Kategorie: Online

Einsatz von Social Media in Lokalzeitungen: Große Unterschiede und kleine Zeitungen, die weit vorn liegen

Gogol Publishing hat die Online-Auftritte von 212 Lokalzeitungen hinsichtlich ihrer Social-Reichweite untersucht und verglichen – mit einem überraschenden Ergebnis: Nicht nur auflagenstarke Zeitungen tauchen im Ranking weit oben auf, sondern auch kleinere Verlage können punkten. Insgesamt ist jedoch bei allen Zeitungen noch Luft nach oben.

Gogol Publishing hat bei 212 Lokalzeitungen aus Deutschland untersucht, wie viele Besuche der Online-Auftritt durchschnittlich über Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter bekommt. Um ein vergleichbares Resultat zu erzielen, wurde dazu die Social-Reichweite in Verhältnis zu der verbreiteten Auflage der Zeitung gesetzt. Das Ergebnis: Durchschnittlich erzielt jede Lokalzeitung im Monat 2,2 Social-Visits pro gedrucktem Exemplar. Eine Zeitung mit einer Auflage von 50.000 würde also 110.000 Online-Visits über soziale Medien erhalten.

Social-Reichweite Lokalzeitungen

Kleine Verlage zum Teil mit mehr Social-Reichweite als Zeitungen mit hoher Auflage

Die meisten Social-Visits pro Auflage (11,6) erreicht die Hamburger Morgenpost und zeigt, was mit Social-Media möglich ist. Aber auch die deutlich kleinere Emder Zeitung ist unter den Top Ten vertreten. Der Online-Auftritt dieser ostfriesischen Zeitung wird 6,5 Mal pro Exemplar über soziale Medien aufgerufen. Weitere Beispiele kleiner Verlage im vorderen Drittel sind die Gmünder Tagespost aus Baden-Württemberg und die Werra-Rundschau in Hessen, die um die fünf Social-Visits pro Exemplar generieren. Ihren genauen Platz im Ranking können Zeitungen bei Gogol Publishing anfragen. Gerne können Sie das untenstehende Formular dafür verwenden. 

Über die Datenerhebung

Die Visits-Zahlen wurden, sofern ein Verlag dort gelistet ist,  bei der IVW erhoben. Die Zeitungsverlage, die unter einer Dachmarke in der IVW-Ausweisung geführt werden, werden dabei unter ihrer Dachmarke betrachtet. Die Auftritte nicht-gelisteter Verlage hat Gogol Publishing mittels des Tools Similarweb ermittelt und mit den Daten der IVW-gelisteten Angebote interpoliert. So war es möglich, für die Auftritte ohne IVW-Ausweisung einen guten Näherungswert bezüglich ihrer Reichweite zu errechnen. Die Social-Werte wurden ebenfalls über das Tool Similarweb erhoben und mit den Visits der Online-Auftritte ins Verhältnis gesetzt. Bei den Auflagen wurden die Zahlen der Druckauflagen aller bei der IVW geführten Zeitungen verwendet. Bei nicht-gelisteten Verlagen wurden die Angaben aus den jeweiligen Mediadaten verwendet.

“Kümmere dich um deine Lokalen!” – Lokaljournalismus stärken

Fünf Chefredakteure großer Lokalzeitungen übernehmen für eine Woche die Zeitung der kleinen Nordsee-Insel Föhr. meedia berichtet in einem Artikel über dieses interessante Projekt. Nach sieben Tagen lautet das Fazit der Redakteure: Zeitungen sollten sich mehr um ihre Lokaljournalisten kümmern. Doch wie kann dies funktionieren? Zum Beispiel, indem man seine Autoren stärker einbindet.

Lokaljournalismus stärken

Die fünf Chefredakteure von der Rheinischen Post (RP), der SHZ, den Ruhr Nachrichten (RN), der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) und der Westfalenpost (WP) machten sich Ende Juli dieses Jahres auf, um für eine Woche den Insel-Boten von Föhr zu produzieren. Michael Bröcker, eigentlich Chefredakteur bei der RP, erklärt in einem Interview mit meedia, warum gerade der Insel-Bote ausgewählt wurde: „Die Redaktion, die wir übernehmen wollten, sollte möglichst klein sein. Zudem darf man nicht mehr wegkommen, damit uns auch wirklich kein Geschäftsführer zurückrufen kann. Deshalb eine Insel“.

Normalerweise erstellen nur zwei Redakteure den Insel-Boten. Die Chefredakteure haben in dieser Woche die Arbeit von Lokaljournalisten noch mehr zu schätzen gelernt. Bröcker dazu: „Föhr hat uns geerdet und gezeigt, wie wichtig Lokaljournalismus ist. Die wichtigste Botschaft für uns: kümmere Dich um Deine Lokalen“. Denn dort liege die Zukunft. Eigentlich müsste mehr Kraft in das Lokale gegeben werden, mehr Redakteure eingestellt werden. Damit auch die digitalen Bereiche befüllt werden könnten, müsste strategisch auch nur dort investiert werden, so der Redakteur.

Stärkere Einbindung von Autoren birgt viel Potenzial, richtige Werkzeuge erleichtern Redakteuren die Arbeit

Gerade im Lokaljournalismus ist man stark auf die Zusammenbarbeit mit freien Mitarbeitern, sogenannten Pauschalisten, angewiesen. Darin steckt noch viel Potenzial. Einfachere und effizientere Workflows sind zum Beispiel möglich, wenn Verlage freien Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre Artikel direkt in das Redaktionssystem des Verlags einzuspeisen. Besonders gut funktioniert das, wenn browserbasiert gearbeitet und von überall auf das System zugegriffen werden kann. Dies spart zudem Extrakosten für zusätzliche Lizenzen. Ideal ist es, wenn Workflows so aufgesetzt werden können, dass jeder Mitarbeiter genau die Aufgaben und Rechte im System hat, die er braucht. 

Eingabemaske

Ein gutes Management von Autoren gibt freien Mitarbeitern beispielsweise die Möglichkeit ohne festen Arbeitsplatz in der Redaktion arbeiten zu können. So können sie von überall aus mit einem Standard-Rechner und -Browser arbeiten – mit klar definierten Aufträgen, die die Mitarbeiter einfach erhalten können und die auch einfach dokumentiert werden können. Redakteure wiederum sollten Aufträge für Inhalte einfach erstellen und koordinieren können, die Themenplanung am Desk systematisieren oder die Performance der Autoren einsehen können. Mit einem jeweils genau zugeschnittenen Arbeitsbereich mit ihren Aufträgen, ihren Artikeln und Entwürfen sowie speziellen Analyse-Dashboards zu der Reichweite ihrer Beiträge können Verlage ihre wertvollste Ressource erfolgreich managen und unterstützen.

Lesen Sie hierzu auch: Honorarabrechnung mit freien Mitarbeitern einfach gemacht und Lokales in der Zeitung ist noch wichtiger als vermutet.

 

Neues Feature: Der Stellenmarkt von Gogol Publishing

Wie können die bewährten Stellenanzeigen aus dem Print-Bereich für Online aufbereitet werden? In das Onlineportal von Gogol Publishing kann nun ein Stellenmarkt-Modul integriert werden, das die Stärke der Print-Produkte ins Digitale übernimmt. Anders als bei den großen Jobbörsen wie Monster und Co. wird hier der Fokus bewusst auf das Durchstöbern von Anzeigen gelegt. Lokalen Unternehmen öffnet sich dadurch ohne Zusatzaufwand ein weiterer Kanal, mit dem auch andere Zielgruppen erreicht werden können. Die gesamte Anwendung ist einfach zu verwalten und für die mobile Nutzung optimiert.

Der Stellenmarkt von Gogol Publishing holt Print-Anzeigen in das digitale Zeitalter. Der Fokus der jahrelang bewährten Jobbörse aus den Print-Produkten geht dabei nicht verloren. Statt das Angebot auf den aktiv Jobsuchenden zu begrenzen, können Stellenanzeigen in die komplette Region gestreut werden. Der Vorteil: Viele, die nicht bewusst suchen, sondern nur stöbern wollen wie in der Print-Ausgabe, werden auf das Angebot im Umkreis aufmerksam.

Moderne Darstellung der Print-Anzeigen

Beispielhaftes Design des Stellenmarktes
Beispielhaftes Design des Stellenmarktes

Die Anzeigen aus dem Print werden im Online-Stellenmarkt in einer Kacheloptik angezeigt, die in der Größe entweder variabel oder fix gewählt werden können. Jede Anzeige erhält eine eigene Kachel, hierbei gibt es verschiedene Formen:

  • reine Textanzeigen, die nur auf der Übersichtsseite dargestellt werden
  • gestaltete Anzeigen mit Bildern und Logos, deren Kachel auf eine Detailseite verweist, auf der alle Informationen zu dem Stellenangebot zu finden sind
  • verlinkte Anzeigen, die auf eine beliebige Seite verweisen, zum Beispiel ein Jobangebot auf einer externen Webseite
Beispiel für eine Kachel mit Top-Markierung
Beispiel für eine Kachel mit “Top-Markierung”

Upselling-Möglichkeiten für den Verkauf

Unternehmen können die Reichweite ihrer im Print gedruckten Anzeigen durch das Veröffentlichen im Online-Stellenmarkt erhöhen. Um Kacheln noch mehr hervorzuheben, kann bei allen Beitragsformen eine “Top-Markierung” gesetzt werden, durch die das Stellenangebot eine Position im oberen Bereich des Stellenmarktes erhält, die auch nicht durch die Rotation verloren geht. In einer rechten Spalte können Unternehmen als “Top-Arbeitgeber” ihre Sichtbarkeit im Stellenmarkt erhöhen.

Empfehlen und Teilen der Anzeigen

Alle Kacheln sind mit Social-Sharing-Funktionen ausgestattet. So können die Anzeigen sehr einfach mit Freunden oder der Familie via Facebook, per E-Mail und auf dem Handy auch via WhatsApp geteilt werden. Auf den Detailseiten können außerdem auch E-Mail und Telefonnummer des Unternehmens verlinkt werden, sodass eine Bewerbung für die jeweilige Stelle ebenfalls einfach möglich ist.

Einfache Verwaltung des Stellenmarktes durch die Mitarbeiter

Das Einstellen von Inhalten auf dem Stellenmarkt liegt ausschließlich bei den Mitarbeitern, die das dafür notwendige Recht besitzen. Sie stellen die Anzeigen in den gebuchten Regionen ein und können diese auch mit einem Start- und Enddatum versehen, je nachdem wie lange die Anzeige online verfügbar sein soll. Abgelaufene Beiträge können noch eine beliebig gesetzte Anzahl von Tagen im System gespeichert werden, bevor sie endgültig entfernt werden. Der Stellenmarktes ist nahtlos in verschiedene kaufmännische, Print- oder Freigabe-Systeme integrierbar. Damit können verschiedene Funktionen wie das Einstellen oder Löschen der Anzeigen automatisch gesteuert werden. 

Responsives Design 

Durch die steigende Zahl mobiler Nutzer auf Rubrikenmärkten wird die mobile Optimierung der Seiten immer wichtiger. Deswegen ist der Stellenmarkt in einem responsiven Design aufgebaut und sowohl für Desktop als auch für mobile Geräte optimiert. 

Für Fragen und Informationen oder einen Termin für eine Live-Demonstration des Stellenmarkt-Moduls können Sie auch gerne mit uns Kontakt aufnehmen:

Paywall im Test bei Royalfuchs

Paywall Ja oder Nein? Royalfuchs.de ist eine Onlineplattform aus dem Hause Gogol Publishing und bietet Informationen und Nachrichten zu den europäischen Königshäusern und deren Persönlichkeiten. Im Rahmen eines Pre-Tests auf dieser Webseite wurden die Möglichkeiten einer Paywall des amerikanischen Unternehmens Piano untersucht. 

Logo Royalfuchs

Dass die Geschäftsmodelle von Zeitungen nicht eins zu eins vom Print- in den Online-Bereich übernommen werden können, ist nachvollziehbar. Online gibt es viele Wege, eine Webseite zu finanzieren. Oft wird auf das bewährte Modell zurückgegriffen, Werbe- und Anzeigenplätze zu verkaufen. Doch durch die steigende Anzahl der Nutzer von AdBlockern geht den Seitenbetreibern damit eine beträchtliche Summe verloren. Die WAN IFRA veröffentlichte dazu am 10.05.2016 einen Bericht, laut dem das AdBlock Plus-Plugin inzwischen über 100 Millionen Mal installiert wurde. Mit diesem Plugin werden die Werbebanner für die Nutzer unsichtbar und dämmen damit die Werbeeinnahmen. Welche verschiedenen Möglichkeiten es für die Seitenbetreiber gibt, den AdBlocker zu umgehen, haben wir bereits im Februar hier zusammengefasst.

Infografik: 120 deutsche Zeitungen setzen auf Paywall | Statista
Infografik: 120 deutsche Zeitungen setzen auf Paywall | Quelle: Statista, BDZV

Eine Möglichkeit, den Verlusten bei den Werbeerlösen entgegenzutreten, ist eine sogenannte Paywall. Hier gibt es derzeit vier Ansätze, die auch schon von verschiedenen deutschen Tageszeitungen verwendet werden:

  • Freemium: Ein Teil der Artikel bleibt kostenlos, der Rest ist nur bei Erwerb eines Abos als Premium-Content verfügbar
  • Metered Model: Eine gewisse Anzahl an Artikeln im Monat ist frei, danach muss ein Abo abgeschlossen werden, um weiterzulesen
  • Harte Bezahlschranke: Das gesamte Online-Angebot ist kostenpflichtig
  • Freiwillige Bezahlung: Hier ist den Lesern freigestellt, ob sie für die Artikel bezahlen wollen oder nicht – also eher auf Spendenbasis

Wie sieht die Paywall von Piano beim Royalfuchs aus?

royalfuchs paywall2

Der Serienfuchs testet auf seiner Tochterseite Royalfuchs das Metered Model der amerikanischen Firma PianoDer Webseitenbesucher hätte je nach Konfiguration eine bestimmte Anzahl an Aufrufen des Premium Contents frei. Beim x.-ten Aufruf eines Beitrags erscheint dann auf der Seite eine Paywall und legt sich über den Content. Der Test bei Royalfuchs wurde so konfiguriert, dass drei Artikel zu einem Thema, zum Beispiel zu Kate Middleton, noch frei verfügbar wären. Ab dem vierten solle sich die Paywall einschalten. Sollte der Leser noch kein Abonnent sein, stehen ihm dann 3 Optionen zur Verfügung, um den Content freizuschalten: Ein Tageszugang für 0,99€, ein Wochenabo für 5,99€ und ein Monatsabo für 19,99€, wobei er bei letzterem auch einen 48-Stunden-Testzugang nutzen kann. Wenn der Leser bereits Abonnent wäre, könnte er sich mit seinen Daten einfach einloggen und weiterlesen.

Wie läuft das Abonnement ab? 

Wenn ein Abo abgeschlossen werden soll, öffnet sich nach der Entscheidung für eine Option eine Ansicht mit der Auswahl einer Bezahlmethode, zum Beispiel Kreditkarte oder PayPal. Der Bezahlvorgang wird über die e-Commerce-Plattform Tinypass abgewickelt, welche zu Piano gehört. Mit Eingabe der Konto-/Kreditkartendaten wird der Content dann für den jeweils abonnierten Zeitraum freigeschalten. Eine Bestätigung des Kaufs erhält der Kunde per E-Mail. Außerdem kann er auch nach dem Login eine Übersicht seiner Abonnements, Laufzeiten und der hinterlegten Bezahlmethoden aufrufen.

Paywall beim Royalfuchs: Abschluss eines Abonnements mit Tinypass
Paywall beim Royalfuchs: Abschluss eines Abonnements mit Tinypass

Neben den verschiedenen Optionen für Kunden bietet Piano auch für die Administratoren wichtige Informationen: unter anderem gibt es in der Benutzeroberfläche von Piano eine Übersicht über alle getätigten Transaktionen und Anmeldungen, sowie ein eigenes Trackingsystem  und eine Analytics- Übersicht. Das bietet den Administratoren von Royalfuchs alle wichtigen Informationen und Statistiken auf einen Blick. Ob eine Paywall tatsächlich eingeführt werden soll, wird noch diskutiert. Wenn Sie Fragen zur Einführung einer Paywall oder auch allgemein zur Erstellung einer Online-Plattform haben, schreiben Sie uns eine E-Mail:

Wie serienfuchs.de sein Wachstum durch ein Redesign weiter befeuert

Seit Anfang 2015 liefert serienfuchs.de aus dem Hause Gogol Publishing einzigartigen Content rund um aktuelle Serien und wurde schnell zu einer der beliebtesten Plattformen seines Genres. Seinen Erfolg erzielt das Projekt vor allem durch eine ausgefeilte Social-Strategie. Durch das gerade erfolgte Redesign wird der Grundstein für weiteres Wachstum gelegt.

In nur wenigen Monaten wurde serienfuchs.de eine der Haupt-Anlaufstellen für Fans von Seriengerüchten und -spoilern. Mittlerweile verzeichnet die Seite knapp 2 Millionen Page Impressions pro Monat, Tendenz: stark steigend. Zudem konnten in kürzester Zeit rund 20.000 Facebook-Fans als Multiplikatoren gewonnen werden. Das Wachstum wird nun durch das gerade erfolgte Redesign der Seite weiter befeuert.

Ein Content-Portal vom Anbieter für cloudbasierte Redaktionssysteme

Seit Gründung war Gogol Publishing immer schon auch als Verlag tätig. Seit den späten 00 Jahren ausschließlich im Digitalen, weil wir bei Online-Themen immer ganz vorne mitspielen wollen. Mit dem Serienfuchs wurde 2015 die erste Seite monothematische Expertenseite ins Leben gerufen. Denn wir als Gogol Publishing glauben, dass online zunehmend nur Themen funktionieren, für die Autoren der Seite auch wirklich Leidenschaft haben. Wenn eine Seite hingegen zu stark expandiert, wird leicht verwässert, wofür die Marke steht. Es ist aus unserer Erfahrung heraus schwer, Serienthemen mit z.B. lokalen Beiträgen oder Themen aus dem Bereich Sport zu kombinieren.

Für Serienfuchs war die Herausforderung zum Start: Welche Social-Strategien funktionieren wirklich für Publisher im Netz? Wie schafft man es also, innerhalb kürzester Zeit viele (echte) Follower aufzubauen und den Social-Kanal als einen der Haupt-Reichweitenbringer zu etablieren? Mit 40% Social Traffic (und stark steigender Tendenz) nach 6 Monaten haben wir schon viel in Bewegung gesetzt. Und sind überzeugt, dass noch viel Luft nach oben ist.

Wir nutzen unsere eigenen Projekte aber auch dafür, neue Themen schnell zu evaluieren und zu verstehen. Seit Februar experimentieren wir mit Google Accelerated Mobile Pages (AMP) und schauen, was sie an zusätzlichem Traffic generieren. Auch für die Facebook Instant Articles ist bei uns schon alles vorbereitet, wenn sie im April für alle geöffnet werden.

Der Rebrush im Detail: Mobile, Mobile Mobile

Zentrales Anliegen des Rebrushes war, den mobilen Usecase noch stärker in den Vordergrund zu rücken. Denn nach einem geschickt positionierten Cliffhanger am Ende einer Episode zücken die Nutzer immer häufiger das Smartphone, um nach Antworten zu suchen, statt erst aufwendig den Laptop zu öffnen oder den Rechner hochzufahren.

Abschied vom Riesenslider auf der Startseite

Homepage vorher - nachher
Startseite nach (links) und vor dem Redesign (rechts)

Durch das Redesign ist es jetzt möglich, mehr als nur einen Beitrag auf den ersten Blick in den Fokus zu rücken. Bisher hingegen zierte ein riesiger Slider die Startseite. Erst unterhalb der Scrollkante konnten Besucher einen Blick auf die restlichen chronologisch gesammelten Beiträge werfen. Diverse Inhaltsteaser stehen noch immer im Mittelpunkt der Seite, zeigen sich aber jetzt in einer besseren Aufstellung, die den Schwerpunkt beim ersten Klick auf die Seite nicht sofort auf einen einzigen Beitrag lenkt.

Darunter rückt nun der jüngst veröffentlichte Beitrag in den Mittelpunkt. Eingerahmt von zwei News-Spalten, die ausgewählten Kategorien mit hoher Beliebtheit und Aktualität einen besonderen Platz oberhalb der Scrollkante zu gewährleisten. Aktuell säumen die neuesten Beiträge aus den Kategorien “The Walking Dead” und “Game of Thrones” den zuletzt veröffentlichten Beitrag.

Darunter laufen die zuletzt veröffentlichten Beiträgen nach chronologischer Sortierung in einen Newsfeed. Werbung wurde hier in die rechte Randspalte verbannt, um den Lesern eine ungestörte Navigation durch die Seite zu ermöglichen und der Vermarktung trotz alledem einen fixen Platz auf Serienfuchs einzuräumen.

Wie bereits vor dem Relaunch, wurde auch dieses Mal bewusst auf Ablenkungen (beispielsweise neuesten Trailern oder einem Twitter-Feed) auf der Startseite verzichtet.

Umfangreiche optische Anpassungen der Beitragsdetailseiten

Beitragsseite vorher - nachher
Beitragsdetailseite nach (links) und vor dem Redesign (rechts)

Neben funktionalen Aspekten spielte selbstverständlich auch die weitere ästhetische Aufwertung der Plattform eine große Rolle: So haben die Beitragsdetailseiten hauptsächlich ein optisches Redesign erhalten. Ihre Struktur, der sich in den vorangegangenen Monaten deutlich bewährt hat, wurde beibehalten.

Das Beitrags-Bild wurde etwas verkleinert und befindet sich gemeinsam mit der Überschrift jetzt oberhalb der Scrollkante – vor wenigen Monaten wurde man beim Klick auf den Artikel von einem weitaus größeren Beitragsbild erschlagen, welches über die Scrollkante hinausreichte.

Die Social-Sharing-Buttons befinden sich seit dem Redesign zwischen Überschrift und Text-Teaser. Zur Durchblutung von der Seite befinden sich, neben internen Verlinkungen im Beitrag selbst, am Ende der Seite gleich zwei große Bereiche mit Leseempfehlungen. Unterhalb der Autoren-Beschreibung werden dem Leser ab sofort zusätzlich drei themenverwandte Beiträge vorgeschlagen. Neben Plista und bewährten Banner-Plätzen der OMS, setzt man in Sachen Vermarktung zusätzlich auf Native Advertising und Affiliate-Marketing.

Neue trennscharfe und anpassbare Navigation

Aufgeräumt wurde vor allem die Header-Navigation von Serienfuchs – eine der größten Baustellen des früheren Layouts, das sich auf die Punkte “News”, “Serien” und “Foxy” beschränkte. Dadurch, dass einzelne Artikel oft in mehreren Kategorien veröffentlicht wurden, wurden die Bereiche “News” und “Serien” in der Navigation schnell redundant, da sie sich zum Teil überschnitten. Mit dem Redesign wurde dies grundlegend verändert, um eine zukünftige Vermischung der Navigations-Bereiche zu verhindern.

Navigation vorher - nachher
Serienfuchs-Navigation aktuell (links) und vor dem Redesign (rechts)

Trafficstarke Serien werden nun direkt in der Navigation verlinkt und können nach Belieben (und Interessen-Schwankungen der Leser) angepasst werden. Neben angesagten Serien wurde der “Über uns”-Bereich zurück in die Navigation gehoben. Ein verstecktes so genanntes “Fly-out-Menü” neben dem Logo ermöglicht einen Überblick über alle Serien, über die auf Serienfuchs.de bereits berichtet wurde. Mit einem Klick kommt man so auf die entsprechende Themenseite.

Die Macher des Serienfuchs sind zuversichtlich, durch den Relaunch den stetig wachsenden Anforderungen konzeptioneller wie struktureller Art gewachsen zu sein und sich weiter von der breiten Masse abzuheben:
“Durch das Redesign von Serienfuchs haben wir es geschafft, die Webseite optimal an die neuesten technischen und inhaltlichen Anforderungen der Suchmaschinen wie Google anzupassen. Dadurch haben wir die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen mehr als verdreifacht. Aber durch den Relaunch ergeben sich auch neue Monetarisierungsmöglichkeiten, die uns eine längerfristige Planung des noch jungen Projekts ermöglichen.” (Alexander Steichele, Leitung serienfuchs.de)

Bei Fragen können Sie uns auch gerne eine E-Mail schicken:

So posten lokale Tageszeitungen erfolgreich auf Facebook

Beitrag

Dass sich Social Media für Tageszeitungen mittlerweile zu einem unverzichtbarem Medium entwickelt hat und als ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Reichweite dient, steht außer Frage. Doch was macht einen erfolgreichen Auftritt aus? Wir haben die Daten des Meedia-Rankings von regionalen Tageszeitungen 2014 auf Facebook aktualisiert und uns angesehen, mit welchen Nachrichten die Verlage Leser an sich binden.


Express (127.917 Facebook-Likes)

Der bekannte Kölner Express aus dem Verlagshaus DuMont hat derzeit fast 128.000 Likes. Der Express versteht sich als Sprachrohr des Rheinlandes und bietet für Leser und Fans Inhalte aus den Bereichen Sport, News und Unterhaltung.

Zum Facebook-Auftritt des Express

Express Facebook Post
“Dieser Mann hat Helene Fischer vom Thron gestoßen”. Der Express profitiert von dem Erfolg des Düsseldorfer Rappers und spricht vor allem jüngeres Publikum mit Beiträgen wie diesen an. Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert.

InFranken (105.719 Facebook-Likes)

Das Portal inFranken.de ist die gemeinsame Facebook-Präsenz für die Blätter “Fränkischer Tag”,”Coburger Tageblatt”,”Bayerische Rundschau”,” Saale Zeitung” und “die Kitzinger” und erfreut in der Region Franken großer Beliebtheit.

Zum Facebook-Auftritt von inFranken

Infranken Facebook Post
“Chrisdbaamschbidz” oder “Christbaumspitze”? Beiträge dieser Art generieren unzählige Likes und lassen den Facebook-Auftritt des inFranken sympathisch und offen wirken.

Berliner Zeitung (89.527 Facebook-Fans)

Trotz ihres 70-jährigen Bestehens ist die Berliner Zeitung noch lange nicht im Rentenalter angekommen und bietet den Lesern einen guten Mix aus politischen, kulturellen und unterhaltsamen Themen.

Zum Facebook-Auftritt der Berliner Zeitung

Berliner Zeitung Facebook Post
Wie gewinnt man Sympathiepunkte und baut sich einen guten Ruf bei den Berlinern auf? Zum Beispiel mit Bildern, welche die Hauptstadt von ihrer schönsten Seite zeigt.

Hamburger Morgenpost (87.009 Facebook-Fans)

Als klassische Boulevard-Zeitung bietet die “MoPo” aktuelle Nachrichten aus Hamburg und Umgebung und generierte bislang bereits über 87.000 Facebook-Fans.

Zum Facebook-Auftritt der Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost Facebook Post
Sehr beliebt bei den Facebook-Fans der Hamburger Morgenpost sind Beiträge über die beiden Fußballvereine Hamburger SV oder St. Pauli.

Rheinische Post (82.519 Facebook-Fans)

Die Rheinische Post zählt mit ihrer Auflagenanzahl zu den größten regionalen Abonnenten-Zeitungen in Deutschland. Das spiegelt sich auch in der Menge der Fans auf ihrer Facebook-Präsenz wider.

Zum Facebook-Auftritt der Rheinischen Post

Rheinische Post Facebook Post
Die Nachricht, dass der Auftakt zur diesjährigen Tour de France in heimischer Umgebung stattfindet, löste bei den Fans der Rheinischen Post große Begeisterung aus.

WAZ (81.464 Facebook-Fans)

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ist, gemessen an dem Verbreitungsgebiet, die größte Regionalzeitung Deutschlands und gehört zum Verlagshaus FUNKE Medien. Die Inhalte der Facebook-Seite decken das gesamte Ruhrgebiet ab und bieten mit Themen aus Nachrichten, Sport sowie Kultur jeder Zielgruppe lesenswerte Artikel.

Zum Facebook-Auftritt der WAZ

WAZ Facebook Post
“Polizist dein Freund und Helfer”: Soziales Engagement kommt immer gut an, so auch auf der Facebook-Seite der WAZ, denn: Knapp 2000 Mal wurde auf den “Gefällt-mir” Button geklickt.

Augsburger Allgemeine (79.079 Facebook-Fans)

Die Augsburger Allgemeine ist eine der größten bayrischen Abonnement-Zeitungen und in der Stadt die einzige Lokale Tageszeitung. Die Hauptinhalte des Facebook-Kanals begrenzen sich auf das Verbeitungsgebiet Schwaben und angrenzenden Teile Oberbayerns.

Zum Facebook-Auftritt der Augsburger Allgemeinen

Augsburger Allgemeine Facebook Post
Der FC Augsburg eroberte nicht nur die Herzen der Fußball-Fans, sondern begeistert auch ansonsten weniger fanatische Fußballfreunde. Klar, dass die “AZ” viel auf Facebook über die Helden der Stadt postet!

Der Tagesspiegel (77.679 Facebook-Fans)

Der Tagesspiegel ist nach der Berliner Zeitung die auflagenstärkste Tageszeitung Berlins. Das 1945 gegründete Abonnement-Blatt spricht jedoch eher die westlicheren Teile der Hauptstadt an.

Zum Facebook-Auftritt des Tagesspiegel

Tagesspiegel Facebook Post
Ernste Themen wie die Flüchtlingsdebatte oder die zukünftige Situation der Einwanderer betreffen alle und sorgen deshalb für viel Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff.

Berliner Morgenpost (73.652 Facebook-Fans)

Die traditionsreichste regionale Tageszeitung unserer Hauptstadt – die Berliner Morgenpost. Auf der Facebook-Seite der “Berliner MoPo” werden täglich neue Artikel,Bilder und Videos geteilt und somit ein weiteres Diskussionsforum für Fans geschaffen.

Zum Facebook-Auftritt der Berliner Morgenpost

Berliner Morgenpost Facebook Post
“Was meint Ihr: Gehören diese Fassaden unter Denkmalschutz?” Die Facebook-Fans der Berliner Morgenpost werden oft nach ihrer Meinung gefragt und so zu Diskussionen angeregt.

Freie Presse (70.817 Facebook-Fans)

Und zu guter Letzt die Facebook-Seite der “Freien Presse”, welche die Leser stets mit den neuesten Nachrichten aus Chemnitz und Sachsen füttert.

Zum Facebook-Auftritt der Freien Presse

Freie Presse Facebook Post
Wie erweckt man einen angenehmen Eindruck bei den Facebook-Fans? Die Freie Presse macht es vor: Ein paar nette Worte und ein Katzen-Video, welches selbst bei kalten Temperaturen die Herzen der Leser erwärmen lässt.

Regionalmedien Austria: Neue Navigation auf meinbezirk.at

Die Regionalmedien Austria hat auf ihrem Portal www.meinbezirk.at zum Jahreswechsel ihre Navigationsstruktur überarbeitet. Mit “Leben” wurde eine neue Kategorie in der Hauptnavigation geschaffen, die insgesamt fünf neue Rubriken enthält: Gesundheit, Freizeit, Bauen, Motor und Reisen.

Das österreichische Portal meinbezirk.at hat seine Navigationsstruktur angepasst.
Das österreichische Portal meinbezirk.at hat seine Navigationsstruktur angepasst.

Der neue Punkt “Leben” taucht ebenso auf der Übersichtsseite auf. Damit haben Regionauten ab sofort die Möglichkeit, in diese 5 neuen Rubriken ihre Schnappschüsse, Beiträge und Veranstaltungen passend zu einem bestimmten Sonderthema einzuordnen.

Neu gegliedert wurde zudem der Punkt “Nachrichten” in der Hauptnavigation. Dieser enthält nun neben “Leute”, “Politik”, “Wirtschaft” und “Sport” neu den Punkt “Lokales“. Er ersetzt den Punkt “Chronik”. Dort ist nun alles zu Ereignissen aus der ausgewählten Region zu lesen.

Daten sind das neue Betriebssystem für Verlage im digitalen Zeitalter

DARPA_Big_Data

Ob Leser kostenpflichtige E-Paper nutzen, in alten Artikeln stöbern oder Artikel auf Facebook, Twitter & Co. empfehlen – durch die Vermessung der so genannten digitalen Customer Journey sind heute eine Vielzahl an Daten über das Verhalten einzelner Nutzer zugänglich. Dies birgt die Chance für Verlage, daraus qualitativ hochwertige Informationen für die Redaktion, den Vertrieb oder den Verkauf zu generieren. Wenn Verlage sich dieser Herausforderung stellen, können sie verhindern, ihre Kunden weiter an branchenfremde Player und deren Produktalternativen zu verlieren.

Immer mehr Verlage – allen voran viele der Vorreiter des digitalen Journalismus wie Guardian, Welt, New York Times, Forbes, Buzzfeed oder die Huffington Post – entwickeln deshalb eigene Analysetools für die Redaktion oder setzen Tools von spezialisierten Unternehmen ein (z.B. Chartbeat, Parse.ly, Rumble).

Cockpits machen die digitale Customer Journey messbar

Auch Gogol Publishing  bietet mit seinen Autoren-Cockpits Verlagen die Möglichkeit, die wichtigsten Nutzungsdaten der publizierten Inhalte zu sammeln (Stichwort “Big Data”) und für die jeweiligen Akteure handlungsleitend zugänglich zu machen und aufzubereiten (“Smart Data”). Der Einsatz der Cockpits soll folgendes unterstützen:

  • die Kreation einzigartiger Inhalte
  • den Aufbau einer treuen Leserschaft
  • die Steigerung der Interaktion und Beschäftigung mit der Webseite
  • die Reichweitensteigerung
  • die Monetarisierung der digitalen Reichweite

Dafür werden bei jedem Seitenaufruf wichtige Metadaten des Nutzers gespeichert (z.B. in welchem Ort oder in welcher Rubrik der Beitrag verfasst wurde). Das reine Sammeln der Daten ist aber noch nicht ausreichend, vielmehr ist die Weiterverarbeitung der Daten und die Bereitstellung für den Redakteur ausschlaggebend für Informationen mit tatsächlichem Mehrwert. Das Ziel hierbei ist: Es soll sich herauskristallisieren, welche Inhalte wann und warum besonders beliebt sind und besonders viel Traffic generieren.

Autorenmanagement
Autorencockpits von Gogol Publishing bereiten umfangreiche Daten über das Nutzerverhalten auf und machen sie den Autoren übersichtlich zugänglich.

Die richtige Auswahl und Darstellung der Daten ist für den Erfolg entscheidend

Zudem kann der Verlag die für ihn relevanten Schlüsselkennzahlen mit definieren und damit entscheiden, ob zum Beispiel auf reine Reichweite oder die inhaltliche Qualität optimiert werden soll. Denn das Erstellen einer attraktiven Überschrift kann man schnell lernen. Aber um guten Content dahinter zu schaffen, braucht man immer einen guten Journalisten. Doch auch neben der richtigen Auswahl der Daten ist auch der Stil der Aufbereitung entscheidend. So fokussieren gut gemachte Cockpits immer auf die besonders positiven Beispiele und ermöglichen bzw. befördern die Kommunikation und Wissensaustausch zwischen den Autoren, um einen kontinuierlichen Prozess des Lernens und der Verbesserung zu schaffen.

Anzeigenblätter: Warum gerade Facebook für Leser und Verlage so wichtig ist.

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Dass Social-Media für Tageszeitungen ein wichtiges Instrument zur Reichweitensteigerung ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Auch die  zahlreichen  Anzeigen- und Wochenblätter in Deutschland haben die digitalen Medien und ihre Möglichkeiten für sich entdeckt. Wie geht man als Anzeigenblattverlag  am besten vor, um die Kanäle optimal für seine Zwecke zu nutzen? Das Zauberwort heißt Facebook.

Anzeigenblätter, die ihre Beiträge auch auf Social-Media-Plattformen veröffentlichen, können signifikante Reichweitenzugewinne erreichen, die Blättern, die sich nur auf Print-Publikationen beschränken, verwehrt bleiben.  Weil Anzeigenblätter ihre Zielgruppe – nämlich Menschen, die an lokalen Nachrichten interessiert sind – vor allem auf Facebook finden, hat dieses gigantische Netzwerk von allen Plattformen das größte Potenzial für mehr Reichweite. Es ist deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass Facebook  mit großem Abstand am meisten von den Verlagen genutzt wird (siehe Top Ten der Anzeigenblätter auf Facebook). Andere Social-Media-Kanäle sind da weniger geeignet: Twitter wird zwar gelegentlich von Anzeigenblättern genutzt, gilt aber als Experten-Netzwerk und hat vor allem in den ländlicheren Gebieten noch keine große Verbreitung. Auch Google+ oder Xing werden zum Teil noch eingesetzt, entfalten aber für lokale Inhalte noch zu wenig Relevanz.

Ein Problem jedoch ist: Viele Titel haben jedoch noch nicht einmal einen redaktionellen Internetauftritt. Dieser ist aber Basis für weitere Aktivitäten. Ein gut gemachter Onlineauftritt in Verbindung mit einem gepflegtem Facebook-Angebot ist für Anzeigenblätter das Mittel zur Wahl. Die Nutzung von anderen Social-Media-Kanälen hat derzeit vor allem in Deutschland noch nicht höchste Priorität. Anzeigenblätter müssen in diesem Bereich auch keine Vorreiter sein.

Was funktioniert? Autorencockpits ermöglichen schnelleres Lernen

Um erfolgreich die sozialen Netzwerke zu nutzen, ist es wichtig, dass nicht nur die Anzeigenblätter als Verlag aktiv werden, sondern auch die einzelnen Autoren, die für die Anzeigenblätter schreiben. Das gilt vor allem im Lokalen. Die Redakteure und freien Mitarbeiter sind meist vor Ort bestens vernetzt und in der Region bekannt. Doch viele Autoren bei Anzeigenblättern wissen derzeit nicht, wieviel Traffic sie eigentlich auf ihre Beiträge bekommen und wie dieser Traffic zustande gekommen ist. Mit speziellen Cockpits, die inzwischen auch standardmäßig von großen Onlinemedien eingesetzt werden,  sind sie in der Lage zu sehen, wie viele Klicks mit bestimmten Beiträgen generiert wurden, welche Autoren die meisten Klicks generieren oder welche Plattform am besten funktioniert. So wird ein kontinuierlicher Prozess des Ausprobierens, Lernens und der Verbesserung angestoßen.

Autorencockpits
Mithilfe von Autorencockpits können Redakteure schnell erkennen, welche Beiträge sich für welche Kanäle am besten eignen. Ihre Lernkurve steigt dadurch enorm.

Wenn Sie noch Fragen haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:

Die 10 erfolgreichsten Anzeigenblätter bei Facebook

Social Media und Anzeigenblätter – in der Kombination ist dies noch ein recht selten anzutreffendes Phänomen. Doch immer mehr Verlage von Wochenblättern erkennen die Chance, mit diesen Kanälen neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Dabei spielt vor allem Facebook eine Rolle. Wir haben uns alle Anzeigenblätter aus Deutschland angesehen, die einen eigenen Onlineauftritt besitzen, und eine Top-Ten-Liste der beliebtesten Seiten erstellt.

1. Wochenblatt.de (67486 Facebook-Fans)

wochenblatt

Der erste Platz der Facebookseite von “Wochenblatt.de” erklärt sich wohl vornehmlich durch die starke regionale Differenzierung: Es existieren insgesamt 14 separate Facebook-Seiten für das Verbreitungsgebiet.

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Vor allem durch virale Hits und Inhalte, die über den Lokalbereich hinaus gehen generiert die Facebook-Seite vom “Wochenblatt” unzählige Likes und sorgt für heiße Diskussionen.

Zum Facebookauftritt des Wochenblatt


2. Echo Online (28.632 Facebook-Fans)

“Echo-Online” bietet seinen Lesern nicht nur Nachrichten aus dem südhessischen Raum, sondern auch vermehrt aktuelle Inhalte, die bundesweit ein Thema sind und treffen so auf eine größere Zielgruppe.

echo online

Wie man viele Likes und Aufmerksamkeit bekommt? Der “Echo Online” machts vor: Karten zu einem Spiel des FC Bayern München verlosen. Wie man an dem Gewinnspiel teilnimmt?  Man muss lediglich den Beitrag liken. Zum Facebook-Aufritt von Echo Online


3. Wochenspiegel (23.424 Facebook-Fans)

wochenspiegel

Der “Wochenspiegel”(wochenspiegelonline.de) hebt sich durch seine Inhalte, die vor allem den Leser mit einbinden, von anderen Anzeigenblättern auf Facebook ab. So werden fast täglich Umfragen gestartet und “Fans” werden nach Meinungen zu viel diskutierten Themen gefragt.

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“Wollte da jemand im Brunnen in der Obertorstraße in Saarbrücken baden gehen oder warum schäumt das Wasser so?”. Durch solchen Content trifft “Wochenspiegel” genau den Humor der meisten Leser und sammelt Sympathiepunkte.


4. Wochenspiegel (18.146 Facebook-Fans)

Wochenspiegel

Auf Platz 4 ist ebenso eine “Wochenspiegel”-Seite  zu finden. Der Unterschied: Wochenspiegel (wochenspiegellive.de) ist auf mehrere Facebook-Seiten gegliedert und bietet jeder Region (insgesamt 8) eine eigene Präsenz. So hat der Leser die Möglichkeit nur Nachrichten aus seiner Umgebung zu lesen.

wochenspiegelhunsrück

Genau wie sein Vorränger gewinnt auch die zweite Wochenspiegel-Seite durch kuriose Inhalte die Aufmerksamkeit der Leser.

Zum Facebook-Aufritt des Wochenspiegel

5. Wochenspiegel und Supersonntag (12.600 Facebook-Fans)

Wochenspiegel Supersonntag

Auch auf dem nächsten Platz befindet sich eine Wochenspiegel-Seite. Sie ähnelt den anderen Präsenzen der “Wochenspiegel” sehr und unterscheidet sich nur an der Anzahl der Seiten (7 Facebook-Seiten gesamt).

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“Advent im Pfeilergraben”..Wochenspiegel und Super Sonntag ist sehr lokal orientiert und bekommt durch Inhalte wie dem kleinen Weihnachtsmarkt stets positive Resonanz. Die Bindung zwischen Leser und Verlag wirkt sehr nah.

Zum Facebook-Auftritt vom Wochenspiegel und Super Sonntag

6. Lokalkompass (11.366 Facebook-Fans)

Lokalkompass

Gegenseitiger Austausch von Bürger zu Bürger –  das ist es, was das Onlineportal Lokalkompass der WVA/ORA Anzeigenblätter ausmacht. Betreut wird die Facebook-Seite von erfahrenen Redakteuren, die mit derzeit über 70.000 Bürgerreportern in Kontakt stehen und so immer vor Ort die neuesten Nachrichten liefern können.

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Die große Anzahl an Leserreportern und die damit verbundene Qualität und Authentizität der Beiträge ist das, was den besonderen Reiz der Lokalkompass-Seite ausmacht. Vor allem Inhalte aus dem kulturellem Bereich, wie beispielsweise dem Hattinger Weihnachtsmarkt, der auf den 1.Platz der Märkte in NRW gewählt wurde, erzeugen viele Likes und werden oft geteilt(vgl. Bild).

Zum Facebook-Auftritt vom Lokalkompass

7. Wuppertaler Rundschau (8347 Facebook-Fans)

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Die Facebook-Präsenz der “Wuppertaler Rundschau” des Verlags Rundschau Verlagsgesellschaft mbH informiert über aktuelle Themen aus Nachrichten, Politik und Sport in Wuppertal. Auch sie setzt auf Beiträge, die gerne geteilt werden.

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“Helene Fischers Duft kann Allergien auslösen”. Solche Schlagzeilen erwecken natürlich großes Interesse und zwingen den Leser fast schon zum Lesen des Artikels.

Zum Facebook-Auftritt der Wuppertaler Rundschau

8. Stadt-Kurier (8011 Facebook-Fans)

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Die Facebook-Seite des “Stadt Kurier” (Kurier Verlag GmbH in Neuss) informiert ihre Fans stets mit den neuesten Ereignissen rund um Neuss. Dabei werden vermehrt Meldungen mit lokaler Relevanz, wie Delikte,  aktuelle Bauarbeiten oder Straßensperrungen gepostet.

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Die Aufnahmen der “Siegerehrung” des neuen Bürgermeisters Reiner Breuer generierte viele Likes und kam bei den Lesern aus Neuss gut an.

Zum Facebook-Auftritt des Stadt-Kurier

9. Wochenkurier.info (7625 Facebook-Fans)

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Den neunten Platz belegt der “Wochenkurier” der KG WochenKurier Verlagsgesellschaft mbH & Co. in Dresden. Der gesamte Facebookauftritt teilt sich in insgesamt sieben regionale Seiten auf und füttert den Leser regelmäßig mit den neuesten Nachrichten aus seinem persönlichen Umfeld.

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Ein schönes Foto, ein paar nette Worte  – und schon erweckt man einen sympathischen Eindruck bei den Lesern.

Zum Facebook-Auftritt des Wochenkurier

10. Nibelungen Kurier (7502 Facebook-Fans)

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Und last but not least die Facebookseite des “Nibelungen Kurier” der Nibelungen Kurier Verlag GmbH in Worms. Sie begeistert seine Fans vor allem durch Beiträge aus den Bereichen Kultur, Sport und Politik.

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Die Eröffnung des neuen Galeria Kaufhofs sorgte für gehörig viel Gesprächsstoff und Diskussionen.

Zum Facebook-Auftritt des Nibelungenkurier

Mit Lokalität gegen die Global Player des E-Commerce

Mit Lokalität gegen die Global Player des E-Commerce
Foto: iStock.com/BsWei

Schnell, bequem, günstiger und immer geöffnet – das sind die typischen Merkmale des Online-Shoppings. Gut für den Kunden, schlecht für die lokalen Händler. Die Stadt Pfaffenhofen hat sich im Rahmen eines Modellprojektes der Herausforderung gestellt, eine digitale Strategie zu entwickeln, die den Handel vor Ort stärkt.

Das bayerische Mittelzentrum Pfaffenhofen an der Ilm ist zusammen mit den Städten Coburg und Günzburg für das Modellprojekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums ausgewählt worden.  Das Modellprojekt soll die Stadt laut eigenen Angaben „fit für die Digitalisierung machen.“ Im Januar 2016 wird das Projekt der digitalen Einkaufsstadt Pfaffenhofen offiziell starten. Es soll eine digitale Strategie entwickelt werden, den lokalen Handel zu stärken, um künftig gegen große Online-Shops wie Zalando oder Amazon bestehen zu können. Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner erläutert, dass jeder, der in der Zukunft erfolgreich sein will, den Kunden das Beste aus beiden Welten bieten muss. Für den Handel vor Ort ist das sicherlich keine einfache Aufgabe: Denn die Geschäfte müssen sich an das Einkaufsverhalten der Kunden anpassen. Wie das am besten funktionieren kann, soll jetzt ab Januar herausgefunden und umgesetzt werden.

Bereits zukunftsweisend in der Kommunikation mit dem Bürger

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm hat bereits in anderen Bereichen des kommunalen Lebens für die Bürger die digitalen Möglichkeiten gewinnbringend genutzt. So hat sie mit „PAF und DU – Mitwissen – Mitreden – Mitgestalten“ ein innovatives, interaktives Bürgerportal geschaffen, um den Bürgerdialog zu stärken und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Das Portal ermöglicht es Bürgern, bei politischen Prozessen mitzudiskutieren und diese aktiv mitzugestalten. Aus den Inhalten des Online-Portals wird regelmäßig durch Web-to-Print ein gedrucktes Bürgermagazin erstellt. Pfaffenhofener Bürger erhalten dieses Magazin direkt in ihren Briefkasten. Die Publikationslösung für Portal und Magazin kommt dabei komplett von Gogol Publishing. “Mit der Technologie von gogol medien ist Bürgerinformation und aktives Mitgestalten in Pfaffenhofen ausgeweitet und auf ein völlig neues und innovatives Fundament gestellt worden”, so der erste Bürgermeister der Stadt, Thomas Herker.