Kategorie: Print

Anzeigensysteme: Teilweise und vollständige Anbindung

In den letzten beiden Posts haben wir in einem Überblick gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, Anzeigen- und kaufmännische Systeme mit einem Print-Produktions-System zu verbinden. Nach der Beschreibung einer vollständigen Abbildung des Anzeigen-Workflows in einem Produktionssystem zeigen wir hier, wie hoch spezialisierte Systeme für die einzelnen Teil-Workflows eingesetzt werden können.

Beim Einsatz eines kaufmännischen Systems für die Verwaltung der Anzeigen-Auftragsdaten ist es meist sinnvoll, dieses über eine Schnittstelle an ein Produktionssystem anzubinden. Bei Verlagen mit komplexeren Workflows bietet es sich an, auch für die Anzeigenproduktion spezialisierte Systeme vorzuschalten und über Schnittstellen mit dem Produktionssystem zu verbinden.

Anbindung von kaufmännischen Systemen an das PPS

Schnittstelle
Import von Anzeigen aus einem kaufmännischen System.
Via Schnittstelle können kaufmännische Systeme für die Verwaltung der Auftragsdaten von Anzeigen an das PPS von Gogol Publishing angebunden werden. Dies ist in der Regel bei kleineren Verlagen sinnvoll.

Die Auftragsdaten der Anzeigen laufen aus dem kaufmännischen System direkt in den Inhaltspool der jeweiligen Ausgabe ein. Über diesen Inhaltspool können die Anzeigen dann auf den entsprechenden Seiten der Ausgaben disponiert werden.

Auch hier kann jede Anzeige mit einer Statusinformation im PPS versehen werden. Die gestalteten Anzeigen können für die Freigabe direkt im System per E-Mail an den Kunden gesendet werden. Hier gibt es die Option, verfügbare Informationen wie E-Mail, Ansprechpartner etc. automatisch einzufügen.  

Anbindung über die Gogol Cloud Connect Schnittstelle

Gogol Cloud Connect
Mit Gogol Cloud Connect lassen sich alle gängigen Anzeigensysteme an das PPS anbinden
Für Anzeigen spezialisierte Systeme können über die Gogol Cloud Connect-Schnittstelle mit dem PPS verbunden werden. In der Regel sind dann auch Anzeigenproduktionssysteme direkt mit angeschlossen. Über diese Schnittstellen kann das Gogol-Publishing-System in bestehende Workflows und Systemlandschaften integriert werden.

Die Anzeigen und Motive werden aus den vorgeschalteten Systemen in das PPS importiert und dort für die Montage und Finalisierung der Seite und den Export zur Druckerei genutzt, wobei Änderungen am Status der Anzeige bzw. am Anzeigenmotiv – je nach Ausgestaltung der Schnittstelle – direkt im PPS dargestellt werden.

Workflows optimieren und Ressourcen einsparen

Die Anzeigen und Motive können auch zur Vorschau und Abgrenzung der nicht für die Redaktion nutzbaren Flächen benutzt werden. Die Montage und Finalisierung der Seiten findet in dieser Konstellation in einem externen, angelagerten System statt.

So können die Workflows optimiert und Ressourcen durch die Automatisierung eingespart werden. Zu den bisher angeschlossenen Systemen gehören unter anderem ClassWizard, ppi Media und JJK. Über die Gogol Cloud Connect Schnittstelle angeschlossene Kunden sind beispielsweise das Medienhaus Der neue Tag, die FUNKE Mediengruppe, die Regionalmedien Austria, die Berliner Woche, die WVW/ORA und die Kreiszeitung Wochenblatt. Falls Sie noch weitere Fragen dazu haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren:

Online-Workflow bei der RMA: Auch externe Mitarbeiter erstellen ihre PR-Beiträge direkt im Redaktionssystem

Mitarbeiter der Regionalmedien Austria (RMA) können mittels eines neu entwickelten PR-Editors ab sofort PR-Beiträge, die im Anzeigenplanungstool von ProcSet angelegt wurden,  direkt im Redaktionssystem von Gogol Publishing erstellen und bearbeiten. Über einen per E-Mail versendeten Link können zudem auch externe Mitarbeiter Zugang ins System erhalten und so bequem ihre Texte und Bilder bis kurz vor Drucklegung anpassen – ohne dafür auf Indesign oder einen Zugang zu Procset angewiesen zu sein.

Online-Workflow bei der RMA

Der dadurch ermöglichte Workflow im Printsystem von Gogol Publishing erleichtert noch einmal deutlich die Zusammenarbeit mit externen Partner und freien Autoren: Er erlaubt externen Mitarbeitern der RMA die Nutzung ihres browserbasierten Printpublishingsystems zur Gestaltung ihrer PR-Beiträge. Der Mitarbeiter bekommt dazu eine E-Mail, in der ein Link zum zu gestaltenden PR-Beitrag enthalten ist. Dabei erhält er lediglich Zugriff auf seinen persönlichen Beitrag, weitere Inhalte sieht er nicht bzw. kann diese nicht bearbeiten.

Von Procset zu Gogol und wieder zurück zu Procset

Der Workflow entstand in Form einer engen Verzahnung mit ProcSet, einem ebenfalls onlinebasierten System, welches die RMA für ihren Anzeigenworkflow  nutzt: Gebuchte und angelegte PR-Beiträge können jetzt per Knopfdruck direkt in den Editor des Printpublishingsystems von Gogol importiert und alternativ auch dort durch einen externen Mitarbeiter bearbeitet werden. Dies geschieht, indem aus ProcSet heraus direkt ein Link per Mail an einen externen Mitarbeiter versendet wird. Eine fertig gestaltete PR wird dann dann direkt aus dem Printpublishing von Gogol heraus zurück zu Procset als PDF übertragen, wenn der Nutzer auf „Exportieren“ klickt.

PRs im vorgegebenen Layout ohne Procset oder Indesign erstellen und ohne Mehraufwand online stellen

Externe Mitarbeiter können somit sehr einfach – und ohne Zugang zu ProcSet oder InDesign haben zu müssen – PR-Beiträge im vorgegebenen RMA-Print-Layout erstellen. Zusätzlich besteht für die RMA auch die Möglichkeit, die in Gogol erfassten PR-Beiträge ohne Mehraufwand in einen Online-Artikel zu überführen, welcher für die Veröffentlichung angepasst werden kann.

Wenn Sie noch Fragen zu unserem Publishing-System haben, schicken Sie uns eine E-Mail:

Medienwandel ist auch Methodenwandel — Der Prozess ist entscheidend für den Erfolg

Große wie kleine Medienhäuser, die den aktuellen Umbruch erfolgreich mitgehen und mitgestalten möchten, stehen vor schwierigen Herausforderungen. Bestehende Formate müssen neu konzipiert, moderne Plattformen und Kanäle bespielt, Workflows müssen angepasst werden, um dem Leser ein umfassendes Angebot liefern zu können und neue Zielgruppen zu erschließen. Wer nun den veränderten Anforderungen mit einer alt bewährten Denkweise begegnet, begeht einen fatalen Fehler, denn das klassische Projektvorgehen nach dem Modell „Wasserfall“ birgt hohe Risiken.

Deshalb setzt die bayrische Tageszeitung „Der Neue Tag“ aus Weiden(299.000 Leser) bei der Einführung ihres neuen Redaktionssystems auf das agile Vorgehensmodell von Gogol Publishing, das mit modernen Methoden und Toolkits, kurzen Arbeitszyklen und heterogenen Projektteams eine passgenau entwickelte Lösung für den Kunden ermöglicht.

Kunden beim Test
Testen, anpassen, testen, anpassen: Agiles Vorgehen nähert sich stetig dem, was der Kunde wirklich möchte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte ihr Lastenheft oder Ihren Anforderungskatalog

Typischer Bestandteil eines klassischen Projektvorgehens sind monumentale Lastenhefte, die zu Beginn des Projekts definiert und im späteren Verlauf nicht mehr angerührt werden. Bereits hier sollen alle Feinspezifikationen für die Anforderungen an das neue System festgelegt werden, was nicht nur äußerst schwierig, sondern auch wenig sinnvoll ist. Oft wird erst beim Testen des neuen Systems klar, wie die veränderten Anforderungen genau aussehen oder welche Features tatsächlich benötigt werden.

Darüber hinaus ergibt sich heutzutage ein weiteres Problem: Medienhäuser und ihre Produkte sind einem steten Wandel unterworfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das System, mit dem sie ihre Angebote realisieren, diesem Wandel standhalten und sich ebenfalls flexibel anpassen muss. Spätestens jetzt erscheint das klassische „Wasserfall“-Modell nicht mehr zeitgemäß, denn hier steht dem Verlag oft erst nach einer langen Implementierungszeit von bis zu einem Jahr ein lauffähiges System zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Aufwendungen bereits versenkt und jede Anpassung wird aufwendig und teuer – Enttäuschung ist die Folge.

Toolkits zum Ausprobieren und eine gemeinsame Sprache

„Der Neue Tag“ in Weiden konnte bereits nach zwei Monaten eine erste Version seines Redaktionssystems in der „Sandbox“ testen und mit geeignetem Werkzeug und Toolkits spielerisch-explorativ die neuen Möglichkeiten ausprobieren. Sowohl Entscheider als auch spätere Systemnutzer waren dadurch maßgeblich an der Entwicklung ihres eigenen Systems beteiligt und wurden zu „Co-Entwicklern“, die auf Augenhöhe mit dem Anbieter gemeinsam wichtige Entscheidungen trafen. Unklarheiten und Ängste werden so von Beginn an aus dem Weg geschafft.


Thomas Maul

„Jeder, der über eine Systemeinführung nachdenkt, sollte das agile Vorgehen von Gogol Publishing gesehen haben.“

Thomas Maul, Geschäftsführer „Der Neue Tag“


Verlagsbranche unter Innovationsdruck

Ein agiles Vorgehen mit frühem Feedback und permanenter Weiterentwicklung ist für andere Branchen mit hohem Innovationsdruck schon lange Standard. Auch die Verlagsindustrie muss diesem Vorbild folgen, wenn sie den Wünschen der Leser und den Anforderungen der Digitalisierung nachkommen will. Eine fundamentale Transformation von Workflows und Prozessen ist mittlerweile unerlässlich, um im Medienwandel zu bestehen.

Gogol Publishing stellt das agile Vorgehen auf der World Publishing Expo (IFRA-Expo) vor

Auf der World Publishing Expo stellt Gogol Publishing vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 das agile Vorgehen im Rahmen von Vorträgen und Standpräsentationen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Messe. Besuchen Sie uns einfach in Hamburg an Stand Nr. 1.560 (direkt am Media Port „Revenue“ in Halle A1) auf einen Kaffee. Terminvereinbarung unter gogol-publishing.de/ifra-expo-2015.

Berliner Woche: Erfolgreicher Start mit neuem Print­Produktionssystem

Berlins größte Wochenzeitung, die Berliner Woche, hat die gesamte Printproduktion ihrer Zeitung auf das webbasierte Publishing-­System von Gogol Publishing umgestellt. Damit werden jetzt wöchentlich 1,5 Millionen Ausgaben für die gesamte Hauptstadt im Internet erstellt –­ in einem durchgehenden Workflow von der Erfassung der Beiträge über den Satz bis zu Drucklegung.

Zeitungserstellung im Webbrowser

Die Zufriedenheit war groß, als die ersten neun Stadtteilausgaben der Berliner Woche per PDF­-Export an die Druckerei geschickt worden waren: Keine Überstunden, keine Ausfälle, keine Fehler –­ die Systemumstellung auf das browserbasierte Produktionssystem von Gogol Publishing hatte perfekt funktioniert.

Gleich von Beginn an Zeit gewonnen

Zwei Tage später, als alle 33 Stadtteilausgaben wohlbehalten in den 1,5 Millionen Briefkästen der Berlinerinnen und Berliner angekommen waren, war endgültig klar, dass das Projekt erfolgreich abgeschlossen worden war. Chef vom Dienst, Jürgen Möller, stellte im Anschluss fest: “Ich freue mich, dass meine anfängliche Skepsis nicht bestätigt wurde. Die Umstellung auf das rein browserbasierte Arbeiten ganz ohne Satzsysteme wie Indesign hat wunderbar geklappt. Durch den effizienten Workflow haben wir gleich von Beginn an Zeit gewonnen.”

Reibungslose Umstellung

Auch Verlagsleiter Bodo Krause zeigt sich hoch zufrieden mit der Einführung: “Die Redaktion war in der Lage, sich schnell auf das neue System einzulassen ­ das ist ein sehr großer Wert, den diese Mannschaft hat. Die Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter mit dem Team von Gogol Publishing hat zudem wunderbar funktioniert und war mit ausschlaggebend für diese reibungslose Umstellung.”

Vor 5 Jahren nahe Null gestartet, jetzt ganz oben: Die RMA in den Top 3 der digitalen Nachrichtenangebote

Gerade veröffentlichte Zahlen der ÖWA Plus zeigen eine erneute deutliche Reichweitensteigerung bei den digitalen Angeboten meinbezirk.at und woche.at der Regionalmedien AG (RMA): Mittlerweile werden über 1.130.000 Nutzer in Österreich über die beiden regionalen Plattformen erreicht. Dies entspricht 18,5% der gesamten österreichischen Internetnutzer ab 14 Jahren!

RMA Reichweitensteigerung

In nur wenigen Jahren ist den Regionalmedien Austria somit nach Einführung des Systems von Gogol Publishing ein sensationeller Aufstieg gelungen: Eine Vervierzehnfachung der Onlinereichweite seit 2010 und der Aufstieg in die Top 5 aller digitalen Angebote in Österreich. Im Bereich der Newsangebote zählt sie damit mittlerweile sogar zu den Top 3, wie die aktuelle Studie zeigt.

“Das macht uns sehr stolz,”

erklärt Emma Feurstein-Steppan, Leiterin der Unternehmensentwicklung. Neben der extremen Suchmaschinenoptimierung des Systems sei vor allem die Regionalität der Portale ein Hauptgrund für die enorme Reichweite und damit ein starkes Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. Mehr als 200 Redakteure und 283.000 “Regionauten” genannte Leserreporter tragen mit relevanten Inhalten aus der nächsten Umgebung der Nutzer zu dem großen Erfolg bei.

Auch der Start der neuen “Mitmach-Apps” für iOS und Android sowie zahlreiche Portaloptimierungen hätten das Ergebnis äußerst positiv beeinflusst.

Befürchtungen, dass die Printauflage mit 129 Regionalausgaben von dem erfolgreichen Digitalangebot kannibalisiert werde, erteilte Feurstein hingegen eine deutliche Absage: “Print- und Onlineleser kommen aus unterschiedlichen Milieus mit unterschiedlichen Gewohnheiten beim Medienkonsum”. Online und Print ergänzten sich gegenseitig, um die Bedürfnisse aller Leser abdecken zu können.

Warum man mit einem starken Onlineauftritt langfristige Erfolge im Print feiern kann

Die Printauflage mit dem Onlineauftritt steigern? Das klingt erstmal widersprüchlich. Aber: Online und Print gehen Hand in Hand und der Erfolg von Zeitungen ist immer mehr von der Stärke ihres Onlineangebots abhängig. Hier liegt ein großes Potential für Verlage, denn Arbeit in einen überzeugenden Internetauftritt zu investieren, zahlt sich in doppelter Hinsicht aus: Sie können neue Online-Leser gewinnen, aber auch das Printprodukt profitiert von der Verknüpfung der beiden Kanäle. Dies gilt auch für die Branche der Anzeigenblätter: Drei erfolgreiche Wochenblätter berichten von ihren Erfolgen.

Printauflage mit dem Onlineauftritt steigern

1. Anpassung an die Bedürfnisse statt Kannibalisierung

Emma Feurstein-Steppan
„Online- und Printangebote nehmen sich die Leser nicht gegenseitig weg.“ Emma Feurstein-Steppan, Leiterin Unternehmensentwicklung Regionalmedien Austria AG

“Print- und Onlineleser kommen aus unterschiedlichen Milieus mit unterschiedlichen Gewohnheiten beim Medienkonsum”, so Bernhard Feuerstein, Leiter der Unternehmensentwicklung der RMA. Die Befürchtung, dass sich das “doppelte” Angebot von Online und Print gegenseitig Konkurrenz mache und zu jeweils kleineren Leserzahlen führe, habe sich nicht bewahrheitet. “Es gibt nach wie vor eine große Gruppe von Lesern, die auf eine gedruckte Zeitung nicht verzichten wollen. Andere dagegen möchten ihre Nachrichten vor allem schnell und spontan im Internet oder von unterwegs mit dem Smartphone abrufen. Eine dritte Gruppe nutzt je nach Belieben beide Angebote.” Um alle Leser vom eigenen Produkt zu überzeugen, sei es also laut Feuerstein entscheidend auf allen Kanälen präsent zu sein. Dabei findet keine Kannibalisierung statt, vielmehr ergänzen Online und Print sich gegenseitig, um die Bedürfnisse aller Leser abdecken zu können.


2. Online macht Print stark

Haldun Tuncay
„Durch den sehr guten Auftritt von Lokalkompass.de können wir unser Printprodukt ideal unterstützen und stärken.“ Haldun Tuncay, Geschäftsführer Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft

Der Geschäftsführer der WVW, Haldun Tuncay, sieht eine enge Verbindung von Online und Print ebenfalls als äußerst wertvoll an: “Die Verknüpfung von Print und digitalen Kanälen funktioniert hervorragend.“ Der entscheidende Faktor für den Erfolg von Anzeigenblättern liegt für ihn nach wie vor in ihrer Lokalität. Diese Lokalität ist auch die Basis vom erfolgreichen Zusammenspiel des digitalen und gedruckten Auftritts. Lokalkompass.de diene als Paradebeispiel für einen optimalen Internetauftritt und ist für Haldun Tuncay eine essentielle Stütze seines Printprodukts.

Case Study Print mit online stärken

3. Ansprechpartner Nr. 1 für Werbekunden auf allen Kanälen

Stephan Schrader
„Die gestiegene Onlinereichweite der Kreiszeitung lässt sich hervorragend für unsere bestehenden Werbekunden einsetzen.“ Stephan Schrader, Geschäftsführer Wochenblatt-Verlag Schrader GmbH & Co. KG und Neue Buxtehuder Verlagsgesellschaft mbH

Wer auf Online und Print gleichzeitig setzt, hat zwei Plattformen, die für lokale Werbekunden interessant sind. Das sieht auch Stephan Schrader von der Kreiszeitung Wochenblatt so: “Die gestiegene Onlinereichweite der Kreiszeitung lässt sich hervorragend für unsere bestehenden Werbekunden einsetzen. Wenn man auch digital die Nummer eins im Lokalen ist, hat man die Möglichkeit, starke Angebote für die Werbewirtschaft vor Ort zu machen.” Zufriedene Werbekunden im Print können haben auch Interesse, auf dem Internetauftritt präsent zu sein. Vorausgesetzt die Qualität kann mit der gedruckten Version mithalten, so Schrader. Ein starker Online Auftritt ist somit die Basis für das Erzielen von Umsätzen im Digitalen.

„Eine neue Dynamik durch die Cloud“ – die Study Tour 2015 in bewegten Bildern

Video Study Tour 2015

Wie schafft es die RMA, 300.000 Bürgerreportern zu betreuen? Wie ist es ihnen gelungen, ihren gesamten Workflow „in die Cloud zu hieven“ und browserbasiert 129 Zeitungen zu produzieren? Wie sieht redaktioneller Arbeitsalltag in der Cloud ganz konkret aus? Es waren diese Fragen, die die Besucher der Study Tour 2015 bei der Regionalmedien Austria in Wien am meisten interessierten. Die Vorträge, aber auch der Besuch der Redaktionsräume gaben ausführliche Antworten darauf. Wir zeigen in unserem Video, wie das Ganze dann aussah.

ProSiebenSat.1-Tochter mydays produziert mit Gogol Publishing

Der Marktführer im Bereich Erlebnis­-Anbieter, mydays GmbH aus München, gestaltet seine Magic-­Boxen mit dem Redaktions­- und Print­-Produktions­-Tool von Gogol Publishing. Das System ist ideal, um einfach, effizient und fehlerfrei zu produzieren und damit mit minimalem Aufwand eine extrem hohe Qualitätssicherheit zu erreichen.

mydays Magic-Box

Die mydays GmbH mit Sitz in München ist der bedeutendste Erlebnis-Anbieter im deutschsprachigen Raum mit derzeit über 140 Mitarbeitern und über 11.000 Zielorten europaweit. Mit dem Redaktions- und Print-Produktions-Tool von Gogol Publishing kann mydays in den Magic-Boxen seine mehr als 1.900 Erlebnis-Geschenke in einem robusten und schnellen Workflow darstellen.

Durch den templatebasierten Satz kann der Redakteur wie im offenen InDesign alles verändern, was er muss. Das, was fix bleiben soll – wie Schriften oder der Grundaufbau im Layout – ist aber gesichert. Durch zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel die Vererbung kann mydays bei seinen 20 Publikationen so mit minimalem Aufwand eine extrem hohe Qualitätssicherheit erreichen – etwa durch zentral gepflegte AGB, die sich automatisch in alle Ausgaben vererben. „Die Produktion unserer mydays „Magic Boxen“ ist mit Gogol Publishing einfach wie nie“, sagt Fabrice Schmidt, Geschäftsführer von mydays.

„Das Beispiel der ProSiebenSat.1-Tochter zeigt das große Potential, das Unternehmen mit dem Einsatz von Gogol Publishing für die Erstellung ihrer Marketingmaterialien haben“,

so Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing.

“Auch Mitarbeiter ohne Grafikkenntnisse können durch das Assisted Design extrem hochwertige Materialien erstellen. Jeder kann damit einfach, effizient und fehlerfrei produzieren.”

Digital Publishing und Autorenmanagement mit Gogol Publishing

Eine genaue Definition für Digital Publishing zu geben, ist nicht einfach: Der Begriff umfasst Corporate Publishing Systeme, Sprachsoftware aber auch Studiengänge. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Digital Publishing schlicht “digitales Veröffentlichen”. Die Zahl derartiger Publikationen wächst in den letzten Jahren stetig – nicht zuletzt als Folge des Digitalen Wandels. Mittlerweile besitzen mehr Menschen auf der Welt ein Handy als eine Zahnbürste und trotzdem tun sich noch viele Verlage schwer, den Schritt in die digitale Welt konsequent zu vollziehen.

Digital Publishing

Gogol Publishing ist Vorreiter bei Multi Channel Publishing

Unter Digital Publishing versteht sich nämlich nicht nur die eigentliche digitale Veröffentlichung eines Inhaltes, sondern der gesamte zugehörige Entstehungsprozess. Das Publizieren auf vielen verschiedenen Kanälen ist entscheidend, weshalb Cross Media Publishing gern als synonymer Begriff verwendet wird. Eine gute Definition hierfür gibt die Business-Expertin Lahle Wolfe: “[Digital Publishing is] the use of digital technology to replace written material so that it can be disseminated and accessed through computerized electronic devices.” Gogol hat von Anfang an auf dieses Multi-Channel-Publishing gesetzt. Denn heute reicht es nicht mehr aus, einfach die Printausgabe einer Zeitung als PDF oder E-Paper ins Netz zu stellen. Vielmehr müssen Inhalte an die jeweiligen Medien angepasst werden. Redaktionssysteme, die Inhalte kanalneutral erfassen und ausspielen können, haben hier einen entscheidenden Vorteil.

Autorenmanagement immer wichtiger

Die digitalen Möglichkeiten und die damit einhergehenden Veränderungen bei der Erstellung von Beiträgen erlauben und verlangen aber auch immer mehr die Einbindung und Mitwirkung eines erweiterten Autorenkreises, sei es in Form von externen Mitarbeitern, Gastautoren oder als Bürgerreporter. Darauf spezialisiert ist das cloud-basierte Redaktionssystem von Gogol Publishing, welches Autorenmanagement und digitales Publishing miteinander in optimaler Weise verbindet.

Vermarktung: Die Trends 2015

Der Erfolg Ihrer Website hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: einer großen Reichweite mit konstantem Zuwachs und einem optimierten, zeitgemäßen Vermarktungsmix. Insbesondere im Bezug auf Letzteres werden im kommenden Jahr einige neue Entwicklungen auf uns zukommen, da der Markt sich derzeit stark verändert. Wir waren für Sie u.a. auf der dmexco in Köln und haben Ihnen im Folgenden die wichtigsten Trends im Überblick zusammengestellt.

dmexco

Mobile Vermarktung

Dass die mobile Internetnutzung auf dem Vormarsch ist, brauchen wir Ihnen nicht zu erzählen. Die meisten Webseiten haben bereits über 40% mobile Zugriffe. Die Bereitstellung einer für die mobile Nutzung optimierten Website gewinnt im kommenden Jahr stark an Bedeutung, denn bereits in diesem Jahr werden laut BVDW die Spendings für mobile Display-Werbung erneut um 65% steigen. Hier ist demnach mit einer umfangreichen Umverteilung des Werbeetats zu rechnen, die Sie für sich nutzen sollten.

Diese Entwicklung zeichnet sich jedoch nicht nur auf Seiten der Werbetreibenden ab, auch die Vermarkter passen sich den neuen Anforderungen an, indem sie ihr Portfolio um auf mobile Seiten zugeschnittene (Sonder-) Formate erweitern. In diesem Zusammenhang gilt es auch, den Anforderungen der zunehmenden Second-Screen-Nutzung gerecht zu werden. Gogol Publishing entwickelt unter anderem mit diesem Fokus fortwährend neue Module für die digitale Vermarktung. Eine Übersicht über unsere derzeitigen Angebote finden Sie auf unserer Webseite unter Vermarktung.

Bewegtbildwerbung

Da wir gerade schon beim Thema “neue Formate” sind: Ein weiterer Trend, der sich derzeit abzeichnet und in den nächsten Monaten viel Platz im Bereich der Online-Vermarktung einnehmen wird, ist die Verbreitung von Video-Ads. Richard Gutjahr formuliert hierzu in seinem Blog sehr treffend: “Das Thema Video wird noch wie ein Tsunami über uns hereinbrechen”. Diese Aussage wird noch dadurch bekräftigt, dass das Pre-Roll als Bewegtbildformat bereits jetzt Platz 3 der populärsten Werbeformen einnimmt.

Bislang kamen vor allem Webseiten mit Video-Content in den Genuss dieser hochwertigen und hochpreisigen Formate (sog. „InStream Video-Ads“). Die Vermarkter beginnen jedoch gerade damit, auch Hybrid-Formate wie das InText-Roll zu entwickeln, das Video-Ad innerhalb von Artikeln ermöglicht. In diesem Bereich lohnt es sich auf jeden Fall, die Augen über die kommenden Monate offen zu halten, da wir uns hier im Moment lediglich am Anfang einer ganzen Reihe von Neuerungen befinden. Gogol Publishing befindet sich schon seit längerem im Austausch mit den wichtigsten Anbietern dieses Formats, um für Sie auch für diesen Bereich kompetenter Ansprechpartner sein zu können. Sprechen Sie uns an, damit wir Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung anbieten können.

Native Advertising

Um ein relativ neues Format handelt es sich auch beim Native Advertising. Im Printbereich ist es in Form von Advertorials zwar bereits fest etabliert, im Bereich der Onlinemedien hat der Einsatz jedoch erst begonnen. Die beiden Haupterscheinungsformen des Native Advertisings sind zum einen werbliche, redaktionellen Inhalte, die sich in ihrer äußeren Form bis auf eine Kennung als Anzeige nicht vom eigentlichen Inhalt der Seite unterscheiden; zum anderen sind es Teaser, die auf werbliche Beiträge innerhalb externer Seiten verlinken.

Ein wichtiger Grund, weshalb dieses Format derzeit stark an Bedeutung gewinnt, ist die Tatsache, dass solche werblichen Inhalte im Gegensatz zu herkömmlichen Bannern weniger häufig von Adblockern erfasst werden. Aufgrund des inhaltlichen Mehrwerts und der unaufdringlichen äußeren Form ist hier die Akzeptanz des Users und somit auch des Adblockers deutlich größer. Hinzu kommt, dass native Werbung auf mobilen Endgeräten besser konsumierbar ist, da Banner auf den kleinen Displays kaum Platz finden. Native Advertising birgt also ein großes Potential, so dass sich nun auch die großen Vermarkter auf dieses Thema stürzen. Auch hier hält Gogol Publishing ein entsprechendes Angebot bereit.

Gerne halten wir Sie zu diesen Themen weiter auf dem Laufenden. Für Fragen und Anregungen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

World Publishing Expo 2014: Großer Erfolg für Gogol Publishing – 30% mehr Besucher

Die World Publishing Expo 2014 vom 13. bis 15. Oktober in Amsterdam war für Gogol Publishing aus Augsburg ein großer Erfolg. Trotz insgesamt rückläufiger Besucherzahlen bei der Messe konnte der Anbieter für browserbasierte Redaktionssysteme und Experte für digitalen Journalismus im Vergleich zum Vorjahr 30 Prozent mehr Besucher verzeichnen.

ifra-expo-2014

Unter dem Motto “Publishing on all channels” verwandelte sich Amsterdam auf der World Publishing Expo 2014 zum Treffpunkt für Entscheider, Experten und Interessierte der Verlagswelt. Auch Gogol Publishing war mit seinem Team auf der Messe vertreten. Seit vier Jahren ist das Augsburger Unternehmen mit seinem browserbasierten Multi-Channel-Publishing-System auf der World Publishing Expo nun präsent und darf sich über das stetig wachsende Interesse der Besucher an ihrem Produkt freuen. In diesem Jahr war der Erfolg besonders groß: 30% mehr als 2013 vereinbarten einen Termin am Stand, um sich live das Multi-Channel-Publishing-System vorführen zu lassen.

Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing, freut dabei besonders, wie einige Besucher auf Gogol Publishing aufmerksam geworden sind:

“Viele Interessenten haben unseren Stand aufgrund von Weiterempfehlungen unserer Kunden besucht. Solch eine positive Resonanz ist das Beste, was einem Unternehmen passieren kann, und bedeutet uns daher sehr viel.”

Positive Aufmerksamkeit für Gogol Publishing erzeugte auch Emma Feurstein-Steppan, Leiterin der Unternehmensentwicklung bei der Regionalmedien Austria (RMA), mit den Vorträgen “Mobile Leserreporter: Die Mitmach-App als optimales Werkzeug für User Generated Content im Lokalen” und “Die digitalen Erlösstrategien der RMA”. Dabei gab Feurstein Einblicke in crossmediale Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, die das Redaktionssystem von Gogol Publishing hierfür bietet.

Insgesamt war die diesjährige World Publishing Expo für Gogol Publishing ein voller Erfolg, weshalb das eingespielte Team aus Augsburg schon voller Vorfreude auf 2015 schaut. Dann findet die von WAN-IFRA organisierte Konferenz in Hamburg statt, wo das Augsburger Unternehmen erneut vertreten sein wird.