Kategorie: News

Digitale Transformation einer Wochenzeitung: Leserreporter bei der StadtZeitung

Zum 6. Gogol Open House Day trafen sich über 50 Gäste aus Lokalzeitungs- und Anzeigenblattverlagen zum Austausch und zur Inspiration – bei spannenden Vorträgen: Simon Kriener von der Augsburger StadtZeitung berichtete zum Beispiel von der digitalen Transformation einer Wochenzeitung und wie eine Community von Leserreportern dabei helfen können. 

Simon Kriener ist als dualer Student bei der Mediengruppe Mayer & Söhne eingestiegen und verantwortet seit Oktober 2015 als Produktmanager Digital die digitale Strategie der Verlage. Schwerpunkte seiner Arbeit sind der Ausbau der Community, User Generated Content und die Geschäftsmodellentwicklung für crossmediale Vermarktungsmöglichkeiten. Kriener ist Masterstudent im Bereich der digitalen Kommunikation an der Universität der Künste Berlin und der Universität St. Gallen.

Gogol Publishing Open House Day - Vortrag Simon Kriener

Wie bereits im August hier berichtet, können seit Anfang diesen Jahres die Leser auf stadtzeitung.de Beiträge verfassen, Bilder hochladen und Themen diskutieren. Simon Kriener beschreibt dies in seinem Vortrag auf dem Open House Day bei Gogol Publishing als zentralen Bestandteil der digitalen Transformation, die dort im Haus der StadtZeitung stattfindet.

So will die StadtZeitung “Nähe” neu definieren und über alle Kanäle immer und überall verbreiten, auf Interaktion mit den Lesern setzen und ihnen vor allem zuhören, wer an welchen Orten über welche Themen spricht.

Kriener zitiert in seinem Vortrag auch Prof. Dr. Klemens Skibicki, der auch auf der BVDA-Tagung vergangenen Monat gesprochen hat:

„Digitale Transformation ist nicht: Das Gleiche tun wie vorher, aber jetzt in digitalen Kanälen, sondern das sich Anpassen an die Rahmenbedingungen einer Netzwerkökonomie.“

Modell Social Media Diese neue Netzwerkökonomie vergleicht Kriener mit dem Gesprächsprinzip einer “Gartenparty”, bei der nicht einer vorne steht und erzählt, sondern sich die Beteiligten untereinander über die verschiedensten Kanäle unterhalten. Das Prinzip der Zeitung mit Ihrem alten Kommunikationsmodell der strikten Push-Kommunikation funktioniert in dieser Welt nicht mehr. Diese Veränderung stellt Verlage vor große Herausforderungen. Ihre Leser entwicklen sich vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten. Diese fortschreitende Entwicklung eröffnet Verlagen aber neue Möglichkeiten im Markt gemeinsam mit den Konsumenten zu interagieren und auf seinem Portal alle Inhalte der Region abzudecken. Verlage befinden sich also auf dem Weg vom „klassischen“ Content-Provider zum Network-Organizer, einem Unternehmen also, das Information und Kommunikation nicht mehr ‚einkanalig‘ steuert, sondern im Zentrum einer Community steht und diese organisiert.

dsc_7984Der Markt für Informationen wandelt sich im Digitalen von einem Massenmarkt zu einem Nischenmarkt. Lokalzeitungen müssen hier versuchen alle Informationen ihrer Region abzudecken. Dieser Anspruch kann nur mit einer funktionieren Community erreicht werden. Kriener sieht eine solche Community als einzige Möglichkeit auch künftig der Reichweitenchampion der Region zu sein. “Die Masse an lokalen Informationen kann nur über User Generated Content abgedeckt werden.” Leserreporter helfen sowohl bei der Generierung als auch bei der Verbreitung der Inhalte über die Haupttraffictreiber Search und Social. “Jede dritte Suche hat heute einen lokalen Bezug.” so Kriener. Dieses Potential müssen Lokalverlage nutzen. Deswegen legt die StadtZeitung einen großen Fokus auf die Weiterentwicklung ihres Onlineportals.

Über 5.000 User haben sich inzwischen bei der StadtZeitung als Leserreporter registriert, die Reichweite der Portals hat sich verdoppelt. Was sie vor allem gelernt haben, so Kriener, sei, dass sie keine Community bauen. Diese sei bereits da und interagiere auch schon längst. Es müsse ein Kommunikationswerkzeug geschaffen werden, “das es für alle da draußen eleganter macht, ihre Öffentlichkeitsarbeit in den Vereinen zum Beispiel zu gestalten und noch mehr Menschen zu erreichen.”

Mehr zum Open House Day gibt es auch auf unserer Webseite. Die Präsentation zum Vortrag von Simon Kriener können Sie mit dem folgenden Formular anfordern:

Einsatz von Social Media in Lokalzeitungen: Große Unterschiede und kleine Zeitungen, die weit vorn liegen

Gogol Publishing hat die Online-Auftritte von 212 Lokalzeitungen hinsichtlich ihrer Social-Reichweite untersucht und verglichen – mit einem überraschenden Ergebnis: Nicht nur auflagenstarke Zeitungen tauchen im Ranking weit oben auf, sondern auch kleinere Verlage können punkten. Insgesamt ist jedoch bei allen Zeitungen noch Luft nach oben.

Gogol Publishing hat bei 212 Lokalzeitungen aus Deutschland untersucht, wie viele Besuche der Online-Auftritt durchschnittlich über Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter bekommt. Um ein vergleichbares Resultat zu erzielen, wurde dazu die Social-Reichweite in Verhältnis zu der verbreiteten Auflage der Zeitung gesetzt. Das Ergebnis: Durchschnittlich erzielt jede Lokalzeitung im Monat 2,2 Social-Visits pro gedrucktem Exemplar. Eine Zeitung mit einer Auflage von 50.000 würde also 110.000 Online-Visits über soziale Medien erhalten.

Social-Reichweite Lokalzeitungen

Kleine Verlage zum Teil mit mehr Social-Reichweite als Zeitungen mit hoher Auflage

Die meisten Social-Visits pro Auflage (11,6) erreicht die Hamburger Morgenpost und zeigt, was mit Social-Media möglich ist. Aber auch die deutlich kleinere Emder Zeitung ist unter den Top Ten vertreten. Der Online-Auftritt dieser ostfriesischen Zeitung wird 6,5 Mal pro Exemplar über soziale Medien aufgerufen. Weitere Beispiele kleiner Verlage im vorderen Drittel sind die Gmünder Tagespost aus Baden-Württemberg und die Werra-Rundschau in Hessen, die um die fünf Social-Visits pro Exemplar generieren. Ihren genauen Platz im Ranking können Zeitungen bei Gogol Publishing anfragen. Gerne können Sie das untenstehende Formular dafür verwenden. 

Über die Datenerhebung

Die Visits-Zahlen wurden, sofern ein Verlag dort gelistet ist,  bei der IVW erhoben. Die Zeitungsverlage, die unter einer Dachmarke in der IVW-Ausweisung geführt werden, werden dabei unter ihrer Dachmarke betrachtet. Die Auftritte nicht-gelisteter Verlage hat Gogol Publishing mittels des Tools Similarweb ermittelt und mit den Daten der IVW-gelisteten Angebote interpoliert. So war es möglich, für die Auftritte ohne IVW-Ausweisung einen guten Näherungswert bezüglich ihrer Reichweite zu errechnen. Die Social-Werte wurden ebenfalls über das Tool Similarweb erhoben und mit den Visits der Online-Auftritte ins Verhältnis gesetzt. Bei den Auflagen wurden die Zahlen der Druckauflagen aller bei der IVW geführten Zeitungen verwendet. Bei nicht-gelisteten Verlagen wurden die Angaben aus den jeweiligen Mediadaten verwendet.

Neuere Verfahren bei der Messmethode zeigen: Lokales in der Zeitung ist noch wichtiger als vermutet

Der Schweizer Wissenschaftler und Unternehmensberater Dr. Carlo Imboden hat das Verhalten von Lesern mittels des sogenannten Readerscan-Verfahren untersucht, bei dem eine Versuchsperson mit einem elektronischen Lesestift kennzeichnet, an welchen Stellen er am Text aussteigt. Diese Methode soll eine wesentlich genauere Messung als bei bisherigen Verfahren ermöglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Obwohl das Lokale auch früher schon wichtig für den Leser war, nimmt seine Bedeutung in den letzten Jahren rasant zu. Grund dafür ist die immer stärkere Durchdringung des alltäglichen Lebens durch das Internet und dessen Nutzung durch Computer und Smartphones.

Dass lokale Informationen für Leser eine hohe Bedeutung haben, wurde immer vermutet und auch durch Leserbefragungen immer wieder bestätigt. In einem Interview in der Drehscheibe zeigt der Medienforscher Dr. Carlo Imboden, was sie durch das neuartige Messverfahren, das wesentlich genauere Ergebnisse liefern kann, herausgefunden haben: Es bestätigt sich auch hier, dass lokale Informationen bevorzugt gelesen werden, aber es ist auch zu erkennen, dass sich dieser Trend gerade in der gedruckten Zeitung in den letzten Jahren noch einmal verstärkt hat. Warum ist das so? Laut Imboden liegt dies nicht – wie üblich vermutet – ausschließlich an der jüngeren Generation, die sich lieber online informiert, sondern daran, dass der typische Zeitungsabonnent mit einem Durchschnittsalter von 45-55 Jahren inzwischen ebenfalls ein anderes Konsumverhalten an den Tag legt: “Diese Leute haben heute auch fast alle einen Internetzugang am Arbeitsplatz und entwickeln inzwischen dasselbe Rezeptionsmuster wie die Jüngeren. Sie haben sich eben auch angewöhnt, schnell noch einmal in ein Newsportal hineinzuschauen und sich zu informieren, bevor sie um 17 Uhr nach Hause gehen”, so Imboden. Damit würden die üblichen Informationen, die im Mantelteil einer Zeitung stehen, zunehmend uninteressanter und das Interesse verlagert sich weiter in den lokalen Teil.

Auswertungen zeigen: Lokalnachrichten sind das beliebteste Thema bei Zeitungslesern.
Auswertungen zeigen: Lokalnachrichten sind das beliebteste Thema bei Zeitungslesern.

“Lokales wird entscheidender für die Kaufbereitschaft der Leser”

Die Konsequenz daraus ist, dass sich die klassische Zeitung – wenn sie weiterhin Leser haben möchte, die bereit sind, in Form eines Abonnements für die Inhalte zu bezahlen – um qualitativ hochwertige und Mehrwert stiftende Berichterstattung kümmern muss. Das reine Abdrucken von typischen “Vereinsmeldungen, […] Ehrungen und Jubiläen” reiche dafür nicht aus, sondern “die lokalen Redakteure müssen herausfinden, was die Bevölkerung beschäftigt. Die Sorgen, Nöte, Ängste und Freuden müssen sie im Blatt aufgreifen” (Imboden) – nur so hätte die Zeitung eine Chance für die Zukunft.

Ohne die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort geht es nicht

Wie sich das konkret umsetzen ließe, lässt das Interview offen. Ein großes Problem von Zeitungen sind ja die immensen Kosten, die flächendeckende Lokalredaktionen verursachen. Um vollständig über die Themen, die eine Kommune umtreibt, informiert zu sein, bräuchte man einen gut ausgebildeten Redakteur an jedem noch so kleinen Ort – idealerweise mit einer Infrastruktur wie zum Beispiel einer Anlaufstelle in Form einer Zweigstelle. Doch dies ist kaum bezahlbar. Wie lässt sich dieses Dilemma lösen? Hier kommt der von Jeff Jarvis geprägte Begriff des “networked journalism” ins Spiel: Durch enge Zusammenarbeit mit den Lesern vor Ort lässt sich die theoretisch notwendige aber nicht umzusetzende Omnipräsenz einer Redaktion nämlich trotzdem verwirklichen. Wenn die Leser  – ob als sogenannte Leserreporter oder auch als externe Autoren – als Impulsgeber fungieren und proaktiv über die Dinge berichten können, die ihnen wichtig sind, hat der Redakteur die Möglichkeit, Geschichten aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Gerade im Zusammenspiel von Online und Print eine oftmals ideale Lösung: Von Lesern selbst erstellte Bilder, Kommentare oder Geschichten werden für Print kuratiert und “veredelt” und schaffen so einen großen Mehrwert für die gedruckte Zeitung.

Externe Autoren können wichtige Funktionen der Inhalteerstellung übernehmen
Externe Autoren – wie zum Beispiel Leserreporter – können im Sinne eines networked journalism wichtige Funktionen im Prozess der Inhalteerstellung übernehmen.

Die richtigen Instrumente und die richtige Betreuung sind ausschlaggebend

Um Leser optimal an ein Portal binden zu können, braucht man die richtigen Instrumente und eine auf seine Bedürfnisse angepasste Infrastruktur. So muss die Kommunikation mit der Redaktion und anderen Autoren einfach und selbsterklärend sein. Ein regelmäßiges Feedback und ein Sich-Begegnen auf Augenhöhe sind zudem ein Muss, wenn sich Leser ernst genommen fühlen sollen. Wenn darüber hinaus auch noch Instrumente zur Reichweitensteigerung eigener Inhalte zur Verfügung gestellt werden, eröffnet sich für den Autor zudem die Möglichkeit, dazuzulernen und seine eigenen Beiträge stetig zu verbessern.

Weitere Infos zu diesem Thema liefert unsere Studie “Autoren stärken, Reichweite ernten” sowie die Case Study “Autorencockpits”.

Bei Fragen können Sie uns auch gerne eine E-Mail schicken:

Paywall im Test bei Royalfuchs

Paywall Ja oder Nein? Royalfuchs.de ist eine Onlineplattform aus dem Hause Gogol Publishing und bietet Informationen und Nachrichten zu den europäischen Königshäusern und deren Persönlichkeiten. Im Rahmen eines Pre-Tests auf dieser Webseite wurden die Möglichkeiten einer Paywall des amerikanischen Unternehmens Piano untersucht. 

Logo Royalfuchs

Dass die Geschäftsmodelle von Zeitungen nicht eins zu eins vom Print- in den Online-Bereich übernommen werden können, ist nachvollziehbar. Online gibt es viele Wege, eine Webseite zu finanzieren. Oft wird auf das bewährte Modell zurückgegriffen, Werbe- und Anzeigenplätze zu verkaufen. Doch durch die steigende Anzahl der Nutzer von AdBlockern geht den Seitenbetreibern damit eine beträchtliche Summe verloren. Die WAN IFRA veröffentlichte dazu am 10.05.2016 einen Bericht, laut dem das AdBlock Plus-Plugin inzwischen über 100 Millionen Mal installiert wurde. Mit diesem Plugin werden die Werbebanner für die Nutzer unsichtbar und dämmen damit die Werbeeinnahmen. Welche verschiedenen Möglichkeiten es für die Seitenbetreiber gibt, den AdBlocker zu umgehen, haben wir bereits im Februar hier zusammengefasst.

Infografik: 120 deutsche Zeitungen setzen auf Paywall | Statista
Infografik: 120 deutsche Zeitungen setzen auf Paywall | Quelle: Statista, BDZV

Eine Möglichkeit, den Verlusten bei den Werbeerlösen entgegenzutreten, ist eine sogenannte Paywall. Hier gibt es derzeit vier Ansätze, die auch schon von verschiedenen deutschen Tageszeitungen verwendet werden:

  • Freemium: Ein Teil der Artikel bleibt kostenlos, der Rest ist nur bei Erwerb eines Abos als Premium-Content verfügbar
  • Metered Model: Eine gewisse Anzahl an Artikeln im Monat ist frei, danach muss ein Abo abgeschlossen werden, um weiterzulesen
  • Harte Bezahlschranke: Das gesamte Online-Angebot ist kostenpflichtig
  • Freiwillige Bezahlung: Hier ist den Lesern freigestellt, ob sie für die Artikel bezahlen wollen oder nicht – also eher auf Spendenbasis

Wie sieht die Paywall von Piano beim Royalfuchs aus?

royalfuchs paywall2

Der Serienfuchs testet auf seiner Tochterseite Royalfuchs das Metered Model der amerikanischen Firma PianoDer Webseitenbesucher hätte je nach Konfiguration eine bestimmte Anzahl an Aufrufen des Premium Contents frei. Beim x.-ten Aufruf eines Beitrags erscheint dann auf der Seite eine Paywall und legt sich über den Content. Der Test bei Royalfuchs wurde so konfiguriert, dass drei Artikel zu einem Thema, zum Beispiel zu Kate Middleton, noch frei verfügbar wären. Ab dem vierten solle sich die Paywall einschalten. Sollte der Leser noch kein Abonnent sein, stehen ihm dann 3 Optionen zur Verfügung, um den Content freizuschalten: Ein Tageszugang für 0,99€, ein Wochenabo für 5,99€ und ein Monatsabo für 19,99€, wobei er bei letzterem auch einen 48-Stunden-Testzugang nutzen kann. Wenn der Leser bereits Abonnent wäre, könnte er sich mit seinen Daten einfach einloggen und weiterlesen.

Wie läuft das Abonnement ab? 

Wenn ein Abo abgeschlossen werden soll, öffnet sich nach der Entscheidung für eine Option eine Ansicht mit der Auswahl einer Bezahlmethode, zum Beispiel Kreditkarte oder PayPal. Der Bezahlvorgang wird über die e-Commerce-Plattform Tinypass abgewickelt, welche zu Piano gehört. Mit Eingabe der Konto-/Kreditkartendaten wird der Content dann für den jeweils abonnierten Zeitraum freigeschalten. Eine Bestätigung des Kaufs erhält der Kunde per E-Mail. Außerdem kann er auch nach dem Login eine Übersicht seiner Abonnements, Laufzeiten und der hinterlegten Bezahlmethoden aufrufen.

Paywall beim Royalfuchs: Abschluss eines Abonnements mit Tinypass
Paywall beim Royalfuchs: Abschluss eines Abonnements mit Tinypass

Neben den verschiedenen Optionen für Kunden bietet Piano auch für die Administratoren wichtige Informationen: unter anderem gibt es in der Benutzeroberfläche von Piano eine Übersicht über alle getätigten Transaktionen und Anmeldungen, sowie ein eigenes Trackingsystem  und eine Analytics- Übersicht. Das bietet den Administratoren von Royalfuchs alle wichtigen Informationen und Statistiken auf einen Blick. Ob eine Paywall tatsächlich eingeführt werden soll, wird noch diskutiert. Wenn Sie Fragen zur Einführung einer Paywall oder auch allgemein zur Erstellung einer Online-Plattform haben, schreiben Sie uns eine E-Mail:

Online-Workflow bei der RMA: Auch externe Mitarbeiter erstellen ihre PR-Beiträge direkt im Redaktionssystem

Mitarbeiter der Regionalmedien Austria (RMA) können mittels eines neu entwickelten PR-Editors ab sofort PR-Beiträge, die im Anzeigenplanungstool von ProcSet angelegt wurden,  direkt im Redaktionssystem von Gogol Publishing erstellen und bearbeiten. Über einen per E-Mail versendeten Link können zudem auch externe Mitarbeiter Zugang ins System erhalten und so bequem ihre Texte und Bilder bis kurz vor Drucklegung anpassen – ohne dafür auf Indesign oder einen Zugang zu Procset angewiesen zu sein.

Online-Workflow bei der RMA

Der dadurch ermöglichte Workflow im Printsystem von Gogol Publishing erleichtert noch einmal deutlich die Zusammenarbeit mit externen Partner und freien Autoren: Er erlaubt externen Mitarbeitern der RMA die Nutzung ihres browserbasierten Printpublishingsystems zur Gestaltung ihrer PR-Beiträge. Der Mitarbeiter bekommt dazu eine E-Mail, in der ein Link zum zu gestaltenden PR-Beitrag enthalten ist. Dabei erhält er lediglich Zugriff auf seinen persönlichen Beitrag, weitere Inhalte sieht er nicht bzw. kann diese nicht bearbeiten.

Von Procset zu Gogol und wieder zurück zu Procset

Der Workflow entstand in Form einer engen Verzahnung mit ProcSet, einem ebenfalls onlinebasierten System, welches die RMA für ihren Anzeigenworkflow  nutzt: Gebuchte und angelegte PR-Beiträge können jetzt per Knopfdruck direkt in den Editor des Printpublishingsystems von Gogol importiert und alternativ auch dort durch einen externen Mitarbeiter bearbeitet werden. Dies geschieht, indem aus ProcSet heraus direkt ein Link per Mail an einen externen Mitarbeiter versendet wird. Eine fertig gestaltete PR wird dann dann direkt aus dem Printpublishing von Gogol heraus zurück zu Procset als PDF übertragen, wenn der Nutzer auf “Exportieren” klickt.

PRs im vorgegebenen Layout ohne Procset oder Indesign erstellen und ohne Mehraufwand online stellen

Externe Mitarbeiter können somit sehr einfach – und ohne Zugang zu ProcSet oder InDesign haben zu müssen – PR-Beiträge im vorgegebenen RMA-Print-Layout erstellen. Zusätzlich besteht für die RMA auch die Möglichkeit, die in Gogol erfassten PR-Beiträge ohne Mehraufwand in einen Online-Artikel zu überführen, welcher für die Veröffentlichung angepasst werden kann.

Wenn Sie noch Fragen zu unserem Publishing-System haben, schicken Sie uns eine E-Mail:

Medienwandel ist auch Methodenwandel — Der Prozess ist entscheidend für den Erfolg

Große wie kleine Medienhäuser, die den aktuellen Umbruch erfolgreich mitgehen und mitgestalten möchten, stehen vor schwierigen Herausforderungen. Bestehende Formate müssen neu konzipiert, moderne Plattformen und Kanäle bespielt, Workflows müssen angepasst werden, um dem Leser ein umfassendes Angebot liefern zu können und neue Zielgruppen zu erschließen. Wer nun den veränderten Anforderungen mit einer alt bewährten Denkweise begegnet, begeht einen fatalen Fehler, denn das klassische Projektvorgehen nach dem Modell “Wasserfall” birgt hohe Risiken.

Deshalb setzt die bayrische Tageszeitung “Der Neue Tag” aus Weiden(299.000 Leser) bei der Einführung ihres neuen Redaktionssystems auf das agile Vorgehensmodell von Gogol Publishing, das mit modernen Methoden und Toolkits, kurzen Arbeitszyklen und heterogenen Projektteams eine passgenau entwickelte Lösung für den Kunden ermöglicht.

Kunden beim Test
Testen, anpassen, testen, anpassen: Agiles Vorgehen nähert sich stetig dem, was der Kunde wirklich möchte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte ihr Lastenheft oder Ihren Anforderungskatalog

Typischer Bestandteil eines klassischen Projektvorgehens sind monumentale Lastenhefte, die zu Beginn des Projekts definiert und im späteren Verlauf nicht mehr angerührt werden. Bereits hier sollen alle Feinspezifikationen für die Anforderungen an das neue System festgelegt werden, was nicht nur äußerst schwierig, sondern auch wenig sinnvoll ist. Oft wird erst beim Testen des neuen Systems klar, wie die veränderten Anforderungen genau aussehen oder welche Features tatsächlich benötigt werden.

Darüber hinaus ergibt sich heutzutage ein weiteres Problem: Medienhäuser und ihre Produkte sind einem steten Wandel unterworfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das System, mit dem sie ihre Angebote realisieren, diesem Wandel standhalten und sich ebenfalls flexibel anpassen muss. Spätestens jetzt erscheint das klassische “Wasserfall”-Modell nicht mehr zeitgemäß, denn hier steht dem Verlag oft erst nach einer langen Implementierungszeit von bis zu einem Jahr ein lauffähiges System zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Aufwendungen bereits versenkt und jede Anpassung wird aufwendig und teuer – Enttäuschung ist die Folge.

Toolkits zum Ausprobieren und eine gemeinsame Sprache

“Der Neue Tag” in Weiden konnte bereits nach zwei Monaten eine erste Version seines Redaktionssystems in der “Sandbox” testen und mit geeignetem Werkzeug und Toolkits spielerisch-explorativ die neuen Möglichkeiten ausprobieren. Sowohl Entscheider als auch spätere Systemnutzer waren dadurch maßgeblich an der Entwicklung ihres eigenen Systems beteiligt und wurden zu “Co-Entwicklern”, die auf Augenhöhe mit dem Anbieter gemeinsam wichtige Entscheidungen trafen. Unklarheiten und Ängste werden so von Beginn an aus dem Weg geschafft.


Thomas Maul

„Jeder, der über eine Systemeinführung nachdenkt, sollte das agile Vorgehen von Gogol Publishing gesehen haben.“

Thomas Maul, Geschäftsführer “Der Neue Tag”


Verlagsbranche unter Innovationsdruck

Ein agiles Vorgehen mit frühem Feedback und permanenter Weiterentwicklung ist für andere Branchen mit hohem Innovationsdruck schon lange Standard. Auch die Verlagsindustrie muss diesem Vorbild folgen, wenn sie den Wünschen der Leser und den Anforderungen der Digitalisierung nachkommen will. Eine fundamentale Transformation von Workflows und Prozessen ist mittlerweile unerlässlich, um im Medienwandel zu bestehen.

Gogol Publishing stellt das agile Vorgehen auf der World Publishing Expo (IFRA-Expo) vor

Auf der World Publishing Expo stellt Gogol Publishing vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 das agile Vorgehen im Rahmen von Vorträgen und Standpräsentationen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Messe. Besuchen Sie uns einfach in Hamburg an Stand Nr. 1.560 (direkt am Media Port “Revenue” in Halle A1) auf einen Kaffee. Terminvereinbarung unter gogol-publishing.de/ifra-expo-2015.

“Best of OHD” – Ein Rückblick auf die letzten 4 Jahre

Anlässlich unseres 5. Open House Days am 10. September 2015 möchten wir Ihnen mit einem kleinen “Best of” einen thematischen Rückblick auf die letzten Jahre geben. Zukunftsorientierte Vorträge und anregende Gespräche unter Entscheidern der Medienbranche – eine Bildergalerie der schönsten Momente gibt zudem einen Einblick in die Atmosphäre dieser spannenden und aufschlussreichen Events.

Gogol Publishing Open House Day 2015 Zum Open House Day 2015

Mal waren es die Möglichkeiten und Chancen im Cloud Publishing, mal die Erfahrungen mit der Arbeit mit Leserreportern. Aber auch mit Strategien für die Zukunft der Zeitung bis hin zu Best Practices für den Aufbau von Reichweite und Vermarktungsmöglichkeiten digitaler Medien beschäftigten sich die Teilnehmer. Stets waren es wegweisende Themenfelder, die die Zukunft der Entwicklungen für die kommenden Jahre gestalten sollten.

Hier finden Sie einen Überblick über die Vortragsthemen und Programmpunkte der vergangenen Jahre:

OHD 2011
OHD 2012
OHD 2013
OHD 2014

Auch in diesem Jahr (OHD 2015) bekommen unsere Gäste in Vorträgen und Live-Demonstrationen wie die Jahre zuvor einen Einblick, wie Kunden unsere Lösungen einsetzen und lernen die neuesten Entwicklungen unseres Systems kennen. Besonders der konstruktive und offene Austausch zwischen Kunden, Interessenten und dem Gogol-Publishing-Team wird von den Teilnehmern geschätzt.


„Der Open House Day in Augsburg bietet […] einen interessanten Austausch mit anderen Verlagen und deren Content- und Vermarktungsstrategien. Für alle gab es überaus interessante Beiträge, die für jedes Portal, das redaktionellen Content bietet, lehrreiches Material bot. Von Social Media über SEO bis zur Gewinnung von BürgerReportern war alles dabei. Für mich ein erfolgreicher Tag mit guten Netzwerk-Möglichkeiten und dem Team von Gogol, das geduldig Rede und Antwort stand.“

Beatrix Gutmann, Leiterin Community und Social Media WVW/ORA

An dieser Stelle möchten wir auch einen besonderen Dank an alle Vortragenden aussprechen, sie sind diejenigen, die den Anstoß für die wichtigen und anregenden Diskussionen geben und auch einen Einblick liefern, wie sie speziell mit bestimmtem Herausforderungen umgehen!

In einer Bildergalerie haben wir schöne Momente der vergangenen Open House Days zusammengefasst und dabei auch noch ein paar Fotos eingestreut, die während der Vorbereitungen oder “Hinter den Kulissen” entstanden sind. Viel Spaß beim Ansehen!

Berliner Woche: Erfolgreicher Start mit neuem Print­Produktionssystem

Berlins größte Wochenzeitung, die Berliner Woche, hat die gesamte Printproduktion ihrer Zeitung auf das webbasierte Publishing-­System von Gogol Publishing umgestellt. Damit werden jetzt wöchentlich 1,5 Millionen Ausgaben für die gesamte Hauptstadt im Internet erstellt –­ in einem durchgehenden Workflow von der Erfassung der Beiträge über den Satz bis zu Drucklegung.

Zeitungserstellung im Webbrowser

Die Zufriedenheit war groß, als die ersten neun Stadtteilausgaben der Berliner Woche per PDF­-Export an die Druckerei geschickt worden waren: Keine Überstunden, keine Ausfälle, keine Fehler –­ die Systemumstellung auf das browserbasierte Produktionssystem von Gogol Publishing hatte perfekt funktioniert.

Gleich von Beginn an Zeit gewonnen

Zwei Tage später, als alle 33 Stadtteilausgaben wohlbehalten in den 1,5 Millionen Briefkästen der Berlinerinnen und Berliner angekommen waren, war endgültig klar, dass das Projekt erfolgreich abgeschlossen worden war. Chef vom Dienst, Jürgen Möller, stellte im Anschluss fest: “Ich freue mich, dass meine anfängliche Skepsis nicht bestätigt wurde. Die Umstellung auf das rein browserbasierte Arbeiten ganz ohne Satzsysteme wie Indesign hat wunderbar geklappt. Durch den effizienten Workflow haben wir gleich von Beginn an Zeit gewonnen.”

Reibungslose Umstellung

Auch Verlagsleiter Bodo Krause zeigt sich hoch zufrieden mit der Einführung: “Die Redaktion war in der Lage, sich schnell auf das neue System einzulassen ­ das ist ein sehr großer Wert, den diese Mannschaft hat. Die Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter mit dem Team von Gogol Publishing hat zudem wunderbar funktioniert und war mit ausschlaggebend für diese reibungslose Umstellung.”

Früher war alles besser? Diese 11 Startseiten von Newsportalen beweisen das Gegenteil

Klare Struktur, große Fotoflächen, reduzierte Farben – auch an Nachrichtenseiten gehen Designtrends nicht spurlos vorbei. Unser Vergleich in Bildern zeigt: Einige große Newsportale sind im Vergleich zum Jahr 2005 kaum wiederzuerkennen.

1. SPIEGEL ONLINE

Der Spiegel

“SPIEGEL ONLINE” konnte sich auch 2005 schon sehen lassen. Mittlerweile wird die Startseite allerdings von der großen Bildfläche oben geprägt, das Menü ist von links nach oben gewandert.


2. DIE WELT

Die Welt

Auch “DIE WELT” setzt mittlerweile auf ein schlichtes Design, das den ersten Artikel sehr prominent über die ganze Seitenbreite präsentiert. Insgesamt hat sich die Darstellung deutlich beruhigt.


3. ZEIT ONLINE

Zeit Online

Der Leser bei “ZEIT ONLINE” wurde 2005 optisch vergleichsweise verwöhnt, schon damals wirkte die Seite nicht überladen und wenig fragmentiert. Die horizontale Menüleiste findet mittlerweile allerdings auch hier Eingang in die Gestaltung.


4. Neue Züricher Zeitung

Neue Züricher Zeitung

Auch die “Neue Züricher Zeitung” folgte zwischenzeitlich dem neuen Trend zu mehr Schlichtheit und hat sich zudem ein dezentes Grau als Hintergrund gegeben, das die reduzierten Elemente zusätzlich stabilisiert.


5. EL MUNDO

El Mundo

“EL MUNDO” zeigt, dass man in Spanien ebenfalls auf schlankes Design setzt. Die Homepage wirkt wie das Ergebnis einer achtwöchigen Mittelmeerdiät.


6. la Repubblica

la Repubblica

Die italienische “la Repubblica” hat ihre textlastigen Teaser aufgehübscht, wobei die Bildflächen auch heute noch vergleichsweise klein ausfallen.


7. THE INDEPENDENT

The Independent

Trotz dreizeiliger Überschriften lädt die aktuelle Startseite des britischen “INDEPENDENT” zum Stöbern ein – die Masse der blauen Textlinks auf der alten Homepage hingegen schmerzt leicht im Auge des Betrachters.


8. The New York Times

The New York Times

Auch die wohl bekannteste Newsseite der Welt “The New York Times” liegt mit ihrem Online-Auftritt voll im Trend: Großzügige weiße Flächen sorgen für Übersichtlichkeit und dezente Eleganz. Insgesamt erinnert das neue Design stark an das der Printausgabe.


9. THE WALL STREET JOURNAL

Wall Street Journal

Das “WALL STREET JOURNAL” nimmt sich ebenfalls Anleihen an aktuellen Designtrends, setzt dabei aber kaum auf überdimensionierte Bildflächen. Trotzdem wirkt die Seite deutlich ruhiger und luftiger als früher.


10. CHINA DAILY

China Daily

Im Reich der Mitte zeigen sich ähnliche Entwicklungen: Die quietschbunte Startseite des “China Daily” mit dem Charme einer Messiewohnung ist im Vergleich zur aktuellen Gestaltung kaum wiederzuerkennen.


11. The Sydney Morning Herald

Sydney Morning Herald

Mit dem australischen “Sydney Morning Herald” beschließen wir den kleinen Vergleich. Hier fallen die optischen Anpassungen insgesamt geringer aus. Neben der neuen Luftigkeit trägt auch das aktuelle Logo, das an die “New York Times” erinnert, seinen Teil auf dem Weg zu mehr gestalterischer Eleganz bei.

So wirkte die Umstellung auf Gogol bei der Berliner Woche – unmittelbarer Erfolg und hohes Potenzial

Im Februar diesen Jahres startete die Berliner Woche mit der Portal-Lösung von Gogol Publishing. Die Umstellung zeigte sofort Wirkung und erzielte deutlich messbare Erfolge in Form von hohen Reichweitensteigerungen. Doch das Beste ist: Mittel- und langfristig ist noch einiges mehr zu erwarten. Vergleiche mit anderen Kunden zeigen, dass das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Berliner Woche - Reichweitensteigerung

Ausgereifte Optimierung des Systems auf Usability und Reichweite bringt rasanten Zuwachs der Seitenaufrufe

BWO Visitsteigerung

Bereits innerhalb weniger Wochen waren die Vorteile der Umstellung des Berliner Woche Onlineportals auf das Gogol System zu spüren. In dieser kurzen Zeit steigerte sich die Zahl der Seitenaufrufe um 66 Prozent, was die Umstellung zu einem vollen Erfolg machte. Der Zuwachs ist vor allem der ausgereiften Optimierung des Systems auf Reichweite und Usability zu verdanken. Die Berliner Woche konnte außerdem von den Erfahrungen profitieren, die Gogol bei zahlreichen anderen Portal-Umstellungen sammeln konnte.

Reichweitenboost durch SEO und Social-Media-Optimierung

BWO Reichweitensteigerung

Suchmaschinen- und Social-Media-Optimierung sind die Werkzeuge, um Websiten ganz nach vorne zu bringen. Gogol Publishing kann sich auf seine zehnjährige Erfahrung in diesem Bereich stützen, die auch der Berliner Woche zugutekommt. So konnte seit der Umstellung ein Zuwachs der SEO-Visits von 39 Prozent erreicht werden. Bei den Besuchen durch Social Media Kanäle waren es sogar 47 Prozent.

Der Erfolg anderer Kunden zeigt: zehn- bis zwölffache Reichweite wahrscheinlich

Visitsteigerung

Die bisherigen Erfolge sind aber nur der Anfang. Das zeigt ein anderer Kunde von Gogol, die Regionalmedien Austria AG. Die Nummer 1 am österreichischen Zeitungsmarkt konnte seine Reichweite seit der Umstellung auf das System von Gogol verzwölffachen. Auch die Berliner Woche hat das Potenzial Reichweitesteigerungen in dieser Größenordnung zu erreichen, denn die Hebel des Systems, gerade was SEO, Social Media und die Einbindung und Stärkung von Autoren angeht, entfalten erst nach längerer Zeit ihre volle Wirkkraft. Das weiß auch Ingo von Brunn, Leiter Online bei der Berliner Woche:

“Die Lösung von Gogol Publishing bietet uns mit bewährten Produkt-Features und fortlaufender Optimierung ein solides Online-Fundament und schafft beste Voraussetzungen für langfristiges, organisches Reichweitenwachstum.”

WVW/ORA-Verlag erhält Auszeichung beim European Newspaper Congress 2015

Die Nachrichten-Community lokalkompass.de schreibt weiter Erfolgsgeschichte: Beim European Newspaper Award wurde dem WVW/ORA-Verlag, der den Lokalkompass betreibt, jetzt der „Award of Excellence“ in der Kategorie Konzept und Innovation verliehen.

Rund 500 Verlagsmanager und Redakteure kamen unlängst im prächtigen Wiener Rathaus zusammen, um beim European Newspaper Congress über aktuelle Entwicklungen und Innovationen aus der Medienbranche zu diskutieren und neueste Trends aufzuspüren. In Fachvorträgen zur Zukunft der Zeitung im Zeitalter des Internets wurde viel Mut gemacht: Die Stärken des gedruckten Wortes müsse in tiefgehende Geschichten übertragen werden.

Award of Excellence
Zeitungsdesigner Norbert Küpper (links) und Veranstalter Johann Oberauer (rechts) überreichten WVW/ORA-Geschäftsführer Haldun Tuncay (2.v. links) und Redaktionsleiter Thomas Knackert den „Award of Excellence“.

Award of Excellence für Konzept und Design

Einer der Höhepunkte des Kongresses, der dieses Jahr bereits zum 16. Mal stattfand, war die Verleihung der Awards of Excellence in diversen Kategorien des Zeitungsdesigns, etwa Methoden der Seitengestaltung und Visualisierung. Die international besetze Jury zeichnete dabei auch unsere Nachrichten-Community lokalkompass.de mit einem Award aus und lobte das vorbildliche Konzept und Design der Anzeigenblätter unseres Verlages, die durch ihre crossmediale Aufbereitung die Nachrichten-Community von lokalkompass.de optimal einbinden.

WVW/ORA-Geschäftsführer Haldun Tuncay freute sich sehr über die Auszeichnung:

„Schließlich werden hier normalerweise ausschließlich Tageszeitungen geehrt. Als einziger Anzeigenblattverlag innerhalb dieser renommierten Zeitungen diesen Preis zu erhalten, macht uns besonders stolz.“

Weitere hochkarätige Auszeichnungen für WVW/ORA und Lokalkompass

Award of Excellence

Der Award of Excellence ist bereits die vierte hochkarätige Auszeichnung, die der WVW/ORA-Verlag innerhalb der jungen fünfjährigen Geschichte des Lokalkompass erhalten hat. Im Jahr 2011 war es der Preis für Bürger- und Verbrauchernähe vom Bundesverband der Anzeigenblätter (BVDA), 2012 der XMA Crossmedia-Award des Weltzeitungsverbands WAN-IFRA. Im Jahr 2015 erhielten er einen BVDA-Sonderpreis sowie den Award of Excellence des European Newspaper Congress.