Autor: nicole

Die neue EU-DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten und schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.
Quelle: DSGVO, Art. 1 – Gegenstand und Ziele. Abrufbar unter https://dsgvo-gesetz.de/art-1-dsgvo/

Warum ist das für mich relevant

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten betrifft naturgemäß auch Tageszeitungsverlage, Anzeigeblattverlage und Wochenblattverlage. Damit sind auch Sie in der Pflicht und müssen dafür Sorge tragen, dass die neuen Regelungen eingehalten werden. Konkret müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, die Datenschutzgrundsätze wirksam umzusetzen, um den Anforderungen dieser Verordnung zu genügen und die Rechte der betroffenen Personen zu schützen.

  

Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten und Auftragverarbeitungsvertrag

Für die Umsetzung ist es unter anderem nötig, ein Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten zu erstellen und auszufüllen. Um Sie dabei möglichst gut zu unterstützen, haben wir Ihnen ein Infoblatt zusammengestellt, in welchem die grundsätzlichen technischen Verarbeitungstätigkeiten in der Gogol Publishing Cloud beschrieben werden. Ebenso müssen Verlage einen Auftragsverarbeitungsvertrag (ADV-Vertrag) als Erlaubnisgrund für eine Datenweitergabe mit ihren Dienstleistern schließen.
Unsere Kunden können sich bezüglich dieser Dokumente gerne an uns wenden.

Kurzpapiere zur DSGVO

Um die wesentlichen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung kompakt und verständlich nachzulesen, finden Sie auf der Seite des Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht nicht nur die 10 Kurzpapiere der Datenschutzkonferenz (DSK) – einem freiwilligen Zusammenschluss der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder. Auch die vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) veröffentlichten Kurzpapiere können hier heruntergeladen werden. Als Orientierungshilfe für einen datenschutzgerechten Umgang mit personenbezogenen Daten dient außerdem der vom BayLDA herausgegebene Flyer, der in Form von 10 Geboten auf zentrale Punkte hinweist, die im Rahmen der neuen EU-DSGVO umgesetzt und eingehalten werden müssen.

 

Wichtige Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten nach Artikel 5 DSGVO

  • Die Verarbeitung personenbezogener Daten muss für die betroffene Person nachvollziehbar sein. (Transparenz)
  • Personenbezogene Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke erhoben werden. Eine Weiterverarbeitung in einer nicht mit dem ursprünglichen Zweck vereinbarenden Weise ist nicht erlaubt. (Zweckbindung)
  • Die Datenerhebung muss dem Zweck angemessen sein und die Verarbeitung auf das dem Verarbeitungszweck notwendige Maß beschränkt werden. (Datenminimierung)
  • Personenbezogene Daten müssen sachlich richtig sein. Sind diese im Hinblick auf die Zwecke ihrer Verarbeitung unrichtig, müssen angemessene Maßnahmen (Löschung oder Berichtigung) getroffen werden, um sie erforderlichenfalls auf den neuesten Stand zu halten. (Richtigkeit)
  • Im Rahmen der Speicherung von personenbezogenen Daten darf die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange möglich sein, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist. (Speicherbegrenzung)
  • Durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen müssen personenbezogene Daten in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessene Sicherheit der Daten gewährleistet und sie vor unbefugter Verarbeitung, Zerstörung, Veränderung oder Verlust schützt. (Integrität und Vertraulichkeit)
  • Die rechtmäßige Verarbeitung muss gewährleistet sein. (Rechtmäßigkeit)
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    Nach Art. 6 DSGVO ist die Verarbeitung nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:

     

  • Die Einwilligung der betroffenen Person zur Verarbeitung für einen oder mehrere Zwecke ist erfolgt;
  • die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags erforderlich;
  • die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich;
  • die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich;
  • die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;
  • die Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
  • die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Wahrung der berechtigten Interessen ist erlaubt, sofern die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, nicht überwiegen.
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    Die wichtigsten Aufgaben im Überblick

    Die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich haben in einem 10-Punkte-Papier die wichtigsten Aufgaben, die in Vorbereitung auf die EU-DSGVO anstehen, zusammengefasst:

     
    1. Sensibilisierung durchführen
    2. Bestandsaufnahme machen
    3. Rechtsgrundlage prüfen
    4. Personenbezogene Daten von Kindern besonders prüfen
    5. Datenschutz durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen („Privacy-by-Design“ und „Privacy-by-Default“) umsetzen
    6. Verträge checken
    7. Datenschutzfolgeabschätzung implementieren
    8. Melde- und Konsulationspflichten organisieren
    9. Betroffenenrechte und Informationspflichten umsetzen
    10. Dokumentation organisieren
     

    Die Aufsichtsbehörden weisen darauf hin, dass ab dem 25. Mai 2018 die Verantwortlichen die Verordnung einhalten müssen, da ansonsten empfindliche Geldstrafen bis zu 10 bzw. 20 Mio EUR drohen.

     

    Wichtiger Hinweis:

    Gogol Publishing bietet keine rechtsverbindliche Beratung zu den Regeln der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Alle hier gemachten Angaben sind als Hinweise unserer Analyse zu sehen, welche aus Sicht von Gogol Publishing unter anderem für die Erfüllung der Regelungen relevant sein sollten. Diese Seite enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Alle Links wurden zum Zeitpunkt der Veröffenlichtung der Seite geprüft.

    Die Allgäuer Zeitung stellt ihr Onlineportal auf Gogol Publishing um und setzt ihre Nutzer in den Fokus

    Das Onlineportal all-in.de der Allgäuer Zeitung und der rta.design GmbH wurde auf das System von Gogol Publishing umgestellt. Mit dem Relaunch werden insbesondere die Nutzer von all-in.de in den Mittelpunkt gestellt. Zudem sind alle CMS-Funktionen nun auch mobil nutzbar und die Plattform ist bruchfrei in die bestehende Systemlandschaft eingebettet.

    Nutzer stehen im Mittelpunkt des Relaunchs

    Die Allgäuer Zeitung und rta.design bieten ihren Lesern und Nutzern mit dem Relaunch von all-in.de ein hoch interaktives Markenerlebnis. Nutzer, Vereine und Unternehmen können nun auch selbst Beiträge erstellen und veröffentlichen. “Mit dem neuen Onlineportal können wir unsere Nutzer noch besser kennenlernen und mit ihnen in eine Konversation treten”, so Markus Niessner, Geschäftsführer der rta.design GmbH, die ebenfalls zum Allgäuer Zeitungsverlag gehört. “Nur so kann es gelingen, loyale Nutzer aufzubauen und dauerhaft an unsere Produkte zu binden.“

    Zitat von Markus Niessner

    Alle​ ​CMS-Funktionen ​sind​ ​“Mobile-First”​ ​gedacht

    Mit der Umstellung auf Gogol Publishing ist das Onlineportal all-in.de vollständig für die mobile Nutzung optimiert. Nutzer und Redakteure können die Beiträge sehr einfach sowohl am Desktop als auch über ihr Smartphone abrufen und lesen. Zudem können alle CMS-Funktionen auch von unterwegs genutzt werden, um beispielsweise Beiträge und Schnappschüsse direkt mit dem Smartphone zu erfassen und zu veröffentlichen.

    Durch Single-Sign-On und zentrale Daten-Verwaltung bruchfrei in Systemlandschaft integriert

    Der neue Onlineauftritt wird bruchfrei in die bestehende Systemlandschaft integriert. Alle Nutzerdaten werden bei der Allgäuer Zeitung in der zentralen ssoFACT-Nutzerdatenbank von Newsfactory verwaltet. Das Portal von Gogol Publishing ist über eine Single-Sign-On-Implementierung an die ssoFACT-Datenbank angeschlossen.

    all-in.de nach dem Relaunch

    Über den Allgäuer Zeitungsverlag und die rta.design GmbH

    Die Allgäuer Zeitungsverlag GmbH ist ein Medienunternehmen mit Sitz in Kempten. all-in.de ist das Onlineportal der Allgäuer Zeitung und die erfolgreichste und reichweitenstärkste regionale Plattform im Allgäu. Das Tochterunternehmen des Verlags, rta.design, eine Full-Service-Werbeagentur, betreut inhaltlich und technisch die Onlineportale des Verlags, darunter auch all-in.de.

    Über Gogol Publishing und multicom:

    Gogol Publishing bietet zusammen mit dem Schwesterunternehmen multicom ein breites Portfolio an Werkzeugen für Medienprodukte in Print und Digital aus einer Hand. Mit den Systemen werden über 600 Zeitungen, Magazine und Onlineportale bei Medienhäusern in der DACH-Region produziert. Heute nutzen über 500.000 Redakteure und Autoren das System. Gogol liefert für seine Kunden monatlich ca. 400 Millionen Seiten im Netz aus. Damit gehört der Schulterschluss von Gogol und multicom zu den führenden Anbietern von Multimedia-Publishinglösungen. Zu den Kunden gehören bedeutende Tageszeitungsverlage wie die DuMont Mediengruppe, NOZ und mh:n Medien, die Mediengruppe Oberfranken oder die Passauer Neue Presse. Ebenso vertrauen auch die Nr. 1 Anzeigenblatt-Verlage in Deutschland (FUNKE) und Österreich (Regionalmedien Austria) auf das System. Auch setzen zahlreiche kleine und mittelgroße Verlage in Deutschland die Lösungen ein, die vom im System eingelagerten Know How der großen Kunden profitieren.

    Top-Social-Beiträge deutscher Anzeigenblätter aus 2017: Das bewegt die User in den sozialen Medien

    Gogol Publishing hat die Online-Beiträge deutscher Anzeigenblätter hinsichtlich ihrer Interaktionen in sozialen Netzwerken untersucht. In einer Analyse der Top-Beiträge in fünf verschiedenen Kategorien wurden Best-Practice-Strategien zur Reichweitensteigerung auf Facebook und Co. abgeleitet. Zu den erfolgreichsten Maßnahmen gehören das Posten von Beiträgen zu Blaulicht-Themen, Human-Interest- und Tier-Geschichten, das Teilen von Veranstaltungsankündigungen sowie die Behandlung kontroverser Themen.

    Gogol Publishing hat die interaktivsten Beiträge deutscher Wochenzeitung in sozialen Netzwerken untersucht. Gemessen werden dabei sogenannte Social Signals, die sich aus Likes, Shares, Kommentaren und Erwähnungen auf Plattformen wie Facebook und Co. ergeben. Die besten Beiträge wurden dabei in fünf Kategorien ermittelt: Blaulicht, Panorama & Vermischtes, Kultur & Vereinsleben, Lokalpolitik sowie Lokalsport. Erhoben wurden die Social Signals über das gesamte Jahr 2017 mit Hilfe des Online-Analyse-Tools Sistrix.*

    Ergebnisse der Studie und individuelle Analyse

    Die nachfolgenden Erkenntnisse basieren auf einer Analyse der besten Beiträge in unserem Social Ranking. Zusätzlich zu den Ergebnissen der Studie wird interessierten Verlagen eine individuelle Analyse angeboten, die unter www.gogol-publishing.de/anzeigenblattstudie oder per E-Mail an nicole.scherer@gogol-publishing.de angefordert werden kann. Diese enthält unter anderem den interaktivsten Beitrag des eigenen Portals in sozialen Medien sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Reichweitensteigerung auf Facebook & Co.

    Erkenntnis 1: Beiträge in der Kategorie Blaulicht sorgen für die meisten Interaktionen in sozialen Netzwerken

    Da Berichte aus unterschiedlichen Kategorien in sozialen Medien verschiedene Interaktionsgrade haben, wird die Erhebung in fünf verschiedene Gruppen aufgeteilt. Denn Nutzer können sich mit bestimmten Themen besser identifizieren und wollen diese mit Freunden teilen. Andere Themen erregen mehr Aufsehen und werden dadurch öfter kommentiert. Gerade Berichte zu Unfällen und Polizeieinsätzen bewegen die Nutzer auf Facebook und Co., weshalb diese die meisten Social Signals erhalten.

     

    Erkenntnis 2: Rubrik Blaulicht – nicht nur negative Berichterstattung bringt viel Aufmerksamkeit, sondern auch Kontroversen und Überraschungen

    Allgemein haben in der Kategorie Blaulicht vor allem negative Ereignisse einen hohen Interaktionsgrad. Dabei gilt: je negativer ein Ereignis, desto stärker wird es beachtet. Dass aber auch positive Beiträge im Umfeld Blaulicht sehr gut funktionieren, zeigt der folgende Beitrag: “Getarnt gegen Motorrad-Raser” auf www.wochenspiegellive.de. Der Beitrag erzählt von einer Geschwindigkeitskontrolle in Zivil. Die Polizisten tarnten sich als Camper, um Motorrad-Raser zur Kasse zu bitten. Die Aufmerksamkeit für diesen Beitrag auf Social-Media-Plattformen basiert stark auf dem Überraschungsfaktor – als Touristen verkleidete Polizisten sind kein alltäglicher Anblick. Außerdem hat die Frage, ob diese Aktion berechtigt ist, eine Debatte in den Kommentaren des Posts angeregt. Daher führte dieser überraschende und kontroverse Beitrag insbesondere auf Facebook zu überdurchschnittlich hohen Interaktionsraten.

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    Erkenntnis 3: Rubrik Panorama/Vermischtes – Human-Interest- und Tier-Geschichten erzielen hohe Interaktionsraten auf Social-Media-Kanälen

    In der Kategorie Panorama/Vermischtes sorgen vor allem Geschichten, die den menschlichen Aspekt in den Vordergrund stellen – sogenannte Human-Interest-Stories – für viele soziale Interaktionen. Dies gilt insbesondere für Lokalnachrichten, da den Lesern die Personen, über die berichtet wird, häufig bekannt sind. Eine wichtige Dimension bei solchen Geschichten bildet der Faktor Personalisierung, d.h. je stärker das Handeln oder Schicksal von Einzelpersonen in den Vordergrund gerückt wird, desto größer ist das Leserinteresse. Abgesehen von Human-Interest-Stories erhalten in dieser Kategorie auch Tier-Geschichten viele Social Signals (fünf der Top Ten Stories). Mit der entsprechenden Visualisierung – süße Tierbilder – erzielen auch diese Beiträge hohe Interaktionsraten. Unser Best-Practice-Beispiel in der Rubrik Panorama/Vermischtes aus dem Portal www.stadtzeitung.de ist eine Geschichte über den ersten geprüften Wasserrettungshund in der Augsburger BRK-Wasserwacht und seinen Trainer. Der Beitrag ist eine Mischung aus Human-Interest- sowie Tier-Geschichte und eignet sich daher bestens für Social Media.

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    Erkenntnis 4: Rubrik Kultur- und Vereinsleben – Persönliches Interesse an lokalen Events sorgt für hohe Social-Signal-Werte für Veranstaltungsankündigungen

    Im Themenumfeld Kultur- und Vereinsleben performen Beiträge über lokale Veranstaltungen auf Facebook und Co. besonders gut. Grund für die hohe Interaktionsrate ist das direkte Interesse der Nutzer, an dem Event teilzunehmen. In unserem Beispiel geht es etwa um den Vortrag eines Forensikers über seine spektakulärsten Fälle, veröffentlicht auf www.wochenblatt.de. Gerade weil die Veranstaltung ein so außergewöhnliches Thema behandelt, performt der Beitrag noch besser. Die Social-Signal-Werte bei dieser Art von Beiträgen profitieren insbesondere durch Markierungen im Kommentarbereich, mit denen Facebook-Nutzer ihre Freunde auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Durch eine gezielte Forcierung eines solchen Vorgehens lässt sich die Reichweite zusätzlich steigern.

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    Erkenntnis 5: Rubrik Lokalpolitik – politisch kontroverse Themen generieren die meisten Social Signals

    Je umstrittener das Thema, je kontroverser die Debatte, desto mehr wird in den Kommentaren unter den Beiträgen diskutiert und umso öfter wird der Artikel geteilt, um eigene Argumente zu unterstreichen.

    Diesen Trend in der Rubrik Lokalpolitik kann man auch gut in unserem Beispiel aus dem Portal www.berliner-woche.de erkennen, in dem es um eine Demonstration gegen die Eröffnung eines AfD-Büros in Lichterfelde Ost geht. Hier wurde die bundespolitische Kontroverse um die AfD auf lokaler Ebene aufgegriffen und die Debatte auf Facebook fortgesetzt. Dass die AfD die Gemüter entzweit, kann man auch an dem hohen Anteil an Kommentaren unter diesem Beitrag entnehmen. Insbesondere auf Social Media kann so mit kontroversen Themen eine hohe Interaktionsrate erzielt werden.

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    Erkenntnis 6: Rubrik Lokalsport – lokale Erfolgsgeschichten als Schlüsselfaktor

    Um das Potenzial zur Reichweitenerhöhung in der Rubrik Lokalsport voll auszuschöpfen, sollten Verlage auf lokale Erfolgsgeschichten setzen. Beiträge über erfolgreiche lokale Sportler oder Sportteams erzeugen hier die meisten Social Signals, da die Leser die Sportler häufig persönlich kennen oder sich aufgrund der geographischen Nähe stärker mit ihnen identifizieren können. Außerdem stärken die Erfolge dieser Sportler den Heimatbezug der Leser und damit auch das Interesse an lokalen Nachrichten. An unserem Best-Practice-Beispiel aus dem Portal www.wuppertaler-rundschau.de kann man zudem erkennen, dass dank des Lokalbezuges auch Beiträge über Erfolge in Nischensportarten gut performen.

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    Verlagen wird eine individuelle Auswertung der Studie angeboten. Diese besteht aus Detail-Analyse und Benchmarking des interaktivsten Beitrags des eigenen Portals sowie konkreten Hinweisen zur Reichweitensteigerung auf Social-Media-Plattformen. Die individuelle Auswertung kann bei Gogol Publishing angefordert werden:

    Nicole Scherer
    E-Mail: nicole.scherer@gogol-publishing.de
    Telefon: +49 (821) 907 844-39
     

    *Über die Datenerhebung

    Es wurden 193 Portale mit einem redaktionellen Onlineauftritt betrachtet. Für die Studie wurde das Online-Analyse-Tool Sistrix verwendet, bei dem die 100 Beiträge pro Portal aufgelistet werden, die auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder LinkedIn die meisten Likes, Shares oder Kommentare sowie Erwähnungen bekommen haben. Für diese Erhebung wurde pro Portal der beste Beitrag aus dem Jahr 2017 in den 5 Kategorien Blaulicht, Panorama & Vermischtes, Kultur & Vereinsleben, Lokalpolitik sowie Lokalsport gewertet.

     

    Über Gogol Publishing:

    Gogol Publishing bietet zusammen mit dem Schwesterunternehmen multicom ein breites Portfolio an Werkzeugen für Medienprodukte in Print und Digital aus einer Hand. Mit den Systemen werden über 600 Zeitungen, Magazine und Onlineportale von Medienhäusern in der DACH-Region produziert. Damit gehören Gogol und multicom zu den führenden Anbietern von Multimedia-Publishinglösungen. Zu den Kunden gehören bedeutende Tageszeitungsverlage wie die DuMont Mediengruppe, mh:n Medien, die Rheinpfalz u.w.. Im Anzeigenblatt-Bereich vertrauen die Nr. 1 Anzeigenblattverlage in Deutschland (FUNKE) und Österreich (Regionalmedien Austria) sowie zahlreiche kleine und mittelgroße Anzeigenblätter auf das System. Bereits 33% der Besuche aller Onlineportale deutscher Anzeigenblätter entfallen auf Gogol-Kunden.