wissenstransfer der Autoren untereinander. So sind zum Beispiel an jedem Artikel für alle sichtbar die Leserzahlen und die Akquisitionskanäle (etwa die Leser über die Suchmaschine oder Social-Media-Kanäle) ausgewiesen. Ein internes Nachrichtensystem auf der Plattform erleichtert zudem den direkten Austausch der Autoren.

3. Wirkungsvolles Feedback weckt Neugier und Spaß an kontinuierlicher Verbesserung

Wichtig für den erfolgreichen Einsatz von Autoren-Cockpits ist es, das Feedback für den Autor bruchfrei in seinen normalen Arbeitsablauf zu integrieren. Es muss an den Stellen für ihn sichtbar und spürbar sein, wo er schreibt oder seine Kommentare beantwortet. Nur so kann er spielerisch entdecken, wie und warum seine Beiträge funktionieren, und eine Motivation zur ständigen Verbesserung entwickeln.

Zuschauerauswertung bei YouTube
Zuschauerauswertung bei YouTube (Quelle: https://www.youtube.com)

Bei YouTube sind die monetären Anreize für Autoren deutlich sichtbar: Über das YouTube-Partnerprogramm kann ein Kanal für die Monetarisierung aktiviert werden. Autoren können hier bei hohen Klickzahlen Beträge bis in den 5-stelligen Bereich verdienen. Die geschätzten Einnahmen sind jederzeit im Autoren-Cockpit ablesbar.

Bei Forbes werden die Autoren über ein leistungsabhängiges Kompensationsmodell für ihre Beiträge monatlich mit einem definierten Centbetrag pro Unique Visitor entlohnt. Als Anreiz für die Autoren, treue Leser zu generieren, bekommt der Autor für jeden Besucher, der innerhalb eines Monats einen weiteren seiner Beiträge liest, 20-mal so viel bezahlt.

Bei den Leserreportern der RMA stehen die sozialen Anreize im Fokus: Weil sie ihre Beiträge auf der Webseite der Zeitungen veröffentlichen können, erhalten sie Aufmerksamkeit und Reichweite für ihre Nischenthemen – sichtbar etwa durch die direkt an jedem Artikel einsehbare Leserzahl. Über die Community-Funktionen erhalten die Autoren zudem viel Feedback. Als „Adelung“ gilt für Regionauten, wenn ihre Inhalte in der Zeitung abgedruckt werden.

Lesen Sie Teil 2:                                                                                                                                 Welche Werkzeuge benötigen Autoren, um soziale Medien mit maximalem Erfolg zu nutzen

Die Dashboard-Funktion in Google Analytics

Wahrscheinlich kennen Sie die Situation: Sie arbeiten täglich mit einem sehr vielschichtigen Tool, das unglaublich viele Möglichkeiten hat – Sie schöpfen dieses Potential jedoch nie völlig aus. Google Analytics ist ein solches Programm, das im Bereich der Traffic-Analyse nicht mehr wegzudenken ist und uns unverzichtbare Daten liefert. Dennoch haben wenige die Zeit, sich in die Tiefen des Tools vor zu arbeiten und lassen somit zum Teil hoch relevante und hilfreiche Analyse-Möglichkeiten ungenutzt.

Wir möchten Ihnen im Folgenden aufzeigen, wie Sie mithilfe der Dashboard-Funktion in Google Analytics komplexe Auswertungen so erstellen können, dass Sie diese zukünftig mit nur einem Klick abrufen und auch Mitarbeitern zugänglich machen können, die mit dem Tool weniger oder gar nicht vertraut sind.

Die Dashboard-Funktion

Google Analytics bietet Ihnen die Möglichkeit zu jeder Ihrer Datenansichten individuelle Dashboards zu bestimmten, seitenspezifischen Kennzahlen zu erstellen, die in den Standardberichten nicht enthalten sind. Denkbar wäre zum Beispiel ein Dashboard, das Ihnen Besuchszahlen je nach Rubrik liefert. Jedes Dashboard kann aus bis zu 12 Widgets bestehen, die jeweils einen Messwert wiedergeben. Im Beispiel wäre etwa ein Widget denkbar, das die Besuchszahlen für die Rubrik “Politik” ausgibt, oder eines, das die erfolgreichsten Beiträge aus der Rubrik “Politik” auflistet. In der Google Analytics-Oberfläche finden Sie die Dashboard-Funktion unter dem Tab “Berichte” in der linken Randspalte. Hier können Dashboards aufgerufen oder erstellt werden. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier.

Anregungen für Dashboards zu wichtigen Analyse-Bereichen

Die eigentliche Stärke der Dashboards liegt nun darin, dass sie lediglich einmal angelegt werden müssen und dann je nach Bedarf täglich, wöchentlich etc. aufgerufen und ausgewertet werden können. Mittels der Datumsauswahl rechts oben kann der jeweils relevante Zeitraum festgelegt werden. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, in welchen Fällen Ihnen die Erstellung eines Dashboards einen echten Mehrwert bietet, möchten wir hier drei Dashboards mit Ihnen teilen, die das myheimat-Team regelmäßig zur Trafficanalyse benutzt.

1. Dashboard zu Autoren und Autorengruppen

Ein erster wichtiger Anwendungsfall ist in der Gegenüberstellung der Besuchszahlen von Redakteuren und Leserreportern (oder sonstiger Autorengruppen) zu finden. Natürlich wissen Sie wie oft Ihr Portal besucht wird und vielleicht auch wie viele Besuche die Beiträge auf Ihrem Portal generieren. Aber wissen Sie welche Ihrer Autorengruppen die meisten Visits erzeugt bzw. wer Ihr erfolgreichster Leserreporter ist? Eine solche Auswertung lässt sich mithilfe eines Dashboards übersichtlich durchführen und darstellen, und kann dabei helfen Erfolgsfaktoren bei der Beitragserstellung zu ermitteln und ggf. zu reproduzieren.

Dashboard-Funktionen Google Analytics

Darüberhinaus würde es sich anbieten, das Dashboard je nach Bedarf um weitere Autorengruppen zu ergänzen, oder zusätzlich die erfolgreichsten Autoren im Hinblick auf Suchmaschinenzugriffe mit aufzunehmen.

2. Dashboard zu sozialen Interaktionen

Ein weiterer Bereich, für den sich die Erstellung eines Dashboards definitiv lohnt, betrifft soziale Interaktionen wie Facebook Likes oder Twitter Shares, da diese Kennzahlen vor allem im SEO-Bereich zunehmend an Wichtigkeit gewinnen. Die entsprechenden Werte sind zwar auch über die regulären Google Analytics-Berichte abrufbar, in einem Dashboard können sie jedoch übersichtlicher dargestellt werden und sind damit leichter konsumierbar. Des Weiteren können sie auf diese Weise auch auf einfachem Wege mit Mitarbeitern geteilt werden, die sich mit Google Analytics nicht auskennen oder womöglich gar keinen Zugang haben.

Dashboard-Funktionen Google-Analytics

Das Beispiel-Dashboard zeigt in übersichtlicher Form, in welchem sozialen Netzwerk die meisten Beiträge geteilt wurden, welche Beiträge am öftesten gepostet wurden und welche dieser Beiträge die meisten Leser haben. Daneben gibt es an, wie viele Besuche insgesamt über soziale Netzwerke generiert wurden und wie sich diese über die verschiedenen Netzwerke verteilen. Hieraus lassen sich dann beispielsweise Rückschlüsse darauf ziehen, welche Themen dazu geeignet sind, Traffic über soziale Netzwerke zu erzeugen.

3. Dashboard für die Redaktionsleitung

Das dritte Beispiel zeigt ein Dashboard, anhand dessen eine Redaktionsleitung im wöchentlichen Rhythmus die für sie wichtigsten Kennzahlen abrufen kann. Durch die Erstellung eines Dashboards für diesen Zweck, spart man sich wertvolle Zeit, die man ansonsten darauf verwenden müsste, jeden Bericht einzeln über die Google Analytics-Oberfläche aufzurufen. Darüber hinaus enthält das Dashboard auch Widgets mit Daten, die regulär gar nicht in Google Analytics angelegt sind, wie etwa das Widget zu den erfolgreichsten Themen der vergangenen Woche.

Dashboard-Funktionen Google-Analytics

Die Auswertungen anderen Mitarbeitern zugänglich machen

Wie oben bereits erwähnt, besteht ein weiterer großer Vorzug der Dashboard-Funktion darin, dass auch komplexe Google Analytics-Auswertungen in leicht konsumierbarer Form mit anderen Mitarbeitern geteilt werden können. Zum einen gibt es die Möglichkeit, ein Dashboard im pdf-Format abzuspeichern. Zum anderen können Dashboards auch direkt über Google Analytics automatisiert per Email versandt werden.

Dashboard-Funktionen Google-Analytics

Hierzu klicken Sie im entsprechenden Dashboard links oben einfach auf den Email-Button, geben Empfänger und Versandintervall an und Ihr Mitarbeiter bekommt regelmäßig ohne weiteres Zutun die für ihn wichtigen Daten und Auswertungen.

Messung von Google News Traffic in Google Analytics – eine Anleitung

O News OneBox, Where Art Thou?

Sie beschäftigen sich mit der Suchmaschinenoptimierung einer News-Website? Dann kennen Sie das Problem: Google Analytics bietet uns zwar jede Menge Möglichkeiten, den Traffic auf unserer Seite zu analysieren, aber das, was uns als News-Publisher wirklich dringend interessiert – nämlich der Anteil der Besuche, die tatsächlich über die News OneBox zu uns finden – bleibt im Verborgenen. Zusammen mit vielen anderen Besuchsquellen, wie Links der Standardsuche oder die Image OneBox, bündelt das Tool die Quellen für die News OneBox unter dem Überbegriff “Organic Search”. Wie Sie dieses Netz an Besuchsquellen aufdröseln und schließlich Ihren Google News Traffic isolieren können, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Der “ved”-Parameter zur Identifizierung der Besuchsquelle

Entscheidend für die Identifizierung der Besuchsquelle ist der “ved”-Parameter innerhalb des sogenannten “Referral Strings”. Hierbei handelt es sich um den “href”-Wert innerhalb der URL, die dem konkreten Suchergebnis und der jeweiligen Zielseite zwischengeschaltet ist.

Denn neben anderen Informationen gibt der “ved”-Parameter auch an, über welche Suchvertikale (Standardsuche, Image OneBox, News OneBox, …) der Nutzer zur Zielseite geführt wird. Die Suchvertikale findet man in der Mitte des “ved”-Parameters. Im obigen Beispiel lautet die Suchvertikale QqQ und steht für die News OneBox. Bislang beschränkten sich die bekannten Parameter der Suchvertikale für die News OneBox auf QqQIw und QpwI. Eine ausführliche manuelle Analyse von verschiedenen Referral Strings liefert nun folgende (wahrscheinlich immer noch unvollständige) Liste:

Einrichten einer Datenansicht zur Filterung des “ved”-Wertes

Um nun die Besuche zu tracken, die über die News OneBox zur eigenen Website führen, muss zunächst eine neue Google Analytics Datenansicht eingerichtet werden, die die “ved”-Werte der Referral Strings ausliest und anzeigt. (Es wird davon abgeraten, eine bestehende Datenansicht zu modifizieren, da es zu Interferenzen zwischen den verschiedenen Filtern kommen kann.) Eine genaue Anleitung ist unter https://support.google.com/analytics/answer/1009714?hl=de zu finden.
Zur Extraktion und Anzeige der “ved”-Werte werden dann zwei Filter angelegt (Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Tim Resnik bedanken, der die Grundidee für diese Filter geliefert hat – http://moz.com/blog/decoding-googles-referral-string-or-how-i-survived-secure-search?
 Der erste dient dazu die Referral Strings auszulesen und ist zu spezifizieren.

Bitte beachten: Der Vollständigkeit halber werden im obigen Beispiel zusätzlich noch die “cd”-Werte berücksichtigt, die für weitere Analysen der Referral Strings herangezogen werden können – vgl. http://www.blindfiveyearold.com/track-keyword-rank-in-google-analytics.
Der zweite Filter ist nach folgendem Beispiel anzulegen und bewirkt, dass die “ved”-Werte schließlich auch angezeigt werden.

Segmentierung des Traffics über die News OneBox

Über die neu erstellte Datenansicht werden nun die “ved”-Werte der Besuchsquellen getrackt. Da unser primäres Interesse jedoch den Besuchen über die News OneBox gilt, bietet es sich an diesen Traffic Anteil mithilfe eines Segments zu isolieren. Es wird also ein Segment angelegt, das die oben aufgeführten Suchvertikalen für die News OneBox enthält: Google News Bedingungen Mithilfe eines solchen Segments lässt sich nun zum Beispiel der Anteil der Besuche über die News OneBox in Relation zum gesamten organischen Traffic setzen.

Einen weiteren interessanten Analyseansatz bietet die Möglichkeit, sich die Zielseiten/Artikel anzeigen zu lassen, die die meisten Besuche über die News OneBox generiert haben:

Übersichtliche Darstellung mithilfe der Dashboard-Funktion

google-news6

Dashboards helfen, die wichtigsten Kennzahlen übersichtlich dazustellen. Hierfür muss man allerdings mit regulären Ausdrücken arbeiten, um die Vielzahl an Referrel-Strings in einem Filter abzubilden. Um die Besuche über die News OneBox in einem einzigen Widget darzustellen, muss man innerhalb dieses Widgets einen Filter mit der Dimension “Quelle/Medium” einrichten. Diesen dann über einen regulären Ausdruck eingrenzen:
QqQ|Q\-Aso|Q_AuoAw|QqA|Qki|Qks|Qpw|Qqg|Qpwl
Zusätzlich kann man Über die Verwaltung in der Datenansicht neue Channels definieren, innerhalb derer sich Filter bzw. Regeln mit “ODER” verknüpfen lassen. Wir haben nun testweise einen solchen neuen Channel für die News OneBox angelegt.

Falls sich herausstellt, dass diese Filterung auf Channelebene funktioniert, wäre es auch möglich, das gewünschte Dachboard zu bauen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten…

Können wir hiermit tatsächlich den gesamten Traffic über die News OneBox tracken? Leider lässt sich diese Frage nicht mit einem definitiven “Ja” beantworten. Zum Einen gibt es wahrscheinlich noch die ein oder andere Suchvertikale, die sich uns bisher noch nicht offenbart hat. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die hier aufgeführten den größten Anteil des Traffics über die News OneBox ausmachen. Zum Anderen stellt sich die Frage, was sich hinter der Quelle “google” versteckt, die alle überigen google Quellen bündelt, für die kein Referral String übergeben wird.

Eine These wäre, dass hier Besuche über Suchanfragen im eingeloggten Zustand wiedergegeben werden. Wenn dies der Fall wäre, dürfte man nochmal denselben Anteil an News OneBox-Besuchen addieren, wie er sich aus dem Verhältnis von News OneBox-Traffic zu anderem organischen Traffic aus den Quellen ergibt, die einen Referral String mitliefern. Hier ein hypothetisches Rechenbeispiel.

Feedback oder andere Ansätze zu diesem Problem sind uns sehr willkommen.

To be continued…

Bei Fragen können Sie uns gerne eine E-Mail schicken:

Akademiebücher geben wertvolle Praxis-Tipps

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Wie man erfolgreich eine Community mit Leserreportern führt – die neuen gogol Akademie Bücher sind erschienen

Bewährte Praxis-Tipps aus unserer langjährigen Erfahrung mit mehr als 200.000 Leserreportern gibt es jetzt druckfrisch in zwei hochwertigen Bänden.

Unser Erfahrungsschatz aus über sechs Jahren hinsichtlich des Starts, Aufbaus und Managements einer Leserreporter-Community findet sich nun übersichtlich zusammengestellt und komprimiert in zwei Handbüchern: „Erfolgreich mit Leserreportern“ und „Community-Management“. Diese hilfreiche Wissenssammlung bündelt auf über 100 bzw. 70 Seiten die Erfahrungen aus über 20 erfolgreichen Projekten, bei denen das Leserreporter-Modul der gogol Publishing Cloud zum Einsatz kommt.

Erfolgreich mit Leserreportern – Grundlagen zum Aufbau einer Leserreporter-Community

Dieses Buch gibt Antworten auf grundlegende Fragen wie „Wie binde ich Leser durch den Einsatz des Leserreporter-Moduls enger an meine Zeitung?“, „Wie kann ich den Lokalteil meiner Zeitung mit Inhalten von Leserreportern anspruchsvoller und reichhaltiger gestalten?“ oder „Wie baue ich eine Leserreporter-Community auf?“.

Auf eine allgemeine Einführung zur Leserreporter-Thematik folgt ein Kapitel zur Verwendung von Leserreporter-Inhalten mit Beispielen für deren Durchschlagskraft. Die folgenden Kapitel geben Empfehlungen für Maßnahmen, wie man eine Leserreporter-Community startet und aufbaut: Wie gewinnt man neue Nutzer, wie erhöht man die Userbindung und wie steigert man die Schreibintensität der Nutzer?

Community-Management – Wie man mit der Community umgeht

Ergänzend dazu bietet das Handbuch „Community-Management“ wertvolle Hinweise zum Umgang mit der Community. Die Kernfragen, die dieses Buch behandelt, sind: „Wie stelle ich sicher, dass sich die Nutzer wohl fühlen, sich länger binden und nicht gleich wieder abspringen?“, „Wie gestaltet sich der optimale Prozess, um Fragen zu beantworten?“ und „Wie gehe ich mit Störenfrieden um?“.

Nach einer Einführung in das Community-Management wird im Hauptteil dieses Buches eine mit vielen bewährten Textbausteinen angereicherte Empfehlung für den Kontakt und die Kommunikation mit der Leserreporter-Community gegeben.

Kunden der gogol Publishing Cloud erhalten ihr Exemplar exklusiv bei der Buchung des entsprechenden Schulungsmoduls „Erfolgreich mit Leserreportern starten“ bzw. „Community-Management“.

Einfach Zeitung machen: Die gogol Imagebroschüre ist erschienen

Mit gogol ist Zeitung machen auf allen Kanälen einfach und schnell. Welche Vorteile die gogol Publishing Cloud bietet, wird einfach und verständlich in der neuen Produktbroschüre erläutert.

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Die gogol Publishing Cloud – das ist das einfache Redaktionssystem für Zeitung auf allen Kanälen. Warum sich die Multikanal-Lösung von gogol medien perfekt für die Anforderungen der heutigen Medienwelt eignet, beantwortet jetzt auch die druckfrisch erschienene gogol-Produktbroschüre. Auf 14 Seiten wird einfach und anschaulich erklärt, warum heutzutage an Multi-Channel-Publishing kein Vorbeikommen mehr ist und warum crossmediales Publizieren mit der gogol Publishing Cloud so einfach und erfolgreich ist.

Wie hat sich die Medienwelt verändert?

Während gedruckte Zeitungen früher eine Monopolstellung innehatten, gibt es heutzutage viele Alternativen, vor allem digital. Da diese zunehmend genutzt werden, auch von vormals treuen Lesern des gedruckten Blattes, ist es höchste Zeit, auch die neuen Kanäle (Online, Mobile) entsprechend zu bedienen.
Das erweist sich allerdings als ziemlich aufwendig: Schließlich müssen die gleichen Angestellten, die früher nur für das Erstellen der gedruckten Zeitung zuständig waren, jetzt auch noch alle anderen Kanäle bespielen. Noch dazu sollen die Möglichkeiten digitaler Inhalte ausgeschöpft werden: Interaktivität, Rückkanal, Informationen über Nutzer und Nutzungsverhalten etc. Die alten Werkzeuge reichen dafür nicht mehr aus. Stattdessen wird nun ein System benötigt, das über alle erforderlichen Funktionen verfügt und sich auch noch einfach bedienen lässt. Und da kommt die Lösung von gogol medien ins Spiel: Denn mit der gogol Publishing Cloud lassen sich alle Ausgabekanäle, von Print über Online bis hin zu Smartphones und Tablets, gleichermaßen bespielen – und zwar einfach und schnell.

So geht einfach Zeitung machen mit gogol

Mit der gogol Publishing Cloud wird Zeitung machen so einfach wie das Schreiben eines Internet-Blogs. Die Möglichkeiten digitaler Inhalte sind hier nämlich bereits in die Gene des Redaktionssystems eingewoben. Publizieren ist damit einfach und schnell – und macht auch noch richtig Spaß. Für jedes Format auf jedem Kanal. Einfacher geht es kaum. Bei der Komplettlösung von gogol medien werden die Inhalte im webbasierten Redaktionssystem dezentral und kanalneutral für Online, Print und Mobile erfasst. Ohne den Einsatz zusätzlicher Ressourcen lassen sich so alle Ausgabemedien in höchster Qualität produzieren: von der gedruckten Zeitung über das Onlineportal bis hin zur E-Paper-Ausgabe für den Tablet-PC und der Smartphone-App. Abgerundet wird die Broschüre durch die Case Studys zweier gogol-medien-Kunden: die Regionalmedien Austria (RMA) und Mein Südhessen, Rhein Main Verlags GmbH. Diese geben einen schnellen und eindrucksvollen Überblick über Entwicklung und Erfolge nach Einführung der Publishing Cloud. Insgesamt vertrauen bereits über 30 Kunden auf die Publishing-Lösung von gogol medien. Und wer schon mal hineinsehen will: Die gogol-Broschüre als Issuu-Ausgabe.