Kategorie: Mobile

Mit Lokalität gegen die Global Player des E-Commerce

Mit Lokalität gegen die Global Player des E-Commerce
Foto: iStock.com/BsWei

Schnell, bequem, günstiger und immer geöffnet – das sind die typischen Merkmale des Online-Shoppings. Gut für den Kunden, schlecht für die lokalen Händler. Die Stadt Pfaffenhofen hat sich im Rahmen eines Modellprojektes der Herausforderung gestellt, eine digitale Strategie zu entwickeln, die den Handel vor Ort stärkt.

Das bayerische Mittelzentrum Pfaffenhofen an der Ilm ist zusammen mit den Städten Coburg und Günzburg für das Modellprojekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums ausgewählt worden.  Das Modellprojekt soll die Stadt laut eigenen Angaben „fit für die Digitalisierung machen.“ Im Januar 2016 wird das Projekt der digitalen Einkaufsstadt Pfaffenhofen offiziell starten. Es soll eine digitale Strategie entwickelt werden, den lokalen Handel zu stärken, um künftig gegen große Online-Shops wie Zalando oder Amazon bestehen zu können. Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner erläutert, dass jeder, der in der Zukunft erfolgreich sein will, den Kunden das Beste aus beiden Welten bieten muss. Für den Handel vor Ort ist das sicherlich keine einfache Aufgabe: Denn die Geschäfte müssen sich an das Einkaufsverhalten der Kunden anpassen. Wie das am besten funktionieren kann, soll jetzt ab Januar herausgefunden und umgesetzt werden.

Bereits zukunftsweisend in der Kommunikation mit dem Bürger

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm hat bereits in anderen Bereichen des kommunalen Lebens für die Bürger die digitalen Möglichkeiten gewinnbringend genutzt. So hat sie mit „PAF und DU – Mitwissen – Mitreden – Mitgestalten“ ein innovatives, interaktives Bürgerportal geschaffen, um den Bürgerdialog zu stärken und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Das Portal ermöglicht es Bürgern, bei politischen Prozessen mitzudiskutieren und diese aktiv mitzugestalten. Aus den Inhalten des Online-Portals wird regelmäßig durch Web-to-Print ein gedrucktes Bürgermagazin erstellt. Pfaffenhofener Bürger erhalten dieses Magazin direkt in ihren Briefkasten. Die Publikationslösung für Portal und Magazin kommt dabei komplett von Gogol Publishing. “Mit der Technologie von gogol medien ist Bürgerinformation und aktives Mitgestalten in Pfaffenhofen ausgeweitet und auf ein völlig neues und innovatives Fundament gestellt worden”, so der erste Bürgermeister der Stadt, Thomas Herker.

Medienwandel ist auch Methodenwandel — Der Prozess ist entscheidend für den Erfolg

Große wie kleine Medienhäuser, die den aktuellen Umbruch erfolgreich mitgehen und mitgestalten möchten, stehen vor schwierigen Herausforderungen. Bestehende Formate müssen neu konzipiert, moderne Plattformen und Kanäle bespielt, Workflows müssen angepasst werden, um dem Leser ein umfassendes Angebot liefern zu können und neue Zielgruppen zu erschließen. Wer nun den veränderten Anforderungen mit einer alt bewährten Denkweise begegnet, begeht einen fatalen Fehler, denn das klassische Projektvorgehen nach dem Modell „Wasserfall“ birgt hohe Risiken.

Deshalb setzt die bayrische Tageszeitung „Der Neue Tag“ aus Weiden(299.000 Leser) bei der Einführung ihres neuen Redaktionssystems auf das agile Vorgehensmodell von Gogol Publishing, das mit modernen Methoden und Toolkits, kurzen Arbeitszyklen und heterogenen Projektteams eine passgenau entwickelte Lösung für den Kunden ermöglicht.

Kunden beim Test
Testen, anpassen, testen, anpassen: Agiles Vorgehen nähert sich stetig dem, was der Kunde wirklich möchte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte ihr Lastenheft oder Ihren Anforderungskatalog

Typischer Bestandteil eines klassischen Projektvorgehens sind monumentale Lastenhefte, die zu Beginn des Projekts definiert und im späteren Verlauf nicht mehr angerührt werden. Bereits hier sollen alle Feinspezifikationen für die Anforderungen an das neue System festgelegt werden, was nicht nur äußerst schwierig, sondern auch wenig sinnvoll ist. Oft wird erst beim Testen des neuen Systems klar, wie die veränderten Anforderungen genau aussehen oder welche Features tatsächlich benötigt werden.

Darüber hinaus ergibt sich heutzutage ein weiteres Problem: Medienhäuser und ihre Produkte sind einem steten Wandel unterworfen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das System, mit dem sie ihre Angebote realisieren, diesem Wandel standhalten und sich ebenfalls flexibel anpassen muss. Spätestens jetzt erscheint das klassische „Wasserfall“-Modell nicht mehr zeitgemäß, denn hier steht dem Verlag oft erst nach einer langen Implementierungszeit von bis zu einem Jahr ein lauffähiges System zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Aufwendungen bereits versenkt und jede Anpassung wird aufwendig und teuer – Enttäuschung ist die Folge.

Toolkits zum Ausprobieren und eine gemeinsame Sprache

„Der Neue Tag“ in Weiden konnte bereits nach zwei Monaten eine erste Version seines Redaktionssystems in der „Sandbox“ testen und mit geeignetem Werkzeug und Toolkits spielerisch-explorativ die neuen Möglichkeiten ausprobieren. Sowohl Entscheider als auch spätere Systemnutzer waren dadurch maßgeblich an der Entwicklung ihres eigenen Systems beteiligt und wurden zu „Co-Entwicklern“, die auf Augenhöhe mit dem Anbieter gemeinsam wichtige Entscheidungen trafen. Unklarheiten und Ängste werden so von Beginn an aus dem Weg geschafft.


Thomas Maul

„Jeder, der über eine Systemeinführung nachdenkt, sollte das agile Vorgehen von Gogol Publishing gesehen haben.“

Thomas Maul, Geschäftsführer „Der Neue Tag“


Verlagsbranche unter Innovationsdruck

Ein agiles Vorgehen mit frühem Feedback und permanenter Weiterentwicklung ist für andere Branchen mit hohem Innovationsdruck schon lange Standard. Auch die Verlagsindustrie muss diesem Vorbild folgen, wenn sie den Wünschen der Leser und den Anforderungen der Digitalisierung nachkommen will. Eine fundamentale Transformation von Workflows und Prozessen ist mittlerweile unerlässlich, um im Medienwandel zu bestehen.

Gogol Publishing stellt das agile Vorgehen auf der World Publishing Expo (IFRA-Expo) vor

Auf der World Publishing Expo stellt Gogol Publishing vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 das agile Vorgehen im Rahmen von Vorträgen und Standpräsentationen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Messe. Besuchen Sie uns einfach in Hamburg an Stand Nr. 1.560 (direkt am Media Port „Revenue“ in Halle A1) auf einen Kaffee. Terminvereinbarung unter gogol-publishing.de/ifra-expo-2015.

Vor 5 Jahren nahe Null gestartet, jetzt ganz oben: Die RMA in den Top 3 der digitalen Nachrichtenangebote

Gerade veröffentlichte Zahlen der ÖWA Plus zeigen eine erneute deutliche Reichweitensteigerung bei den digitalen Angeboten meinbezirk.at und woche.at der Regionalmedien AG (RMA): Mittlerweile werden über 1.130.000 Nutzer in Österreich über die beiden regionalen Plattformen erreicht. Dies entspricht 18,5% der gesamten österreichischen Internetnutzer ab 14 Jahren!

RMA Reichweitensteigerung

In nur wenigen Jahren ist den Regionalmedien Austria somit nach Einführung des Systems von Gogol Publishing ein sensationeller Aufstieg gelungen: Eine Vervierzehnfachung der Onlinereichweite seit 2010 und der Aufstieg in die Top 5 aller digitalen Angebote in Österreich. Im Bereich der Newsangebote zählt sie damit mittlerweile sogar zu den Top 3, wie die aktuelle Studie zeigt.

“Das macht uns sehr stolz,”

erklärt Emma Feurstein-Steppan, Leiterin der Unternehmensentwicklung. Neben der extremen Suchmaschinenoptimierung des Systems sei vor allem die Regionalität der Portale ein Hauptgrund für die enorme Reichweite und damit ein starkes Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. Mehr als 200 Redakteure und 283.000 “Regionauten” genannte Leserreporter tragen mit relevanten Inhalten aus der nächsten Umgebung der Nutzer zu dem großen Erfolg bei.

Auch der Start der neuen “Mitmach-Apps” für iOS und Android sowie zahlreiche Portaloptimierungen hätten das Ergebnis äußerst positiv beeinflusst.

Befürchtungen, dass die Printauflage mit 129 Regionalausgaben von dem erfolgreichen Digitalangebot kannibalisiert werde, erteilte Feurstein hingegen eine deutliche Absage: “Print- und Onlineleser kommen aus unterschiedlichen Milieus mit unterschiedlichen Gewohnheiten beim Medienkonsum”. Online und Print ergänzten sich gegenseitig, um die Bedürfnisse aller Leser abdecken zu können.

Grüne Revolution 2.0 – WhatsApp als Traffictreiber für lokale Nachrichtenseiten

WhatsApp ist für Millionen junge Menschen in Deutschland der Kommunikationskanal Nr. 1. Doch wie können Publisher von der Popularität der mobilen Messaging-Anwendung profitieren? Gerade bei lokalen Nachrichtenanbietern ist das Potential groß. Erste Zahlen: Beeindruckende Wirkung des WhatsApp-Sharebuttons

Whatsapp

Buttons zum Teilen über Facebook und Co. haben längst ihren festen Platz unter den Beiträgen von News-Webseiten. Shares über soziale Netzwerke sind für viele Portale mittlerweile riesige Trafficlieferanten. WhatsApp hingegen fristet selbst auf für mobile Geräte optimierten Seiten vergleichsweise noch ein Schattendasein.

Bei großen und innovativen Publishern ist inzwischen allerdings der grüne Button der Messaging-App immer häufiger zu sehen. Auch bei den Kunden von Gogol Publishing wie Regionalmedien Austria mit meinbezirk.at oder dem Lokalkompass von FUNKE gehört er auf der mobilen Webseite bereits zum Standard. Mit weltweit über 700 Millionen aktiven Nutzern und 30 Milliarden versendeten Nachrichten pro Tag birgt WhatsApp als Trafficmaschine sicherlich noch ein gewaltiges ungehobenes Potential.

Fallstudien: Fußball-Erstligist FC Valencia
Mobile Webseite des FC Valencia

Dies zeigen auch erste Fallstudien:

Während News-Publisher bislang bei der Verlautbarung von konkreten Zahlen Zurückhaltung üben, veröffentlichte der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia unlängst Daten von seiner Vereins-Webseite.

Demnach nutzten Besucher der Webseite, die Inhalte teilten, den Facebook-Button zu 35%, Twitter zu 19%, Google+ zu 13% und WhatsApp zu 33%. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund erstaunlich, dass der WhatsApp-Button praktisch nur Nutzern angezeigt wird, die per Smartphone auf die Seite zugreifen.

Nach Angaben des FC Valencia werden die durch Nutzer via WhatsApp geteilten Links zudem deutlich häufiger angeklickt. So lag die Klickrate bei den WhatsApp-Shares bei 48% gegenüber 27% bei Facebook, 22% bei Twitter sowie lediglich 3% bei Google+. Knapp jeder zweite Nutzer folgte also dem über die Messenger-Anwendung erhaltenen Empfehlungslink.

Diese Fallstudie ist sicherlich nur mit Vorsicht auf reine Newspublisher sowie die Situation in Deutschland übertragbar (in Spanien beziehen laut einer Studie des Reuters Institute bereits 26% der Befragten ihre News auch über WhatsApp gegenüber lediglich 6% in Deutschland).

Allerdings lässt sie doch die in diesem Zusammenhang stehenden Chancen für Redaktionen hierzulande erahnen, ihren Nutzer auch das Teilen von Inhalten über WhatsApp zu ermöglichen.

Hinweise auf die überzeugende Performance des WhatsApp-Buttons bei deutschen Tageszeitungen liefert etwa der Fränkische Tag mit seiner Webseite infranken.de. Die Oberfranken setzten schon früh auf die Einbindung von WhatsApp in ihr Nachrichtenangebot. Im Januar 2015 veranstalteten sie sogar eine WhatsApp-Konferenz, auf der auch konkrete Zahlen benannt wurden.

Bei einer Userbefragung gaben 25% der WhatsApp-Nutzer an, bereits öfter Texte über den Dienst geteilt zu haben; bei den Facebook-Nutzern hingegen waren dies lediglich 15%.

25,3 % der WhatsApp-Nutzer sagten, mehrere Texte per WhatsApp geteilt zu haben. (Facebook 15,6%)

WhatsApp als direkter Verbreitungskanal für Redaktionen

WhatsApp-Aktion beim Fränkischen Tag
WhatsApp-Aktion beim Fränkischen Tag

Neben der Bereitstellung des WhatsApp-Share-Button unter seinen Beiträgen nutzt der Fränkische Tag den Dienst seit Dezember 2014 zudem als direkten Verbreitungskanal für lokale Meldungen. Auch dies mit großem Erfolg: Bis Ende Februar registrierten sich bereits über 4.400 Nutzer, um werktäglich zwischen drei und fünf von der Redaktion ausgewählte Nachrichten zu empfangen. Die Zufriedenheit ist groß: Über 90% der User wollen die Mitteilungen auch künftig erhalten.Zudem werden die über den Dienst erhaltenen Meldungen gerne weitergeleitet: 27% der Befragten schickten die Inhalte auch an andere WhatsApp-Nutzer. Doch warum nutzen angesichts solcher Erfolgsmeldungen nicht mehr Nachrichten-Webseiten diesen neuen Kanal etwa für News-Alerts?

Technische Hürden bremsen Redaktionen aus

Erstellung einer Broadcast-Liste
Erstellung einer Broadcast-Liste

Ein gewichtiger Grund für die Zurückhaltung liegt sicherlich in der komplexen Handhabung der Anwendung. Leser müssen die Nummer der Redaktion ihren Smartphone-Kontakten hinzufügen und an diese anschließend ein Stichwort senden.

Der Nutzer muss dann einer Broadcast-Liste hinzugefügt werden, deren Umfang WhatsApp-seitig auf je 256 Empfänger beschränkt ist. Bei der Verwaltung dutzender Listen kommen Performanceprobleme hinzu. Auch bei der Desktop-Version ist die Handhabung nach wie vor komplex. Für manch kleine Redaktion, die sowieso bereits an ihrer personellen Kapazitätsgrenze arbeitet, ist dieser Mehraufwand also sicherlich nur schwer aufzubringen.

Ein weiterer Grund, warum Redaktionen bei der Verbreitung ihrer Nachrichten per WhatsApp zögern, ist das unzureichende Targeting. Die Publisher wissen in den meisten Fällen kaum mehr über den jeweiligen Empfänger als seine Handynummer.

Zudem werden über Massengertools vermittelte Aufrufe in Analysetools grundsätzlich nicht als solche erkannt. Als Quelle dafür wird in Google Analytics & Co. lediglich “direkt” ausgewiesen. Dieser nicht zuzuordnende, “Dark Social” genannte Trafficanteil ist möglicherweise auch ein Grund dafür, dass vielen Publishern die Bedeutung von WhatsApp für ihre Reichweite noch nicht in Gänze bewusst ist.

Zusätzlich mag die Sorge um den Datenschutz bei einigen Publishern eine Rolle spielen. Während die Einbindung des WhatsApp-Sharebuttons aus Sicht von Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht in dieser Hinsicht keine großen Bedenken aufwirft, sollte der Einsatz als direkter Kommunikationskanal für Redaktionen im Einzelfall geprüft werden. Zumindest eine angepasste Datenschutzerklärung scheint unverzichtbar.

Fazit: Große Chancen vor allem für lokale News-Anbieter

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Redaktionen gut daran tun, sich zeitnah mit WhatsApp als neuem Newskanal auseinanderzusetzen. Es bestehen in diesem Zusammenhang sicherlich noch einige Hürden und Unsicherheiten, der unbestreitbare Mehraufwand für Einrichtung und Betrieb ist auch nicht zu unterschätzen.

Allerdings kann vor allem die Zielgruppe der jungen Leser durch ein attraktives WhatsApp-Angebot nachhaltig aktiviert und an die eigene Medienmarke gebunden werden. Aufgrund der technischen Limitierungen bzw. der bislang fehlenden Tools zum unaufwendigen Massenversand können vor allem Angebote mit kleinen und mittleren Nutzerzahlen profitieren. Hier bieten sich also gerade für lokale Nachrichtenangebote großartige Möglichkeiten.

Gogol Publishing erhebt gegenwärtig eigene Zahlen zur Analyse der Effektivität von WhatsApp als Verbreitungsweg für Nachrichtenbeiträge. Abonnenten des Newsletters werden bei Vorliegen der Fallstudie automatisch informiert.

Digital Publishing und Autorenmanagement mit Gogol Publishing

Eine genaue Definition für Digital Publishing zu geben, ist nicht einfach: Der Begriff umfasst Corporate Publishing Systeme, Sprachsoftware aber auch Studiengänge. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Digital Publishing schlicht “digitales Veröffentlichen”. Die Zahl derartiger Publikationen wächst in den letzten Jahren stetig – nicht zuletzt als Folge des Digitalen Wandels. Mittlerweile besitzen mehr Menschen auf der Welt ein Handy als eine Zahnbürste und trotzdem tun sich noch viele Verlage schwer, den Schritt in die digitale Welt konsequent zu vollziehen.

Digital Publishing

Gogol Publishing ist Vorreiter bei Multi Channel Publishing

Unter Digital Publishing versteht sich nämlich nicht nur die eigentliche digitale Veröffentlichung eines Inhaltes, sondern der gesamte zugehörige Entstehungsprozess. Das Publizieren auf vielen verschiedenen Kanälen ist entscheidend, weshalb Cross Media Publishing gern als synonymer Begriff verwendet wird. Eine gute Definition hierfür gibt die Business-Expertin Lahle Wolfe: “[Digital Publishing is] the use of digital technology to replace written material so that it can be disseminated and accessed through computerized electronic devices.” Gogol hat von Anfang an auf dieses Multi-Channel-Publishing gesetzt. Denn heute reicht es nicht mehr aus, einfach die Printausgabe einer Zeitung als PDF oder E-Paper ins Netz zu stellen. Vielmehr müssen Inhalte an die jeweiligen Medien angepasst werden. Redaktionssysteme, die Inhalte kanalneutral erfassen und ausspielen können, haben hier einen entscheidenden Vorteil.

Autorenmanagement immer wichtiger

Die digitalen Möglichkeiten und die damit einhergehenden Veränderungen bei der Erstellung von Beiträgen erlauben und verlangen aber auch immer mehr die Einbindung und Mitwirkung eines erweiterten Autorenkreises, sei es in Form von externen Mitarbeitern, Gastautoren oder als Bürgerreporter. Darauf spezialisiert ist das cloud-basierte Redaktionssystem von Gogol Publishing, welches Autorenmanagement und digitales Publishing miteinander in optimaler Weise verbindet.

Vermarktung: Die Trends 2015

Der Erfolg Ihrer Website hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: einer großen Reichweite mit konstantem Zuwachs und einem optimierten, zeitgemäßen Vermarktungsmix. Insbesondere im Bezug auf Letzteres werden im kommenden Jahr einige neue Entwicklungen auf uns zukommen, da der Markt sich derzeit stark verändert. Wir waren für Sie u.a. auf der dmexco in Köln und haben Ihnen im Folgenden die wichtigsten Trends im Überblick zusammengestellt.

dmexco

Mobile Vermarktung

Dass die mobile Internetnutzung auf dem Vormarsch ist, brauchen wir Ihnen nicht zu erzählen. Die meisten Webseiten haben bereits über 40% mobile Zugriffe. Die Bereitstellung einer für die mobile Nutzung optimierten Website gewinnt im kommenden Jahr stark an Bedeutung, denn bereits in diesem Jahr werden laut BVDW die Spendings für mobile Display-Werbung erneut um 65% steigen. Hier ist demnach mit einer umfangreichen Umverteilung des Werbeetats zu rechnen, die Sie für sich nutzen sollten.

Diese Entwicklung zeichnet sich jedoch nicht nur auf Seiten der Werbetreibenden ab, auch die Vermarkter passen sich den neuen Anforderungen an, indem sie ihr Portfolio um auf mobile Seiten zugeschnittene (Sonder-) Formate erweitern. In diesem Zusammenhang gilt es auch, den Anforderungen der zunehmenden Second-Screen-Nutzung gerecht zu werden. Gogol Publishing entwickelt unter anderem mit diesem Fokus fortwährend neue Module für die digitale Vermarktung. Eine Übersicht über unsere derzeitigen Angebote finden Sie auf unserer Webseite unter Vermarktung.

Bewegtbildwerbung

Da wir gerade schon beim Thema “neue Formate” sind: Ein weiterer Trend, der sich derzeit abzeichnet und in den nächsten Monaten viel Platz im Bereich der Online-Vermarktung einnehmen wird, ist die Verbreitung von Video-Ads. Richard Gutjahr formuliert hierzu in seinem Blog sehr treffend: “Das Thema Video wird noch wie ein Tsunami über uns hereinbrechen”. Diese Aussage wird noch dadurch bekräftigt, dass das Pre-Roll als Bewegtbildformat bereits jetzt Platz 3 der populärsten Werbeformen einnimmt.

Bislang kamen vor allem Webseiten mit Video-Content in den Genuss dieser hochwertigen und hochpreisigen Formate (sog. „InStream Video-Ads“). Die Vermarkter beginnen jedoch gerade damit, auch Hybrid-Formate wie das InText-Roll zu entwickeln, das Video-Ad innerhalb von Artikeln ermöglicht. In diesem Bereich lohnt es sich auf jeden Fall, die Augen über die kommenden Monate offen zu halten, da wir uns hier im Moment lediglich am Anfang einer ganzen Reihe von Neuerungen befinden. Gogol Publishing befindet sich schon seit längerem im Austausch mit den wichtigsten Anbietern dieses Formats, um für Sie auch für diesen Bereich kompetenter Ansprechpartner sein zu können. Sprechen Sie uns an, damit wir Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung anbieten können.

Native Advertising

Um ein relativ neues Format handelt es sich auch beim Native Advertising. Im Printbereich ist es in Form von Advertorials zwar bereits fest etabliert, im Bereich der Onlinemedien hat der Einsatz jedoch erst begonnen. Die beiden Haupterscheinungsformen des Native Advertisings sind zum einen werbliche, redaktionellen Inhalte, die sich in ihrer äußeren Form bis auf eine Kennung als Anzeige nicht vom eigentlichen Inhalt der Seite unterscheiden; zum anderen sind es Teaser, die auf werbliche Beiträge innerhalb externer Seiten verlinken.

Ein wichtiger Grund, weshalb dieses Format derzeit stark an Bedeutung gewinnt, ist die Tatsache, dass solche werblichen Inhalte im Gegensatz zu herkömmlichen Bannern weniger häufig von Adblockern erfasst werden. Aufgrund des inhaltlichen Mehrwerts und der unaufdringlichen äußeren Form ist hier die Akzeptanz des Users und somit auch des Adblockers deutlich größer. Hinzu kommt, dass native Werbung auf mobilen Endgeräten besser konsumierbar ist, da Banner auf den kleinen Displays kaum Platz finden. Native Advertising birgt also ein großes Potential, so dass sich nun auch die großen Vermarkter auf dieses Thema stürzen. Auch hier hält Gogol Publishing ein entsprechendes Angebot bereit.

Gerne halten wir Sie zu diesen Themen weiter auf dem Laufenden. Für Fragen und Anregungen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

World Publishing Expo in Amsterdam – Tag 1 mit Vorträgen von Emma Feurstein-Steppan

Die IFRA World Publishing Expo ist das größte internationale Treffen für Verleger, Macher und Entscheider aus der Medienbranche. Seit Montag zeigen in Amsterdam nun 300 Aussteller aus 80 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen in einer der schönsten und spannendsten Metropolen Europas – mit großem Fokus auf Mobile und Tablet.

IFRA Expo 2014

Für Gogol Publishing war es bereits ein erfoglreicher erster Tag. Nicht zuletzt deshalb, weil Emma Feurstein-Steppan, Leiterin Unternehmensentwicklung Regionalmedien Austria AG, zwei spannende Vorträge am Media Port Content und Media Port Revenue hielt, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. Kurz nach Mittag stellte er mit dem Vortrag “Mobile Leserreporter: Die Mitmach-App von Gogol Publishing als optimales Werkzeug für User Generated Content im Lokalen” vor, wie User Generated Content auch in der mobilen Welt effektiv erzeugt werden kann.

World Publishing Expo in Amsterdam

Um das Thema Vermarktung ging es dann am späteren Nachmittag. “Die digitalen Erlösstrategien der Regionalmedien Austria (RMA) auf Basis von Gogol Publishing” war der Titel des zweiten Vortrags von Feurstein. Dort wurden Vermarktungslösungen vorgestellt wie den konsequent auch für mobile Nutzung entwickelten Kleinanzeigenmarkt oder Digitale Prospekte mit orts- und themenbezogener Ausspielung.

Das Publikum zeigte sich von beiden Vorträgen begeistert, auf dem Stand von Gogol Publishing war danach großer Andrang. Reges Interesse bestand auch an der Studie “Autoren stärken – Reichweiten ernten”, die es in einem Vorabdruck frisch für die Messe zum Ansehen gab.

Übrigens: das Team von Gogol Publishing stellt auch heute am Stand die neueste Version des neuen Print-Produktions-Systems vor, das von immer mehr Verlagen genutzt wird, um so effizient wie flexibel Print- und Online-Workflows zu vereinen.

Interessanter Bericht im Guardian: ist die klassische Homepage tot?

i100 und quartz

Die Verlagsbranche hat es schon zig-mal gehört: Eine gute Onlinepräsenz ist für Printmedien heutzutage unverzichtbar. Ein nutzerfreundlicher und ansprechender Internetauftritt ist aber gar nicht so einfach – vor allem, wenn laut Guardian-Autor Jon Bernstein falsche Prioritäten gesetzt werden. In seinem Artikel will er zeigen, dass gerade die klassische Startseite einer Zeitungs-Website, auch Homepage genannt, nicht überbewertet werden sollte und welchen Bereichen der Seite stattdessen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Seiten mit einem journalistischen Angebot wie i100 oder Quartz verzichten bereits bei ihrer Internetseite auf die Homepage im konventionellen Sinn. Die Startseite entspricht also nicht wie beim Großteil aller Zeitungs-Websites im Aufbau und der Logik dem klassischen Titelblatt einer Druckausgabe, sondern reiht einfach nur Artikel aneinander. Doch zu welchem Zweck?

Es liegt an der Änderung des Konsumverhaltens: Nur etwa zwanzig Prozent der Besucher von Zeitungs-Websites sehen inzwischen die eigentliche Homepage des Internetangebots. Grund hierfür ist, dass Leser nicht mehr klassisch über den Browser direkt die URL eines medium eingeben, sondern vor allem über Social Media oder Suchmaschinen direkt zu den einzelnen Artikeln gelangen. Dadurch tritt die Startseite in den Hintergrund.

Entsprechend ist es für den Nutzer unter Umständen weniger wichtig, welche Themen auf der Homepage zu sehen sind. Damit bliebe aber auch die eigentliche Ambition der Journalisten fruchtlos, gleich auf der Startseite über das wichtigste Tagesgeschehen zu informieren.

Der Gedanke der Redakteure ist es also, im Großen und Ganzen den Aufbau des Printproduktes als Aufbau für den Onlineauftritt zu übernehmen und deshalb die Startseite ähnlich dem Titelblatt der Zeitung zu gestalten. Laut Jon Bernstein ist jedoch genau das der Fehler, da Leser im Netz nicht so linear und strukturiert vorgehen, wie sie dies beim Lesen einer Zeitung tun. Statt also den Fokus allein auf eine möglichst informative und ansprechende Homepage zu legen, muss vielmehr an die Qualität der Unterseiten mit den einzelnen Artikeln gedacht werden. Denn hier landet der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zuerst und dann sind für ihn Aspekte wie ansprechende Gestaltung und Usability der Website unverzichtbar. Nur so kann er sich auf der Internetseite zurechtfinden und beispielsweise weitere Artikel auswählen.

Der Nummer 1 Anzeigenblatt-Verlag aus Deutschland startet mit Leserreporter-App

Lokalkompass Leserreporter App

Die 60.000 BürgerReporter vom Lokalkompass (WVW/ORA, Funke Mediengruppe) können nun direkt vom Handy aus berichten. Entwickelt hat die App Gogol Publishing aus Augsburg.

Leserreporter können schon seit mehreren Jahren auf den Online-Portalen vom Lokalkompass mitschreiben. Mit der neuen Leserreporter-App geht dies jetzt noch einfacher und direkt vom Ort des Geschehens- und das rund um die Uhr. Die App steht für iPhones und Android-Geräte zur Verfügung. Entwickelt wurden sie von Gogol Publishing, die auch das Online-Portal des Verlages entwickelt.

Die Neuentwicklung stellt das Erstellen und Teilen von lokalen Informationen und Fotos in den Mittelpunkt. Registrierte Leserreporter können nun von unterwegs Schnappschüsse, Bildergalerien und komplette Berichte hochladen. Sie können zudem den Redakteuren und anderen Leserreportern folgen und deren Berichte im eigenen Newsfeed lesen. Über die Kommentarfunktion kann mitdiskutiert werden, und die Beiträge können natürlich über Social-Media-Kanäle geteilt werden. Über Push-Notifications werden Nutzer der App informiert, wenn andere User auf den Beitrag reagieren oder ein neues Gewinnspiel startet. „Die App ist in der Handhabung kinderleicht und bietet Features, die modern und innovativ sind – so zum Beispiel die geo-lokalisierte Erkennung des jeweiligen Ortes – und dieses Instrument für unsere BürgerReporter unverzichtbar macht“, betont WVW/ORA-Redaktionsleiter Thomas Knackert.

Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing, fügt hinzu: „Die App ist die ideale Ergänzung in einer Multichannel-Strategie für lokale Verlage. Durch die vielen interaktiven Elemente entsteht zudem eine extrem hohe Leser-Bindung.“

Die App kann bei iTunes bzw. Google Play ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.

“Mobile Angebote” in übersichtlicher Darstellung auf unserer Firmenseite

Mobile Geräte werden immer zum Standard beim Medienkonsum. Nach dem drastischen Anstieg in den letzten Jahren beträgt die Zahl derjenigen, die Nachrichten über ihre Smartphones oder Tablets konsumieren, im Jahr 2014 schon 40%. Gogol Publishing hat mit seiner Mobile-First-Strategie bereits früh begonnen, Anwendungen für die mobile Welt mitzuentwickeln. Auf der Seite “Mobile Angebote” haben wir diese nun für die Bereiche Apps, mobile Webseiten und mobile Produktionstools übersichtlich zusammengefasst.

News App

Unter “Apps” finden sich die verschiedenen App-Angebote für Anzeigenblattverlage, Zeitungsverlage, Corporate Publisher und Special-Interest-Publikationen. Apps sind derzeit die am häufigsten genutzte Form des Online-Konsums von Nachrichten. Angebote für das mobile Web sind unter “Mobile Webseiten” zusammengefasst. Mobile Webseiten sind im Gegensatz zu Apps für den Traffic von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken relevant. Eine mobile Version des eigenen Internetauftritts ist für Zeitungs- oder Anzeigenblattverlage, Corporate Publisher und Special-Interest-Publikationen Pflicht. Im letzten Abschnitt werden unter “Mobile Produktionstools” mobil nutzbare Werkzeuge zum Produzieren der Zeitung vorgestellt.

Rückblick auf die Study Tour bei den WVW/ORA Anzeigenblättern der FUNKE MEDIENGRUPPE

Knapp 50 Teilnehmer konnten am 12. Juni im Rahmen einer von Gogol Publishing organisierten Study Tour bei Deutschlands größtem Anzeigenblattverlag hinter die Kulissen blicken und in Vorträgen und Diskussionen erfahren, wie die WVW/ORA Anzeigenblätter mit lokalkompass.de einen der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland aufgebaut haben.

Study Tour 2014

Der Lokalkompass ist mit 1,5 Mio. monatlichen Visits (Stand: März 2014) und einem Sistrix-Index von 12,2 (Stand Februar 2014) einer der reichweitenstärksten Webauftritte aller Anzeigenblätter in Deutschland. Im Rahmen einer Study Tour, die der Betreiber der Onlineplattform, Gogol Publishing, organisiert hatte, konnten knapp 50 Entscheider aus der Verlagsbranche am 12. Juni einen Blick hinter die Kulissen des Erfolgsmodells werfen.

Mobile wird immer wichtiger

Dr. Martin Huber, Geschäftsführer der Firma Gogol Publishing, gab einen Einblick in das technische System, das hinter dem Webauftritt des Lokalkompass steht. Dabei ging er auch auf das drastisch veränderte Konsumverhalten der Leser ein. Inzwischen konsumieren ca. 40% der Konsumenten die Nachrichten über mobile Endgeräte auf der mobil optimierten Seite des Portals.

Bürgerreporter ergänzen außergewöhnliche Inhalte

Den Auftakt von den WVW Anzeigenblättern machte Haldun Tuncay, Geschäftsführer der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft mbH, der einen Einblick in die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Lokalkompass gab und zeigte, wie es zu der großen Reichweitestärke bei dem Onlineportal kam. Dabei zeigte er auch einen Stimmungsfilm zum Thema „Was bewegt den Leser?“ und wies auf ihre Philosophie hin, alle Inhalte frei und kostenlos anzubieten.

Redaktionsleiter Thomas Knackert berichtete, wie die Redakteure das Portal für ihre Arbeit nutzen und auf diese Weise Leserreporter lieben gelernt haben. Für ihn sind Leserreporter eine optimale Ergänzung zur klassischen Redaktion, da sie oft dort sind, wo keine Reporter sind. Somit kommen von Leserreportern manchmal bessere Geschichten, da sie im entscheidenden Moment anwesend sind. Die Redakteure wissen inzwischen auch, dass Leserreporter gerade in Spezialgebieten manchmal einzigartigere und hochwertigere Inhalte liefern können – weil sie zum Beispiel mehr Fachwissen zu einem bestimmten Thema haben.

Der Lokalkompass in Zahlen

Moritz Büker, Leiter Digitale Projekte, unterfütterte die Gründe für den Erfolg und die Reichweitenstärke des Lokalkompass nochmals mit Zahlen und Statistiken. Unter anderem ging er auf die Bedeutung von SEO und Social Media für die Gewinnung von Reichweite ein.

Augenhöhe ist wichtig

Besonders spannend wurde es der anschließenden Diskussionsrunde im Unperfekthaus in Essen, wo sich Beatrix Gutmann, Teamleiterin Social Media & Community mit 3 Freien Mitarbeitern und 4 Bürgerreportern offen und interaktiv mit den Teilnehmern der Study Tour austauschte. Hier ging man immer wieder auf die Motivation der Bürgerreporter ein, mitzumachen und mitzuschreiben. Dabei wurde immer wieder das so wichtige Arbeiten auf gemeinsamer Augenhöhe betont.

Weitere Informationen und Impressionen gibt es auf unserer Study Tour Seite.